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Stop that train oder"Der Zug ist abgefahren

Gruppenstunde | Alter: 8-12 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Ebenso wie Erwachsene können Kinder in "verfahrene Situationen" kommen, aus denen Auswege zu finden nicht so leicht ist. (Konkrete Beispiele findest du bei den Situationsbeschreibungen.) Wenn der "Zug einmal abgefahren ist", eine Dynamik ins Laufen gekommen ist, eine falsche Entscheidung getroffen ist, wird man leicht vom Lauf der Dinge mitgerissen. Auch wenn es oft keine perfekten Lösungen mehr gibt, kann man zumindest versuchen, gegenzusteuern, um unangenehmen Konsequenzen für sich und andere zu entgehen.
Wie jede/r aus der eigenen Erfahrung weiß, sind dann Ratschläge, was man hätte besser machen können, damit es nicht so weit gekommen wäre, wenig hilfreich. Derartig "verfahrene Probleme" sind ein Teil unserer Lebensrealität. Daher sollte vermieden werden, moralische Urteile über die betroffenen Personen zu fällen, sondern ihre Probleme sollten als solche ernst genommen werden. Trotzdem kann es in einem zweiten Schritt hilfreich sein zu überlegen, ob und wie manche dieser Situationen zu vermeiden gewesen wären. Dabei gilt es aber umso mehr, Schuldzuweisungen zu vermeiden. Ein Ansatz darüber nachzudenken ist, davon auszugehen, was denn das ursprüngliche Interesse war, das in diese Sackgasse geführt hat. Davon ausgehend können dann Alternativen gefunden werden, was man anders hätte tun können.

Ziel

Die Kinder sollen nach möglichen Auswegen in "verfahrenen Situationen" suchen, weiters über Strategien zur Vermeidung derselben nachdenken.

Material

  • (variiert je nach Methodenwahl)
  • Eine Eisenbahner/innenkappe und ein oder zwei Hüte
  • Bahnhöfe (Bahnhofsgebäude von Modellbahnen oder beklebte Kartonschachteln)
  • verschiedene Schienen (Geraden, Kurven, Weichen, Bahnübergänge; von einer Modell- oder Holzeisenbahn oder im "Schienendesign" bemalte Packpapierstreifen)
  • Züge (Modell- oder Holzeisenbahn)
  • Figuren (Lego, Playmobil o.ä. und "post its", sonst aus Karton ausgeschnittene Figuren mit Rucksack)
  • verschiedene Eisenbahnzeichen: Hochspannungswarnschilder, Notbremse (aus Papier ausgeschnitten), Stoppsignal (Modelleisenbahn oder Zahnstocher in Korkscheiben, mit Papier beklebt), Schilder für Stationsnamen (blauer Hintergrund, weißer Stift nötig)
  • evtl. Kellen für jedes Kind (jene Werkzeuge, mit denen Polizist/innen, aber auch Bahnbedienstete Fahrzeuge anhalten oder fahren lassen; selbst herstellbar mit Rot-Grün-Kärtchen an einem Holzstab)

Aufbau

Am Bahnhof: Ein Fangspiel oder eine Ordnungsmethode führen zum Thema.
Der Zug ist abgefahren: "Verfahrene Situationen" werden vorgestellt und es wird überlegt, wohin sie führen werden.
Stop that train: Was kann man tun, um eine ins Laufen gekommene unangenehme Entwicklung zu stoppen?
Neue Reiseziele: Was wollten die betroffenen Kinder ursprünglich erreichen? Gibt es andere Möglichkeiten als die, die zu den "verfahrenen Situationen" geführt haben?
oder als Alternative: Just for fun: Spielen mit dem vorhandenen Material

 

Zur Altersangabe


Sowohl Thema als auch die methodische Grundidee könnten für Kinder unterschiedlicher Altersschichten interessant sein. Dennoch stellen Methoden für Jüngere andere Anforderungen als solche für Ältere. Daher sind gelegentlich Varianten vorgeschlagen, die sich hinsichtlich Bewegungsintensität der Methode und Komplexität der Fragestellung unterscheiden. Ebenso sind nicht alle Situationsbeschreibungen für alle Altersgruppen geeignet. Es liegt an dir zu entscheiden, was du für deine Gruppe für geeignet hältst.


