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Wir nemaN uns einen Namen!

Gruppenstunde Spiele | Alter: 8-10 | Aufwand: niedrig

Hintergrund

Das erste, was man von einem Menschen hört, ist zumeist der Name. Diesen Namen muss man sich zunächst einmal merken, und im Laufe der Zeit verbindet man immer mehr Assoziationen und Gefühle mit der Person, bis man schließlich mit dem Namen ein bestimmtes Bild verbindet. Diese Gruppenstunde beschäftigt sich mit dem Thema Namen und gibt den Gruppenmitgliedern auch die Möglichkeit, sich einen Gruppennamen auszuwählen.

Material

  • Namensschilder für rückwärts geschriebenen Namen
  • grob karierte Zettel für selbst gemachte Kreuzworträtsel
  • Papier und Stifte
  • Klebepunkte
  • Ball

Aufbau

Ihr überlegt euch zuerst anhand einiger Spiele, wozu Namen überhaupt gut sind und was eure Namen über euch aussagen. Dann überlegt ihr euch einen Gruppennamen für eure Jungschargruppe. Als Abschluss spielt ihr noch ein Ballspiel, bei dem eure Namen eine Rolle spielen.

 

Einstieg


Zu Beginn der Gruppenstunde sagst du den Kindern, dass es heute in verschiedenen Spielen um die Frage gehen soll, wozu es überhaupt Namen gibt und warum es wichtig ist, dass jede/r einen Namen hat. Außerdem werdet ihr euch mit euch selbst und euren eigenen Namen etwas beschäftigen. Zunächst bekommt aber jedes Kind ein Namensschild, auf den es seinen Namen rückwärts schreiben soll. Das ist einmal etwas Anderes und es kann sehr lustig sein, eine Stunde lang mit dem eigenen, aber doch ganz anders klingenden Namen angesprochen zu werden.

Wer bist du?


(Namen helfen uns, gleich zu wissen, wer gemeint ist.)
Für dieses Spiel wird der Gruppenraum etwas verdunkelt oder alle schließen die Augen. Dann geht ihr alle herum und versucht, die Personen, auf die ihr trefft, durch Tasten zu erraten — zunächst reichen die zwei, die sich gefunden haben, die Hände, dann berühren beide noch stumm den Kopf und das Gesicht des/der anderen. Wer meint seine/n Partner/in erkannt zu haben, hört auf zu tasten, und wenn beide so weit sind, können sie ihren Tipp abgeben, wen sie da getroffen haben. In einer schwierigeren Variante (eher für Ältere) bekommt jede/r einen Zettel mit dem Namen eines Kindes aus der Gruppe und soll versuchen, dieses auf die eben beschriebene Weise zu finden. Wenn man denjenigen/diejenige gefunden hat, gibt man ihm/ihr die Hand und geht gemeinsam weiter. Gegebenfalls muss man dann noch mit dem/r Gefundenen nach seinem/ihrem Kind weitersuchen. So entsteht mit der Zeit eine lange Schlange von allen, die sich bereits gefunden haben.

Namensrätsel


(Mit Namen verbinden wir bereits gewisse Eigenschaften und Bilder.)
Wenn man einen bekannten Namen hört, hat man sofort ein Bild des/rjenigen vor Augen. Wie sieht er/sie aus, was hat er/sie für Eigenschaften, ist er/sie mein/e Freund/in,...
Das heißt, unsere Namen sind sehr eng mit unseren Eigenschaften und Vorlieben verknüpft. Um das zu verdeutlichen, entwirft jedes Kind ein Rätsel für die anderen, bei dem als Lösung in der Mitte waagrecht der eigene Name herauskommen soll und senkrecht nach Art eines Kreuzworträtsels Begriffe gefunden werden müssen, die mit dem eigenen Namen zu tun haben. (z.B.: "Dieses zuckersüße Getränk ist mein Lieblingsgetränk.", "Meine Lieblingsfernsehserie läuft immer am Dienstag um 20.15Uhr.", oder "Ich betreibe diese fernöstliche Kampfsportart.") Wenn all diese Fragen richtig beantwortet wurden, ist die Lösung des Rätsels der Name des Kindes. [Skizze] Jedes Kind erhält zwei Blatt kariertes Papier, eines zum Ausdenken des Rätsels, das andere, um die leeren Kästchen und die Fragen für die anderen aufzuzeichnen und zu schreiben. Beim erstellen der Rätsel werden die Kinder wahrscheinlich deine Hilfe benötigen. Anschließend werden alle Rätsel gemischt, an die Kinder verteilt und von ihnen gelöst. Wer mit seinem Rätsel nicht weiterkommt, tauscht es mit einem anderen Kind oder versucht, mit ihm gemeinsam die Lösung zu finden. Es wird so lange getauscht, bis alle Rätsel gelöst sind, dann werden die Zettel gut sichtbar im Raum aufgehängt.

