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Da hüpfte das Kind in ihr

Messmodelle

Hintergrund

Das Ziel unseres Weges - heute machen wir den vierten Schritt - Weihnachten, ist schon ganz nah. Auch wenn wir Jesus, auf dessen Kommen wir uns gemeinsam vorbereitet haben, nicht sehen, wir können uns darauf verlassen: Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen.

Material

  • 2 Puppen
  • Papierblumen (ca. so viele, wie Leute im Gottesdienst sind)

Aufbau

Die dazu gestalteten Elemente sind:

  • Einleitung und Kyrie
  • Tagesgebet
  • Verkündigung
  • Fürbitten
  • Gabenbereitung
  • Friedensgruß

 

Bibelstellen

1. Lesung: Mi 5,1-4a

So spricht der Herr: Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen. Darum gibt der Herr sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des Herrn, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit leben, denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein.

2. Lesung: Hebr 10,5-10

Schwestern und Brüder' Bei seinem Eintritt in die Welt spricht Christus: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen. Da sagte ich: Ja, ich komme - so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun. Zunächst sagt er: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sühneopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden; dann aber hat er gesagt: Ja, ich komme, um deinen Willen zu tun. So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen. Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

Evangelium: Lk 1,39-45

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt Im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zachanas und beqrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Mariens hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Hintergrund Evangelium:

Zusammenhang


Schon der Engel hat bei seiner Verkündigung an Maria auf das Wunder an Elisabeth hingewiesen. Der Erzähler schließt nun direkt den Bericht von der Begegnung der Leiden so besonders ausgewählten Frauen an.

Der Besuch


Maria bricht auf, um ihre Verwandte zu besuchen. Sie tut es in aller Eile, die wohl die Eile der Freude über das Erfahrene ist. Außerdem weiß sie vom Engel, dass Elisabet bereits im sechsten Monat ist (Vers 36). Ihr Besuch hat daher auch den Zweck, der Verwandten zu helfen. Wir erfahren schließlich auch (Vers 56), dass sie dann drei Monate, also bis zur Geburt des Johannes, bei ihr bleibt.

Begrüßung


Von der Reise Marias wird nichts berichtet. Vom Zusammensein der beiden schildert der Erzähler nur die Begrüßungsszene. Zwar wird das Haus als das "des Zacharias" bezeichnet, doch er selbst tritt nicht in Erscheinung. Alles konzentriert sich auf die beiden Frauen. Elisabet, die Prophetenmutter, erkennt sofort in Maria die Mutter des Messias. Zugleich vollzieht sich eine Art erste Begegnung zwischen Johannes und Jesus. Schon vor der Geburt erkennt Johannes im anderen den Messias.

Erste Gemeinde


Die beiden Frauen loben im anschließenden Magnificat (das nicht mehr zum Lesungstext des Tages gehört) Gott. Maria, als Vorbild des glaubenden Menschen, und Elisabet werden hier so etwas wie eine erste Gemeinde, die sich im Lob Gottes findet.

Elemente für einen Gottesdienst mit Kindern


Die Puppen sind, angetan mit allem, was bisher geschah (Augen, Ohren, Münder, Kompaß, Rucksäcke) rund um die Krippe plaziert. Die Krippe selbst ist aber noch leer, nur das Haus steht da. In der ganzen Kirche sind Papierblumen - ca. so viele, wie Gottesdienstbesucher da sind -verstreut und teilweise versteckt. Heute hätte ich vorerst eine große Bitte. Könnt ihr mir helfen, die Blumen aus der ganzen Kirche einzusammeln? (Gemeinsam werden nun von den Kindern die Blumen in einem Korb eingesammelt.)
Heute sind wir fast am Ziel: Wir machen heute den letzten gemeinsamen Schritt Weihnachten entgegen. Unsere zwei Begleiter sitzen schon bei der Krippe; lang dauert es nicht mehr, bis es Weihnachten ist. Auf unserem gemeinsamen Weg durch den Advent sind gewiss viele schöne Erfahrungen miteinander gemacht worden.

(Ein Korb mit Papierblumen - die Anzahl sollte ungefähr der der Messbesucher entsprechen - steht in der Nähe des Priesters. Er lädt die Kinder ein, von solchen schönen Dingen zu erzählen; diese werden dann auf einigen der Blumen aufgeschrieben.) Über all diese schönen gemeinsamen Erlebnisse freuen wir uns auch, wenn wir manchmal nicht gleich auf Anhieb ganz nett zueinander waren.
Kyrie eleison
Christe eleison
Kyrie eleison

Verkündigung


Heute haben wir im Evangelium von Maria und Elisabet gehört, die beide schwanger waren, als sie sich getroffen haben. Dieses Treffen war für beide etwas sehr Freudiges und Schönes. Wenn Frauen schwanger sind, dann merkt man das. Man sieht zwar das kleine Kind noch nicht, aber man weiß genau - es ist da. Eigentlich wissen wir alle, dass Jesus mitten unter uns ist. Er hat uns einmal versprochen: Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Wir bereiten uns jetzt schon den vierten Sonntag gemeinsam auf Weihnachten vor, laufen Jesus sozusagen entgegen. Wir treffen uns jeden Sonntag in seinem Namen; so können wir uns darauf verlassen, dass Jesus jetzt schon mitten unter uns ist. Manchmal sehen wir mehr, manchmal merken wir weniger von seiner Anwesenheit, aber so, wie eine schwangere Frau genau weiß, dass ihr Baby da, bei ihr ist und davon mal mehr, mal weniger merkt - manchmal bewegt es sich stark, dann schläft das Baby wieder - so können auch wir ganz sicher sein, dass Jesus Christus mitten unter uns ist.

Fürbitten

  • Wir bitten für alle Menschen, die jetzt vor Weihnachten sehr viel zu tun haben. Laß sie Entspannung und Freude finden.
  • Wir bitten für alle Menschen unter uns, die jetzt traurig sind; dass sie Menschen finden, die ihnen beistehen und Freude bringen.
  • Wir bitten für uns alle: Dass das Weihnachtsfest für uns heuer ein schönes Fest wird.


Gabenbereitung


Wir treffen uns jeden Sonntag, um an Jesus zu denken: An das, was er für uns getan hat, und daran, dass er mitten unter uns ist. Wir treffen uns jeden Sonntag, weil wir miteinander Freude erleben dürfen, weil wir uns mit dem, was wir gut können und gerne tun, beistehen können, weil wir immer wieder zueinander finden wollen, weil wir füreinander offene Augen und Ohren haben. So wollen wir nun den Korb mit den Blumen, mit all den Erlebnissen, die wir miteinander hatten, zum Altar bringen. (Kinder bringen den Korb zum Altar.)

Friedensgruß


Als Erinnerung an unseren gemeinsamen Weg durch den Advent wollen wir heute jedem eine Papierblume mit nach Hause geben. (Kinder teilen nun die Papierblumen an alle aus.)

Publikation: effata

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Jahreskreis: Advent

Lesejahr: C

Sonntag im Jahreskreis : 4. Adventsonntag

Schlagwörter: Gottesdienst, Advent/Weihnachten

 

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