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Sternenhimmel & Co.

Lager | Alter: 8-15 | Aufwand: mittel

Material

  • Sternenkarte & evtl. Fernrohr
  • Papier
  • Stifte
  • viele Kerzen (zB. Teelichter)
  • Wasserflaschen mit Loch drinnen
  • Laterne (oder andere Lichquelle)
  • Kübel
  • Tennisbälle
  • 15 oder mehr Gefäße in verschiedensten Formen und Größen, die mit Steinchen, kleinen Glöckchen oder Metallstücken gefüllt sind
  • 10 - 15 Alltagsgegenstände

Aufbau

Die Kinder besuchen in Gruppen verschiedene Stationen, die von Gruppenleiter/innen betreut werden. Bei den Stationen können sie ausprobieren, wie ihre Sinne im Dunkeln funktionieren und ob verschiedene Tätigkeiten leichter oder schwieriger sind, wenn weniger Licht zur Verfügung steht.

 

Zur Durchführung


Idealerweise wird jede Gruppe von einem/einer Gruppenleiter/in begleitet, besonders jüngere Kinder sollten im Dunkeln nicht alleine unterwegs sein! Wenn die Stationen entlang eines Weges liegen, dann werden die Gruppen in einem Abstand von 5 bis 10 Minuten weggeschickt. Sind die Stationen im Kreis angeordnet, dann können die Gruppen vom Mittelpunkt aus gleichzeitig zu verschiedenen Stationen aufbrechen.

Die Stationen Gegenstände entdecken, Zielwerfen und Sternenhimmel sollten von künstlichen Lichtquellen (z.B. Straßenlampen) ausreichend entfernt sein, um dort bei größerer Dunkelheit Dinge ausprobieren zu können. Wenn bei einer Station eine Tätigkeit im Dunklen gemacht werden soll, werden die Kinder gebeten, zunächst die Taschenlampen auszuschalten, und es wird ca. eine Minute gewartet, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen können.

Gegenstände entdecken


Material: 10 bis 15 Alltagsgegenstände, die im Dunklen zum Teil gut und zum Teil wenig sichtbar sind
Entlang eines Wegstückes von ca. 15m werden 10 bis 15 Gegenstände, die dort normalerweise nicht zu finden sind, verteilt. Manche sollen sich in der Dunkelheit deutlich vom Untergrund abheben (z.B. neonfarbiges Frisbee, ein weißes T-Shirt, etc.), andere sollten sich so in ihre Umgebung einfügen, dass man sie nicht so leicht davon unterscheiden kann.
Der/die Gruppenleiter/in erklärt den Kindern, wie viele Gegenstände aufgelegt wurden. Die Kinder gehen den Pfad entlang und schauen, ob sie alle Dinge entdecken können. Anschließend kann die Gruppe den Weg nochmals zusammen gehen und versuchen, eventuell nicht entdeckte Gegenstände gemeinsam zu finden.

Klangmikado


Material: 15 oder mehr Gefäße in verschiedensten Formen und Größen, die mit Steinchen, kleinen Glöckchen oder Metallstücken gefüllt sind
Bei dieser Station wird Klangmikado gespielt: Dafür sind verschiedene mit Steinchen, kleinen Glöckchen, Metallstücken u.ä. gefüllte Gefäße in verschiedenen Formen und Größen nötig. Die Gegenstände werden auf einen Haufen geleert. Dann können die Kinder versuchen, Gefäße vorsichtig so vom Haufen zu nehmen, dass die anderen Gegenstände nicht zu viel bewegt werden und zu scheppern beginnen. Gibt ein anderes Gefäß ein deutliches Scheppern von sich, wird der weggenommene Gegenstand einfach noch mal dazu gelegt, und ein neuer Versuch kann gestartet werden.

Zielwerfen


Material: Kübel, einige Tennisbälle
Für diese Station benötigt man einen Kübel und einige Tennisbälle. Aus einer bestimmten (relativ geringen) Entfernung versuchen die Kinder, mit den Bällen in den Kübel zu treffen.
Dann werden die Kinder gebeten, ihre Taschenlampen abzudrehen. Nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, versuchen die Kinder, das Gleiche im Dunklen zu machen. Nun könnt ihr vergleichen: Habt ihr eher kürzer oder weiter geworfen? War das Werfen im Dunkeln schwieriger?

Kerzen ausspritzen


Material: viele Kerzen (z.B. Teelichter), Plastikfläschchen mit einem kleinen Loch
Wasser wird in kleine Plastikflaschen, deren Verschluss ein kleines Loch hat, gefüllt. (Besonders gut geeignet sind die Fläschchen von Kontaktlinsenflüssigkeiten, da sie nur eine kleine Öffnung haben.)
In unterschiedlicher Entfernung sind einige Kerzen aufgestellt (z.B. Teelichter). Die Kinder können nun versuchen, die Flammen zu löschen, indem sie Wasser aus den Fläschchen darauf spritzen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr diese Übung auch im Dunklen probieren.
Wichtig ist, dass genügend Kerzen vorhanden sind, da diese einige Zeit lang nicht brennen, nachdem sie nass geworden sind.

Anschleichen


Material: Laterne oder andere Lichtquelle
In der Mitte eines größeren freien Platzes (Wiese) sitzt ein/e Nachtwächter/in mit einer Laterne. Die Kinder haben die Aufgabe, sich etwas von dem/der Wächter/in zu entfernen und dann zu versuchen, so leise es geht möglichst nahe an den/die Wächter/in heranzukommen, ohne dass diese/r es bemerkt. Das kann natürlich auch mehrmals ausprobiert werden.
Die Station, die die Kinder vor dem/der Nachtwächter/in besuchen, kann ihnen am Schluss auch schon den Hinweis geben, dass sie sich auf dem bestimmten Platz (der Wiese) möglichst leise auf den/die Nachtwächter/in zu bewegen sollen!

Zeichnen im Dunkeln


Material: Papier, Stifte
Bei dieser Station geht es darum, Tätigkeiten auszuführen, die bei Licht recht leicht gehen bzw. die wir gewohnt sind, im Dunklen jedoch selten ausprobieren.
Du bittest die Kinder, ihre Taschenlampen abzudrehen. Nun versuchen die Kinder, einen Gegenstand oder ein Tier auf ein Blatt Papier zu zeichnen. Bei Licht könnt ihr dann betrachten, wie die Zeichnung im gelungen ist.

Sternenhimmel


Material: Sternenkarte, evtl. Fernrohr
Diese Station sollte auf einem freien Platz (Wiese) stattfinden, der weiter von künstlichen Lichtquellen entfernt ist. Hier könnt ihr versuchen, Sternbilder am Himmel zu erkennen, was natürlich in einer klaren Nacht besonders gut möglich ist.
Es ist wichtig, dass der/die Gruppenleiter/in, der/die die Station betreut, einige Sternbilder selbst kennt und mit dem Gebrauch von Sternenkarten einigermaßen vertraut ist, um den Kindern weiter helfen zu können. Sternenkarten erhält man z.B. in Buchhandlungen, am besten geeignet sind Karten, die in der Dunkelheit leuchten.

Publikation: Lager - Alltag und Programm II

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Lager-Kategorie: Spiele am Abend un in der Nacht

Schlagwörter: Nacht, Sinne