Vorbereitungen


In der Mitte des Gruppenraums ist ein Bahnhof aufgebaut, von dem sternförmig mehr oder weniger gerade Schienenstränge zu jeweils einem weiteren Bahnhof führen. Am Bahnhof stehen mehrere Figuren, die jeweils eine der Situationsbeschreibungen "im Gepäck" haben (entweder auf "post it" geschrieben und auf den Rücken geklebt, bei Kartonfiguren in den Rucksack geschrieben).


Am Beginn



Am Bahnhof
Zum Einstieg kannst du je nach Alter und Vorlieben der Gruppe zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten wählen.
Wenn alle Kinder da sind, setzt du eine Eisenbahner/innenkappe auf und erklärst, dass ihr euch auf einem großen Bahnhof befindet, auf dem es drunter und drüber geht. Alle Züge (die Kinder) fahren nämlich heute durcheinander und müssen dringend von dir als Bahnhofsvorsteher/in gestoppt werden, damit wieder Ordnung herrscht. Wenn der/die Bahnhofsvorsteher/in einen Zug berührt und "Zug hält" sagt, bleibt er stehen. Es gibt allerdings auch (je nach Gruppengröße ein oder zwei) Fahrgäste, an Hüten erkenntlich, die wollen, dass die Züge weiterfahren. Diese kann der/die Bahnhofsvorsteher/in natürlich nicht stoppen. Wenn sie einen stehenden Zug mit den Worten "Zug fährt ab" berühren, kann dieser weiterfahren. Sowohl der/die Bahnhofsvorsteher/in als auch die Fahrgäste können ihre Kopfbedeckungen ablegen. Wer sie dann aufsetzt, übernimmt die entsprechende Rolle.
(Variante von "Versteinern", Spielemappe 2.2)

Eher für Ältere ist der zweite Vorschlag gedacht:
Du hast den Satz "Der Zug ist abgefahren" an mehreren Stellen zerschnitten und die einzelnen Teile durcheinander gemischt auf Eisenbahnwaggons befestigt. Du erklärst den Kindern, dass dieser Zug die Nachricht bringt, worum es in der heutigen Gruppenstunde geht. Leider wurden die Waggons falsch aneinander gehängt, weshalb man die Nachricht nicht lesen kann. Sie sollten so aneinandergereiht werden, dass man die Botschaft lesen kann.

Der Zug ist abgefahren


Züge bleiben normalerweise nur in Bahnhöfen stehen. Wenn man einmal eingestiegen ist, führt einen der Zug zum nächsten Bahnhof. Es kann passieren, dass man den falschen Zug erwischt. Wenn dann der Zug einmal abgefahren ist, fährt man in eine Richtung, in die man gar nicht will. (Diese Worte kannst du veranschaulichen, indem du einen Zug vom "Zentralbahnhof" in Richtung eines anderen Bahnhofs fährst.)
"Der Zug ist abgefahren" ist eine Redewendung, die man nicht nur dann sagt, wenn man den falschen Zug erwischt hat, sondern auch dann, wenn eine Sache schon ins Laufen gekommen ist und man sie nicht mehr so leicht aufhalten kann. Auf dem Bahnhof in der Mitte stehen einige Kinder, denen so etwas passiert ist." Jetzt liest du eine Situation als Beispiel vor, danach können sich die Kinder die Situationsbeschreibungen anschauen.
Danach stellt ihr euch die Frage: "Wohin führen die Züge die Kinder? Was wird passieren, wenn der Zug nicht gestoppt wird?" Antworten werden auf "Hochspannungswarnschilder" geschrieben, fallen den Kindern verschiedene Möglichkeiten ein, können auch mehrere Schilder beschrieben werden.
Bsp.: Peter ist mit seiner Mutter im Schwimmbad. Weil er noch nicht nach Hause gehen will, sagt er ihr, dass er die Aufgabe schon gemacht hat, obwohl das nicht stimmt. Auf das Warnschild könnte geschrieben werden, dass die Mutter wahrscheinlich schimpfen oder sich sogar eine Strafe ausdenken wird, wenn sie das herausfindet.
Die ausgefüllten Schilder werden zusammen mit den Situationsbeschreibungen auf die "Zielbahnhöfe" geklebt.

