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Leptonier! - Die Gefahr aus dem All?

Lager Spiele | Alter: 8-15 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Nachdem die Rohstoffe auf dem Planeten Lepton beinahe erschöpft sind, haben sich einige Leptonier/innen in einem kleinen Ort namens X (Lagerort) angesiedelt. Zum Leben benötigen sie einen Stoff, der entsteht, wenn sie mit Taschenlampen leuchten. Leider löst dieser aber bei Erdenbewohner/innen immer wieder heftige "Lachkrämpfe" aus. Nachdem von Wissenschafter/innen festgestellt wurde, dass den Leptonier/innen statt dieses Stoffes auch Traubenzucker (o.Ä.) hilft, werden die Kinder gebeten, bei der Verteilung von diesem zu helfen, damit die Erdenbewohner/innen wieder von den "Lachkrämpfen" befreit werden!

Bei diesem Spiel können die Kinder selbst bestimmen, ob sie sich im Haus oder etwas weiter weg rund um das Haus (bzw. den Zeltplatz) aufhalten wollen.
Im Dunkeln herumzugehen, nach Personen und nach ihren Lichtstrahlen Ausschau zu halten, kann für Kinder abenteuerlich und spannend sein. Was du beachten sollst, damit das Tun in der Dunkelheit für Kinder nicht zu spannend, also Angst einflößend wird, kannst du auf Seite xxx nachlesen!

Ziel

In der Nacht herumzugehen, nach anderen zu suchen und dafür nach ihren Lichtstrahlen Ausschau zu halten, kann höchst abenteuerlich und spannend sein. Besonders, wenn es gilt, eine Gefahr abzuwenden. Es kann aber auch sehr lustig sein, vor allem, wenn Wesen von einem anderen Planeten gesucht werden, die gerade im Begriff sind, unsere Atmosphäre mit Stoffen anzureichern, die wie Lachgas wirken. Bei diesem Spiel können die Kinder selber bestimmen, ob sie sich im Haus oder in der Nähe des Hauses aufhalten oder sichw eiter in die dunkle Nacht hinauswagen, wobei überall ähnliches Geschehen stattfindet.

Material

  • Taschenlampen und Verkleidungsmaterial für die Leptonier/innen (z.B. verschiedenfarbige Perücken...)
  • für jede Gruppe eine kleine Dose oder ein Sackerl zum Aufbewahren des Traubenzuckers
  • viele kleine Traubenzucker-Stücke o.Ä.
  • Decken, Lampen o.Ä. für die Stützpunkte der Wissenschafter/innen

Aufbau

In Gruppen ziehen die Kinder im und rund um das Haus (bzw. Zeltplatz) herum und suchen nach den Leptonier/innen, um ihnen Traubenzucker zu überreichen. Diese sind durch das Leuchten ihrer Taschenlampen zu finden. Bei den Wissenschafter/innen können die Kinder Nachschub an Traubenzucker bekommen.
Wird ein Kind von einem/r Leptonier/in angeleuchtet, so bleibt es kichernd stehen, kann aber von anderen Kindern wieder davon "erlöst" werden.
Haben die Leptonier/innen genügend Traubenzucker erhalten, treffen sie mit den Kindern zusammen und nehmen noch gemeinsam einen Abendtrunk ein.

 

Spielgebiet



Das Spiel findet im Haus und rund um das Haus (bzw. die Zelte) statt. Im Haus sind die meisten Lichter abgedreht, damit die Kinder die Signale der Leptonier/innen sehen können. (Es soll allerdings nicht stockdunkel sein!)
Die Stützpunkte der Wissenschafter/innen sind Orte (oder bei einem kleineren Spielgebiet ein Ort), die gut beleuchtet sind und den Kindern auch zum Ausruhen und Plaudern offen stehen.
Die Grenzen des Spielgebiets müssen gut markiert sein und gut erklärt werden, damit für alle Kinder klar ist, wo das Spielgebiet aufhört.

Spielgeschichte:



