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Ist Spielen christlich?

„Mit den Kindern spielen und Spaß haben ist ja nett, aber wo bleibt das Christliche?“, so traten so manches Mal Eltern an mich heran. Natürlich könnte ich ihnen an dieser Stelle von impliziter Religiosität erzählen, also ihnen erklären wie viele religiöse Werte und Ideen in unserem Tun enthalten sind, ohne dass ich sie direkt anspreche, aber ist gemeinsam Spaß und Freude haben nicht auch schon an sich eine gute Sache? Ich sage, natürlich!

Wenn wir uns das Leben Jesus ansehen, dann sagt er uns doch, dass er genau aus diesem Grund zu uns gekommen ist:  „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Neben Schule, Zusatzkursen, Nachhilfe, Uni, Arbeit und den vielen anderen Dingen die unseren Alltag prägen, geht diese Fülle leider manchmal ein wenig unter. Es soll und darf in unserem Leben nicht nur um Lernen, Entwicklung und Fortschritt gehen. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ , spricht Jesus in Joh 8,12 zu den jüdischen Männern und Frauen. Was haben wir also von all diesem Licht, wenn wir Spiel und Freude an und mit unseren Mitmenschen weder Raum noch Zeit geben?

In diesem Sinne ist das zweckfreie Spielen und Freude miteinander Haben etwas, das Jesus uns schenkt. Lasst uns also in unserer Nachfolge Jesu seine Gabe annehmen und ihm mit dem Schönsten danken, das wir zu bieten haben, dem Lachen und der Freude der Kinder!

Benni Dittmoser-Pfeifer

kumquat "Spiel MIT mir!" 3/2016

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