"Stop that train"


Für die Kinder auf den Situationskärtchen ist es nicht sehr angenehm, wenn der Zug am Bahnhof ankommt. Es ist zwar nicht ganz leicht, das zu verhindern, aber ein paar Möglichkeiten gibt es:

  • Man kann die Notbremse ziehen und den Zug damit zum Stehen bringen. Dann muss man aber gut erklären können, warum man es getan hat. (Notbremsen werden auf Schienen geklebt.)
    Bsp.: Dani könnte ihrer Clique sagen, dass Karin ihre Freundin ist und sie nicht ohne sie Geburtstag feiern will.
  • Ein Zug bleibt auch stehen, wenn ein Haltesignal auf "Rot" steht. Das kann man aber nicht selber stellen, sondern nur jemand von außen. Demjenigen müsste man aber irgendwie mitteilen, dass der Zug gestoppt werden soll. (An den Schienenstrang wird ein Haltesignal gestellt.)
    Bsp.: Barbara könnte der Religionslehrerin sagen, dass sie so große Angst vor dem Vorlesen in der Messe hat.
  • Vielleicht gibt es ja auch Weichen, an denen der Zug abbiegen und woanders hinfahren kann (zurück in den Zentralbahnhof oder zu einem anderen Bahnhof).
    Bsp.: Peter könnte seiner Mutter noch im Schwimmbad sagen, dass ihm gerade eingefallen ist, dass er doch noch Hausübung zu machen hat und daher gleich nach Hause gehen will.
  • Zur Not könnte man natürlich auch vom fahrenden Zug abspringen, wenn man ihn nicht stoppen kann. Das ist aber meist nicht ganz ungefährlich. (Das mitfahrende Kind wird am Schienenstrang abgeladen.)
    Bsp.: Harald könnte den Buben sagen, dass er da nicht mitmacht.
  • Die Kinder können natürlich auch finden, dass bis zum Zielbahnhof zu fahren weniger unangenehm ist als die bis hierher geschilderten Vorschläge.
  • An Bahnübergängen kann ein fahrender Zug auch andere Leute gefährden, die mit der Sache an sich gar nichts zu tun haben.
    Bsp.: Wenn Dani Karin von ihrem Geburtstag wieder auslädt, ist sie sicherlich beleidigt.

    Hier wird stark mit sprachlichen Bildern gearbeitet. Wesentlich wichtiger als die Auswahl des korrekten Bildes ist die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Handlungsmöglichkeiten in den Situationen. Es soll daher nicht darum gehen, zu überprüfen, ob die Kinder ein "passendes Bild" ausgewählt haben. Trotzdem ist es hilfreich, die Bedeutungen der Symbole auf ein Plakat zu schreiben, damit die Kinder die Gestaltungsmöglichkeiten während des Bauens vor Augen haben.
    Für jüngere Kinder ist es wahrscheinlich einfacher, wenn du nur die Veränderungsmöglichkeiten ohne die vorgeschlagenen Deutungen präsentierst.

    Kleingruppen


    Die Kinder bilden nun Kleingruppen zu zweit oder dritt. Diese Gruppen suchen sich Situationen aus, die sie besonders interessant finden (natürlich können besonders interessierende Situationen auch doppelt behandelt werden, andere gar nicht). Dann versuchen sie, den Schienenstrang so zu verändern, dass der Zug möglichst nicht am Bahnhof ankommt. Was das betroffene Kind oder jemand anderer dafür konkret tun muss, wird auf die Zeichen bzw. Veränderungen geschrieben.