Ein/e Mitarbeiter/in des Instituts für Weltraumbeobachtung begrüßt die Kinder und erzählt ihnen von folgender Beobachtung:
Die Rohstoffe auf dem Planeten Lepton sind beinahe erschöpft. Deshalb haben sich einige Leptonier/innen auf die Suche nach einem neuen Heimatplaneten ins Weltall begeben und sind jetzt auf der Erde in einem kleinen Ort namens X (Lagerort) gelandet.
Hier haben sie fast optimale Lebensbedingungen vorgefunden. Aber die Luft enthält kein Laktusin, das sie jedoch zum Leben brauchen. Deshalb versucht nun diese Pioniergruppe, große Mengen dieses Stoffes auf der Erde freizusetzen, damit später mehr Leptonier/innen auf die Erde kommen und hier wohnen können. Sie verwenden dafür Geräte, die für uns wie gewöhnliche Taschenlampen aussehen, und im Dunklen Strahlen aussenden.
Unangenehmerweise wirkt dieser Stoff auf uns Menschen wie Lachgas: Wird jemand von diesen Strahlen angeleuchtet, so bleibt er/sie stehen und beginnt auf der Stelle zu kichern. Sobald jemand anderer ihm/ihr beruhigend die Hand auf die Schultern legt, kann er/sie wieder aufhören.
Neuesten Forschungsergebnissen zufolge ist es aber gar nicht notwendig, dass die Leptonier/innen diesen für uns Menschen so unangenehmen Stoff mit Taschenlampen freisetzen, da Traubenzucker die gleiche Wirkung hat! Diesen muss man den Leptonier/innen aber erst zukommen lassen.

Der/die Mitarbeiter/in bittet nun die Kinder um Hilfe: Sie sollen die im Lagergebiet tätigen Leptonier/innen ausfindig machen. Diese sind leicht an den Lichtstrahlen zu erkennen, die sie in regelmäßigen Abständen mit Geräten aussenden, die wie Taschenlampen aussehen. Die Kinder werden gebeten, den Leptonier/innen die Situation zu erklären und den Traubenzucker an sie zu verteilen. Sie sollen allerdings vorsichtig sein, da ja bekannterweise die Lichtstrahlen Lachanfälle bei Erdenbewohner/innen auslösen. Die Leptonier/innen können an verschiedenen Orten am Werk sein, einige wurden auch schon im Haus (bzw. beim Zeltplatz) entdeckt.

Der/die Mitarbeiter/in (und evtl. ein paar Kolleg/innen) richten Stützpunkte ein, bei denen die Kinder Nachschub an Traubenzucker bekommen, sich ausruhen und über ihre Erlebnisse mit den Außerirdischen plaudern können.

Dann geht's los!

Die Leptonier/innen



Die Geräte, mit denen die Leptonier/innen hantieren, leuchten etwa alle 10 Sekunden auf. Dadurch kann man sie auch von Lichtstrahlen aus Taschenlampen der Kinder unterscheiden.
Wenn Leptonier/innen von einer Gruppe entdeckt und überzeugt wurden, dass es besser ist, Traubenzucker zu lutschen, als Strahlen auszusenden, damit die Erdenbewohner/innen keine Lachkrämpfe bekommen müssen, bedanken sie sich und machen sich auf den Weg zu ihrem Raumschiff. Offensichtlich lässt die Wirkung des Traubenzuckers aber schnell nach, denn bereits nach kurzer Zeit bleiben die Leptonier/innen wieder stehen und beginnen an einem anderen Ort mit der Freisetzung von Laktusin. Die Leptonier/innen sind also immer wieder an anderen Orten anzutreffen. Sie freuen sich über eine weitere Portion Traubenzucker und ziehen dann wieder ein Stück weiter.

Wird ein Kind bei der Suche von einem/r Leptonier/in angeleuchtet, so bleibt es stehen und beginnt vor sich hin zu kichern. Sobald ein anderes Kind ihm beruhigend die Hand auf die Schultern legt, hört es auf zu kichern und kann wieder weitergehen.

An den Stützpunkten



...wird der Taubenzucker ausgegeben. Hier ist auch Zeit, sich auszuruhen, die eine oder andere Anekdote vom Zusammentreffen mit den Außerirdischen zu erzählen oder sich selbst eine Stärkung zu gönnen.

Die Leptonier/innen fliegen nach Hause



Nach der vorher vereinbarten Spielzeit (je nach Größe des Geländes z.B. 60 bis 90 Minuten) bzw. bevor die Kinder zu müde werden bitten die Leptonier/innen die Kinder, von denen sie als nächstes gefunden werden, sie zum Haus (Zeltplatz) mitzunehmen, z.B. um ihre Flüssigkeitsreserven aufzufüllen. Dort können dann alle gemeinsam einen Abendtee zu sich nehmen, von dem die Außerirdischen äußerst begeistert sind. Vielleicht singen die Leptonier/innen als Dank für die Hilfe und Gastfreundschaft auch ihre Nationalhymne vor. Dann verabschieden sie sich, um mit ihrem Raumschiff nach Lepton zurückzukehren und dort Bescheid zu geben, dass das Leben auf der Erde mit Traubenzucker möglich ist!

Publikation: Lager - Alltag und Programm 1

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Lager-Kategorie: Abend und Nacht

Schlagwörter: Lager, Nacht, Spiel