Datenverarbeitung


Als nächstes oder auch vor dem Rätsel könnt ihr ein Spiel zum Besser-Kennen-Lernen spielen: Datenverarbeitung. Bei diesem Spiel soll sich die Gruppe nach einem bestimmten, vorher vereinbarten Prinzip in einer Reihe oder in Gruppen ordnen. Wenn es also etwa um das genaue Alter geht, steht das jüngste Kind am Ende einer Reihe und das älteste Kind am anderen Ende. Geht es um den ersten Buchstaben des umgedrehten Namens, so ordnet sich die Gruppe nach dem Alphabet in einer Reihe. Ist das Lieblingshaustier gefragt, so finden die Kinder sich in Gruppen zusammen, die jeweils das gleiche Lieblingshaustier haben. In den ersten Runden stellst du die Fragen, dann kannst du auch die Kinder dazu auffordern, an die Gruppe Fragen zu richten.

Wir nemaN uns einen Namen


(Auch Gruppen haben bestimmte Eigenschaften und können einen für sie charakteristischen Namen haben.)
Viele Gruppen geben sich einen Namen. Es erleichtert einerseits die Kommunikation, da man weiß, über wen man redet, und andererseits kann in so einem Namen schon sehr viel Charakteristisches für eine Gruppe enthalten sein.
Deswegen könnt ihr nun versuchen, eurer Jungschargruppe einen Namen zu geben (bzw. euch einen zu "nemaN"). Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Du kannst entweder eine Methode auswählen oder auch alle mit den Kindern ausprobieren und den Namen, der euch am besten gefällt, am Schluss gemeinsam auswählen.

  • Längstes Wort: Ihr sitzt im Kreis. Ein Kind fängt an und sagt einen Buchstaben, danach hängt jedes Kind einen weiteren Buchstaben daran, bis von jedem einer dabei ist. Das Wort, das dabei herauskommt, muss bzw. soll nicht unbedingt schon einen Sinn haben, wenn es euch gefällt, könnt ihr dieses Wort, oder auch nur einen Teil von ihm, zu eurem Gruppennamen machen.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, dass jedes Kind einen Buchstaben auf einen Zettel schreibt, den Zettel umbiegt und an den/die nächste/n weitergibt, der/die wieder einen Buchstaben draufschreibt usw. Damit habt ihr nach einem Durchgang genau so viele Gruppennamen, wie Kinder in eurer Gruppe sind und könnt euch einen davon aussuchen - z.B. mit Klebepunkten bewerten.
  • Ihr könnt auch einfach alle Kinder Vorschläge machen lassen, über die einzelnen Vorschläge beraten und danach wiederum einen Gruppennamen mittels Klebepunkte-Bewertung aussuchen.
  • Bei dieser Methode versucht ihr, ein Wort zu finden bzw. zu erfinden, in dem mindestens ein Buchstabe des Namens jedes Kindes und jedes/r Gruppenleiters/in (auch derer, die gerade nicht dabei sind) vorkommt, z.B.: MIAPON-Gruppe = cAMIlla, MArtIN, jOhANnes,...



Buchstabenball


Schließlich könnt ihr noch folgende Variante von Merkball spielen: Ihr spielt Abschießen und wer abgeschossen wurde, muss das Feld verlassen und sich am Rand des Feldes aufstellen und so lange warten, bis ein Kind abgeschossen wurde, dessen Anfangsbuchstabe des Vornamens (also der letzte Buchstabe des umgedrehten Vornamens) im eigenen Vornamen vorkommt. Wenn zum Beispiel nitraM abgeschossen wird, darf enimreH wieder ins Feld, weil "M" in ihrem Namen vorkommt.

Autor/in: akinoM liepS & nitraM xiorcaL

Publikation: Kumquat_3/02

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