    Präsentation


    Anschließend präsentiert jede Gruppe ihre Vorschläge, wobei zunächst eine Spielfigur stellvertretend für das betroffene Kind den Zug besteigt, der dann tatsächlich den veränderten Schienenstrang entlang fahren soll. Sind die Kinder schon älter, könnten die Zuseher/innen eine Kelle bekommen, mit deren roter bzw. grüner Seite sie zu Fragen Stellung beziehen können, ob sie denn den Kurs des Zuges für das betroffene Kind gerade gut finden, oder ob sie eine andere Richtung vorschlagen würden. Hat ein Kind während der Fahrt auch "Rot" gezeigt, kann es nachher sagen bzw. anhand des Zuges vorzeigen, was es gerne anders gehabt hätte.

    Wenn die Kinder noch wollen, kann sich jede Gruppe danach weitere Situationsbeschreibung aussuchen.

    Neue Reiseziele...


    (eher für Ältere)
    Wenn ihr noch Lust habt, könnt ihr euch abschließend überlegen, ob die Kinder manchmal vermeiden hätten können, dass sie in den falschen Zug einsteigen. Dafür sind wieder zwei unterschiedliche Methoden vorgeschlagen. Die eine verwendet das vorhandene Material weiter, die andere ist etwas bewegter, je nach Vorlieben deiner Gruppe kannst du dich für eine der beiden entscheiden. Wenn die Kinder schon genug haben, solltest du unten bei "just for fun" weitermachen.

    Variante 1
    Die Frage ist, was die Kinder eigentlich wollten, bevor der Zug abgefahren ist (mögliche Antworten: jemanden beeindrucken, noch länger schwimmen, eine neue CD hören,...). Das wird als Stationsname auf ein blaues Schild geschrieben und auf einen weiteren Bahnhof geklebt. Dann überlegt ihr euch, ob die Kinder etwas hätten tun können, diesen Bahnhof zu erreichen und wo sie von der vorigen Strecke hätten abbiegen müssen. Dort werden dann Weichen eingebaut, die zum gewünschten Zielbahnhof führen. Auf diese kann geschrieben werden, was nötig ist, um den Zug hier in die gewünschte Richtung abbiegen zu lassen. Natürlich kann es mehrere Weichen geben, bzw. sich eine neue Strecke nochmals in mehrere Gleise verzweigen.

    Variante 2
    Falls die Kinder bereits genug vom Schienen legen und beschreiben haben, hier ein etwas bewegterer Vorschlag: In einem Rollenspiel übernimmt ein Kind die Rolle des Kindes in der Sackgasse, andere Kinder die andere(n) Rolle(n) in der Situation. Das Spiel beginnt an der Stelle, an der "der Zug abzufahren" droht. Die übrigen Kinder teilen sich in zwei Gruppen und zeigen je einem Spieler/einer Seite mit ihren Kellen mit, ob das gespielte Kind seinem Interesse stärker nachgehen (grün) oder eher vorsichtig agieren soll, weil sonst der Zug in die falsche Richtung fährt (rot). Die "andere Partei" könnte gezeigt bekommen, ob sie zu streng/zu nachgiebig agiert.

    Egal, für welche Methode du dich entscheidest: Bei den Kindern soll kein "brav sein"-Verhalten geweckt werden. Denn das ist für die konkrete Situation keine Hilfe. Sollten sie nur solche Vorschläge präsentieren, die sich an "moralischen Appellen" orientieren (Lüg’ nicht, Gib’ nicht an, Streite nicht,...), kannst du die Frage stellen, ob die Kinder der Situationsbeschreibungen dann ihre Ziele erreichen. Schließlich geht es um das Abwägen zwischen diesen und der Gefahr, den falschen Zug zu besteigen.

    ...oder just for fun


    Haben die Kinder schon genug, könnt ihr statt "Neue Reiseziele" zu suchen das Eisenbahnmaterial einfach zum Spielen verwenden, eine große Schienenanlage bauen, Züge zusammenstellen, entscheiden, welche Waggonarten dabei sein sollen und diese beschriften, einen Fahrplan mit gewünschten Reisezielen erstellen, als Fahrdienstleitung Weichen und Signale stellen, einen Bahnhof nach Wünschen der Kinder gestalten,...


