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Sprachspielereien

Gruppenstunde Spiele | Alter: 11-15 | Aufwand: niedrig

Ziel

In dieser Gruppenstunde geht es darum, sich einmal anders an Sprache anzunähern. Auf eine kreative Weise soll das Spielen mit Buchstaben, Silben, Wörtern und Sätzen Spaß machen.

Material

  • Siehe bei den einzelnen Bausteinen

Aufbau

 

Die folgenden Bausteine sind beliebig miteinander kombinierbar. Das gemeinsame Element ist das Spiel mit Sprache.
Material findest du bei den einzelnen Bausteinen.

Wer wirft, muss sagen


Material: ein Ball
Dabei könnt ihr ein euch bekanntes Ballspiel - hier als Beispiel Llabreklöv - um eine zusätzliche Regel erweitern. Ein Wurf gilt nur dann, wenn der/die Werfer/in beim Wurf ein Wort zu einem vorher ausgemachten Thema, z.B. "Berufe", sagt, und zwar in alphabetisch aufsteigender Reihenfolge. D. h. der/die Erste sagt einen Beruf mit A, z.B. Anstreicherin, der/die zweite mit B, u.s.w. Dabei könnt ihr auch kreative Neuschöpfungen erfinden, wie z.B. Ameisenzüchter, Ballspielerin,...

Llabreklöv


Dieses Spiel ist ein verkehrtes Völkerball. Die Kinder teilen sich in zwei Gruppen; für jede Gruppe wird ein Feld gekennzeichnet. Zu Beginn des Spiels stehen fast alle Kinder hinter dem Feld der anderen Gruppe. Jeweils zwei Kinder befinden sich im eigenen Feld. Wenn ein Kind, das hinter dem Feld steht, ein Kind im großen Feld der anderen Gruppe mit einem Ball trifft, so darf es in sein Spielfeld gehen. Das getroffene Kind bleibt in seinem Feld. Das Spiel endet, wenn alle Kinder in ihrem Feld sind.

Das längste Wort


Material: eventuell ein Plakat und Schreibzeug
Bei diesem Spiel geht es darum, gemeinsam ein möglichst langes und dennoch zumindest halbwegs sinnvolles oder lustiges Wort zu bilden. Das geht folgendermaßen vor sich: Reihum sagt jede/r immer nur einen Buchstaben, diese ergeben aneinandergereiht dann das Wort. Um das Merken und Mitdenken für die Kinder zu erleichtern, kannst du auf einem Plakat mitschreiben. Zum Beispiel sagt der/die Erste "S" und denkt an "Saubär", der die Zweite sagt "E", und denkt an "Seeufer", der/die Dritte groß sagt "L", und denkt an "Seltenheit", u.s.w. Wisst ihr nicht, wie das Wort weitergehen könnte, so fragt ihr den/die letzte/n, an welches Wort er/sie gedacht hat. Der/diejenige beginnt dann auch mit einer neuen Runde.

Tick—Tack-Sag!


Material: Zettel mit Silben, Küchenwecker
Auf Zetteln hast du Silben aufgeschrieben, die häufig in Wörtern vorkommen, z.B.: ver, gen, ent, an, ung. Zusätzlich brauchst du noch einen Küchenwecker. Die Kinder sitzen im Kreis. Das erste Kind nimmt einen Zettel und liest vor, welche Silbe darauf steht. Außerdem wird der Küchenwecker ein kleines Stück - zirka ein bis zwei Minuten - aufgezogen und im Kreis weitergegeben. Jedes Kind darf, wenn es den Küchenwecker in der Hand hat, ein Wort sagen, in dem diese Silbe vorkommt. Der Wecker soll nun möglichst schnell die Runde machen. Dabei sollten sich die Wörter nicht wiederholen. Wenn einem Kind kein Wort mehr einfällt, so ist es die Aufgabe der anderen Mitspieler/innen, ihm weiterzuhelfen. Läutet der Wecker, so ist eine Runde zu Ende. Das Kind, bei dem es geläutet hat, nimmt einen neuen Zettel, und das Spiel geht wieder los.

Wortsalat


Hierbei geht es um Lautmalerei und Silbenspielerei. Jedes Kind denkt sich ein viersilbiges Phantasiewort aus, z.B. la—be—ma—lu. Damit jede/r sich dieses Wort leichter einprägt, kann er/sie es ein paar Mal für sich laut sagen. Wenn ihr euch eure Wörter gemerkt habt, könnt ihr versuchen, das Wort mit unterschiedlichen Gesten und Betonungen, zum Beispiel lustig, traurig, wütend, müde oder gelangweilt zu sagen. Dann kann ein Kind mit seinem Wort eine bestimmte Stimmung vorgeben, die die anderen zu treffen versuchen. Ihr könnt aber auch versuchen, ein Gespräch daraus werden zu lassen, in dem jedes Kind nur mit seinem Wort spricht.

Haste Worte?!


Material: Kärtchen mit Kriterien, Sanduhr, Schreibzeug, Papier
Bei diesem Spiel geht es darum, möglichst viele Wörter zu finden, die einem bestimmten Kriterium entsprechen. Dafür hast du Kärtchen vorbereitet, auf denen zum Beispiel steht: Wörter mit "ee", Wörter, die mit Kochen zu tun haben, europäische Hauptstädte. Ein Kind zieht eine Karte und liest vor, was drauf steht. Solange die Sanduhr läuft, habt ihr Zeit, euch möglichst ausgefallene Wörter auszudenken und diese aufzuschreiben. Nach Ablauf der Zeit könnt ihr schauen, auf wie viele verschiedene Wörter ihr es gemeinsam gebracht habt. Dann wird eine neue Karte gezogen, und die nächste Runde beginnt.

Langsatz


Dieses Spiel funktioniert so ähnlich wie "Das längste Wort". Reihum darf jedes Kind ein Wort sagen, das zu den vorher gesagten passt, sodass nach und nach ein Satz entsteht. Zum Beispiel sagt der/die Erste: "Am", der/die Zweite setzt den Satz fort mit z.B. "Montag", der/die Dritte sagt "war". Wenn ihr meint, dass der Satz fertig oder nicht mehr logisch fortsetzbar ist, oder ihr einfach nicht mehr wisst, wie der Satz angefangen hat, dann beginnt das nächste Kind mit einem neuen Satz.

Autor/in: Christina Schneider und Martina Baumann

Publikation: Kumquat_2/99

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Schlagwörter: Spiel, Sprache