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Die Fortsetzungsgeschichte - ein Stegreif-Theaterstück der Gruppenleiter/innen

Lager | Alter: 8-15 | Aufwand: mittel

Aufbau

Vor dem Abendessen kommt "zufällig" eine Theatergruppe (einige verkleidete Gruppenleiter/innen) bei eurem Lagerort vorbei. Egal ob sie zu Fuß oder mit einem bunten Theaterbus (oder -auto) kommen, die Kinder sollen auf sie aufmerksam werden. Die Theatergruppe erzählt, dass sie durch die Gegend reist und für eine Einladung zum Essen
ihr neuestes Stück darbietet. Ihr ladet sie zum Essen ein und nach dem Abendessen geht es los. Gemeinsam baut ihr eine Bühne und einen bequemen "Zuschauer/innen-Raum" auf, anschließend beginnt das Theaterstück.

 

Benötigte Personen


  • 1-2 Moderator/innen, die das Stück weiterentwickeln und dabei die Kinder möglichst viel(fältig) mit einbeziehen
  • 4-8 Gruppenleiter/innen die die Mitglieder der Theatergruppe spielen, auch "Wechselcharaktere" sind möglich
  • alle Kinder, die durch die Moderator/innen in die Entstehung des Theaterstückes mit eingebunden werden
  • nach Möglichkeit einige Gruppenleiter/innen, die gemeinsam mit den Kindern im Zuschauer/innen-Raum sitzen, dem Theaterstück zuschauen und eventuell den Moderator/innen ein Zeichen geben können, wenn es den Kindern zu lange wird

    Dauer


    Das Theaterstück soll zu Ende gehen, wenn die Handlung zu einem Ende kommt, jedenfalls aber, bevor es den Kindern fad wird. Als Richtzeit können ab Spielbeginn zwischen 40 und 100 Minuten geplant werden (eventuell kann es auch eine Pause geben).
    Es ist gut, wenn alle Gruppenleiter/innen, die nicht mitspielen, bei den Kindern sitzen und ein bisschen auf die Stimmung achten.

    Das Theaterstück


    Das Theaterstück ist kein normales Theaterstück, sondern eine Fortsetzungsgeschichte. Am Anfang stellen sich die einzelnen Figuren kurz vor, dann geht es los. Ca. 10 Minuten Handlung sollten vorher gemeinsam vereinbart werden, damit ihr wisst, was am Beginn passiert. Es wäre fein, wenn ihr auch diesen Teil möglichst spontan und nicht auswendig gelernt vorspielt. Die weitere Handlung ist vom Mitwirken der Kinder bzw. von euren Einfällen abhängig. Durch ein Signal, z.B. eine Klingel oder einem leisen Gong, können die Moderator/innen das Treiben auf der Bühne unterbrechen: Die Theaterspieler/innen bleiben einfach stehen. Dann geben die Moderator/innen dem Publikum 2 bis 3 Möglichkeiten, wie die Handlung weitergehen soll. Dies sollen ganz konkrete Hinweise sein. Das Publikum entscheidet über den weiteren Verlauf, indem es eine der Möglichkeiten auswählt. Dies kann z.B. durch Klatschen oder Jubeln geschehen.
    So geht die Handlung immer weiter, indem die Moderator/innen unterbrechen, das Publikum entscheidet und dann die Schauspieler/innen dementsprechend das Stück weiterspielen.

    Einige mögliche Szenarien


    • Theaterprobe: Bei der Generalprobe für ein Theaterstück geht allerhand schief. Der/die Regisseur/in ist unzufrieden, ein/e Schauspieler/in kommt zu spät, es gibt einen Stromausfall auf der Bühne usw.
    • Krimi mit Mordfall: Privatdetektiv/innen versuchen den Fall zu lösen, der Kreis der Verdächtigten ist stark eingeschränkt, aber wer war es wirklich?
    • Soap: Die Personen können an die Personen einer bekannten Soap angelehnt sein. Es geht um Freundschaft, Beziehungen und Alltägliches.


    Das Ende


    Egal ob das Theaterstück beendet wird, weil die vereinbarte Zeit um ist, oder bei den Gruppenleiter/innen das Gefühl entsteht, dass es den Kindern zu lange wird, sollte eine passende Abschlusssequenz gewählt werden. Im Anschluss an die letzte Szene bedanken sich die Moderator/innen bei der Theatergruppe und die Theatergruppe bedankt sich ganz herzlich bei allen für die nette Einladung zum Essen und die Aufmerksamkeit bei ihrem Theaterstück. Dann wird die Theatergruppe verabschiedet und "reist" wieder ab.

Publikation: Lager - Alltag und Programm 3

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Lager-Kategorie: Theater & Co.

Schlagwörter: Lager, Mitbestimmung