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Gemeinsam sind wir...

Gruppenstunde | Alter: 8-9 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Eine Vorstell- und Spieleaktion mit Erstkommunionkindern

Material

  • Kartenspiel (Karten (ca. im Format einer Spielkarte) auf denen verschiedene Tätigkeiten abgebildet sind, von denen ihr euch vorstellen könnt, dass die Kinder sie gerne tun (lesen, fernsehen, singen, tanzen, Computer spielen, Judo, Instrument spielen,...) mit mindestens 20 verschiedene Tätigkeiten (jede davon gibt es mehrmals).
  • A4-Blätter und Stifte
  • Info- und Rätselblatt (siehe unten)

 

Einstieg


Als Einstieg kann ein/e Gruppenleiter/in (mit einem weißen Kittel verkleidet) erzählen, was bei dem Unfall in dem Forschungslabor für UFOs schief gegangen ist und dass die Kinder deswegen eventuell ihr Gedächtnis verloren haben. Sie/er entschuldigt sich vielmals bei den Kindern und meint, dass wir zur Sicherheit drei Test machen müssen, um abzuklären, ob alles in Ordnung ist.

Name und Bewegung


Das erste Spiel ist dazu da, sich wieder an den eigenen Namen und die Namen der anderen zu erinnern. Dazu stellen sich die Kinder im Kreis auf. Das erste Kind beginnt, indem es seinen Namen sagt und eine Bewegung dazu macht (es ist gut wenn der/die Gruppenleiter/in beginnt, damit die Kinder einmal sehen können, wie es geht). Alle anderen Kinder machen diese Bewegung nach und wiederholen dabei den Namen des Kindes. Dann kommt das nächste Kind an die Reihe.

Am liebsten mache ich...


Nachdem bei dem ersten Test alles hervorragend gelaufen ist, könnt ihr nun zum zweiten übergehen, bei dem festgestellt wird, ob eh noch alle Kinder wissen, was sie gerne machen. Zuerst schreibt jedes Kind seinen Namen groß auf ein A4-Blatt, das entweder auf den eigenen Platz (Volksschule) oder auf einen Platz im Raum gelegt wird.

Die Karten des vorbereiteten Kartenspiels werden so auf die Kinder aufgeteilt, dass jedes Kind gleich viele Karten bekommt, maximal aber 4. Diese Anzahl darf auch beim Tauschen der Karten nie überschritten werden. Jedes Kind geht dann mit seinen Karten im Raum umher, lässt die anderen Mitspieler ziehen und zieht bei den anderen Mitspielern (immer nur eine Karte). Wenn es eine Karte in seiner Hand hat, die zu ihm passt, legt es diese zu seinem Namensschild.

Nach einer gewissen Zeit (ca. 5 Minuten), werden die übergebliebenen Karten zum/r Gruppenleiter/in gebracht und jedes Kind kommt mit seinem Namensschild und den gesammelten Karten wieder in den Kreis. Nach der Reihe werden die Karten nun hergezeigt. Wichtig ist, dass auch die Gruppenleiter/innen bei diesem Spiel mitmachen.

Pferderennen


Gott sei Dank hat auch dieser Test gut funktioniert und es sind noch keine Gedächtnislücken feststellbar. Als letztes wird noch überprüft ob die Kinder noch alle Bewegungen gut können. Für dieses Spiel setzen sich alle Kinder in einem Sitzkreis auf den Boden, und zwar so, dass sie gut auf ihre Oberschenkel klopfen können. Der/die Gruppenleiter/in erzählt, dass wir für diesen letzten Test einen Hindernislauf durch das Labor machen.

Es geht los mit der Proberunde. Der/die Gruppenleiter/in geht mit den Kindern zuerst langsam die Strecke durch und macht die Bewegungen dazu (die Kinder machen sie nach):
Kurve nach links um einen Sessel (nach links beugen) — Rechtskurve um einen Sessel (nach rechts beugen) — Doppelkurve (zuerst nach links, dann nach rechts beugen) — über den Schreibtisch (mit den Händen leicht auf den Brustkorb schlagen) — durch das Wasserbecken ("platsch, platsch" und mit den Händen auf den Boden klopfen) — über das Mikroskop (kurzes Aufhüpfen "hopp") — über 2 Bildschirme (2x kurzes Aufhüpfen "hopphopp") — unter den Arbeitstischen durch (eine Hand vor die Augen die andere tastend nach vorne strecken "huuuu") — vorbei an den anderen Forschern (Hände jubelnd nach oben strecken "juhuuuu!") — Endspurt (schneller mit den Händen auf die Oberschenkel klopfen) und Ziel (Arme wie Sieger in die Höhe strecken).

Während der ganzen Strecke müssen die Kinder natürlich zwischen den Hindernissen immer weiter laufen — dabei klopfen sie sich abwechselnd links und rechts mit den Händen auf die Oberschenkel. Wenn die Proberunde vorbei ist, folgt das Rennen — bei dem geht es natürlich sehr viel schneller, aber vom Prinzip her genau so wie beim Probedurchgang.

Abschluss


Der/die Leiter/in des Labors ist richtig begeistert, dass anscheinend bei dem Unfall im Labor nichts passiert ist. Eine letzte Aufgabe hat er/sie aber noch für die Kinder. Im Raum verteilt liegen zuvor versteckte Teile eines Liedes oder Gebetes. Die Kinder sollen nun alle Teile finden und sie zusammensetzen. Gemeinsam wird dieses Lied oder das Gebet dann gesungen oder gebetet. Ihr könntet zum Beispiel das Jungscharlied singen oder das Jungschargebet verwenden.

Der/die Forscher/in bedankt sich bei den Kindern und wird wieder zum/r gewöhnlichen Gruppenleiter/in. Er/sie erzählt nun noch kurz über die Gruppenstunden und Aktionen und gibt den Kindern ein

Info- und Rätselblatt


Damit auch die Eltern zu Hause informiert werden, kann ein Info- und Rätselblatt für die Kinder gestaltet werden. Darauf könnte/sollte sich folgendes befinden:

  • Kontaktmöglichkeit (Mailadressen der Gruppenleiter/innen, die bei den Kindern gewesen sind, Homepageadresse, Telefonnummer der Pfarrkanzlei,...)
  • Jungscharzeichen (damit klar erkennbar ist, von wem der Zettel ausgeteilt wurde)
  • Daten der nächsten Jungscharstunden
  • Daten der nächsten Aktionen
  • Ausmalbild, Rätsel, Bastel- oder Spielanleitung
  • Das Jungscharlied und/oder das Jungschargebet

Autor/in: Sara Dallinger

Publikation: kumquat "macht" 1/2009

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