    Situationsbeschreibungen


    (Entscheide selbst, welche je nach Alter und persönlicher Situation deiner Kinder für sie von Bedeutung sein könnten! Verändere bitte Namen, die in deiner Gruppe auch vorkommen!)

    Peter ist mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Schwimmbad. Da sagt die Mutter, dass sie nach Hause gehen müssen, weil Peter ja noch Aufgabe zu machen hat. Peter möchte aber noch ein bisschen bleiben. Deshalb sagt er, er hätte die Aufgabe eh schon erledigt, obwohl ihm noch die Hälfte fehlt.

    Bei einer Kindermesse sollen die Kinder aus der Klasse von Barbara Fürbitten lesen. Obwohl sie es überhaupt nicht mag, vor vielen Leuten zu stehen und zu sprechen, hat sie sich von der Religionslehrerin überreden lassen, auch eine zu lesen. Jetzt rückt die Messe immer näher und Barbara bekommt richtig Angst, wenn sie daran denkt.

    Vor kurzem hat Julia bei ihrer Freundin Sandra übernachtet. Jetzt wollte Sandra auch einmal bei Julia schlafen. Weil sie richtig darauf gedrängt hat, hat Julia schließlich zugesagt. Sie hat aber ihre Eltern noch nicht gefragt und weiß, dass ihnen das gar nicht recht ist.

    Helmut ist der beste Freund von Martin. Jetzt ist Helmut schon längere Zeit krank und muss den ganzen Tag im Bett liegen. Weil ihm schon sehr langweilig ist, hat Martin versprochen, ihn am Samstag zu besuchen, um gemeinsam einen Videofilm anzuschauen, den er aufgenommen hat. Als er das zu Hause seiner Mutter erzählt, sagt sie, dass das nicht geht, weil schon seit langem mit den Großeltern ausgemacht ist, das Wochenende bei ihnen zu verbringen. Auch davor hat Martin keine Zeit mehr.

    Matthias, Hans und Markus sind gute Freunde. Vorgestern haben sich Hans und Markus über ein neues Computerspiel unterhalten und dabei Tipps und Tricks ausgetauscht. Weil Matthias auch mitreden wollte, hat er auch von dem Spiel geschwärmt, obwohl er das Spiel gar nicht hat. Jetzt haben Hans und Markus vorgeschlagen, einmal zu dritt bei Matthias zu spielen.

    In der Klasse von Harald gibt es einige Buben, die sich immer über Andi lustig machen. An sich mag Harald sie ganz gerne und würde gerne zu ihnen gehören. In der letzten Pause haben sich die Buben ausgemacht, das Hausübungsheft von Andi zu verstecken, der beim Lehrer eh schon schlecht angeschrieben ist. Als in der nächsten Stunde der Lehrer die Hausübungen kontrolliert, sucht Andi ganz verzweifelt nach seinem Heft. Harald weiß, wo es versteckt ist.

    Susi und Kathi sind sehr gute Freundinnen. Aber gestern haben sie sehr gestritten. Daraufhin hat Kathi einen gemeinen Brief geschrieben, in dem sie schreibt, dass Susi jetzt nicht mehr ihre Freundin ist. Heute hat sich Susi bei Kathi entschuldigt, der Brief ist aber schon unterwegs.

    Florian hat sich von Max eine CD ausgeborgt. Zu Hause ist sie hinuntergefallen und dabei so unglücklich aufgeschlagen, dass sie einen Sprung bekommen hat. Jetzt will Max die CD zurückhaben. Schon zweimal hat sich Florian damit herausgeredet, dass er die CD zu Hause vergessen hat.

    Dani ist zusammen mit ein paar Freundinnen in einer Clique. Zu ihrem Geburtstagsfest sind natürlich alle eingeladen. Sie hat aber auch eine andere Freundin, Karin, eingeladen. Dani weiß, dass ihre Clique Karin blöd findet. Sie befürchtet, dass sie über Karin herziehen werden oder gar nicht kommen werden, wenn sie auch zu Danis Fest kommt.

    Autor/in: Marcus Bruck

Publikation: Kumquat_2/00

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Schlagwort: Konflikte