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Eine neue Schule

Gruppenstunde | Alter: 8-10 | Aufwand: mittel

Hintergrund

Auf die Kinder der vierten Klasse Volksschule kommen im nächsten Schuljahr große Veränderungen zu. Der Schritt von der Volksschule in die Haupt- bzw. Mittelschule ist nicht nur mit einem Wechsel der Umgebung, sondern auch mit großen Umstellungen im privaten Bereich der Kinder verbunden. Freundschaften verlaufen sich, weil die Kinder in unterschiedliche Schulen gehen, und neue Freundschaften werden geschlossen.
Der veränderten Situation in der Schule steht die vertraute Jungschargruppe (mit den alten Freund/innen) gegenüber. In der Zeit der Veränderungen kann sie für die Kinder ein Stück Sicherheit und Rückhalt sein.

Ziel

Die Kinder sollen in dieser Gruppenstunde die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit anderen Gleichaltrigen über den bevorstehenden Wechsel in eine neue Schule zu reden. Dabei können Hoffnungen, Sorgen und Ängste thematisiert und gemeinsam versucht werden, Hilfestellungen für die neue Situation zu finden.

Material

  • Plan der Umgebung (bzw. Kopie oder Zeichung)
  • Plakat mit Bub-Mädchen-Figuren
  • grüne und gelbe Papierstreifen
  • grüne Papier-Maschen
  • Stifte, Tixo

Aufbau

Am Anfang der Stunde geht es beim Spiel Grupping darum, sich nach bestimmten Kriterien in immer neuen Gruppen zusammenzufinden
Auf dem Plan werden die alten und die neuen Schulen der Kinder gesucht und eingezeichnet.
Gemeinsam wird überlegt, welche Ängste und positiven Erwartungen Kinder haben können, die in eine neue Schule kommen, um dann Hilfestellungen und Veränderungsmöglichkeiten für die Situationen zu suchen, die einem Sorgen bereiten.
Verschiedene Spiel zum Ausklang der Stunde

 

Grupping



Bei dem Spiel am Beginn der Stunde geht es darum, daß sich die Kinder nach bestimmten Kriterien in verschiedenen Gruppen zusammenfinden, wie z.B.: Anfangsbuchstaben der Vor-/Nachnamen, Anzahl der Geschwister, Haarlänge, Sockenfarbe,... Anfangs kannst Du die Eigenschaften der Gruppen vorgeben, später fallen den Kindern sicherlich genügend eigene Vorschläge ein.


In welche Schule kommen wir?



So wie in dem vorigen Spiel, in dem sich Gruppen gebildet und wieder verändert haben, wird es den Kindern im nächsten Schuljahr gehen. Sie verlassen die Volksschule und wechseln in die Haupt- oder Mittelschule. Aus diesem Anlaß hast Du einen Plan der Umgebung mitgebracht, auf dem Ihr von der Pfarre ausgehend die alten Schulen der Kinder und die Schulen, in die die Kinder im nächsten Jahr gehen werden, sucht. Hast Du einen richtigen Plan mitgenommen, könnt Ihr zum Kennzeichnen Spielfiguren oder Fähnchen verwenden. Auf einer Kopie oder Zeichnung der Umgebung können die Schulen und die Pfarre direkt eingezeichnet bzw. eingeringelt werden.
Möglicherweise wissen die Kinder von einigen anderen Gruppenmitgliedern noch nicht, in welche Schule sie nächstes Jahr gehen werden. Während des gemeinsamen Suchens gibt es ausreichend Gelegenheit, darüber zu plaudern.


Petra & Paul



Vor der Stunde hast Du bereits ein Plakat vorbereitet, auf dem eine Mädchen- und eine Bubenfigur zu sehen ist. Du stellst sie den Kindern als Petra und Paul vor. (Ändere bitte die Namen, wenn Kinder aus Deiner Gruppe so heißen!)

Diese beiden werden nächstes Jahr ebenfalls in eine andere Schule kommen. Wie es aussieht, freuen sie sich schon darauf, haben aber auch einige Sorgen und Ängste, wie es in der neuen Schule denn so sein wird. Du bittest die Kinder nun zu überlegen und aufzuschreiben, welche angenehmen oder unangenehmen Vorstellungen Petra und Paul gerade durch den Kopf gehen könnten. Positive Dinge werden auf grüne Papierstreifen geschrieben, negative auf gelbe Streifen. Die fertig beschriebenen Zettel werden anschließend auf das Plakat geklebt.

Sind alle Kinder fertig, schaut Ihr Euch gemeinsam einen Zettel nach dem anderen an. Dabei wäre es fein, wenn Ihr Euch sowohl bei den Kärtchen mit positiven als auch bei den Kärtchen mit negativen Erwartungen Zeit nehmen könnt, um darüber ausführlich zu reden.


Die positiven Kärtchen:


Nicht allen Kinder fällt der Gedanke an den bevorstehenden Schulwechsel leicht. Beim Vorlesen und Bereden der angenehmen Dinge können diese Kinder möglicherweise anhand der Ideen für Petra und Paul positive Aspekte am Schulwechsel entdecken, die sie bis jetzt noch nicht gesehen haben.

Die negativen Kärtchen:


Gemeinsam könnt Ihr Euch überlegen, welche Hilfen oder Veränderungsmöglichkeiten es für die Situationen gibt, die Petra und Paul Angst oder Sorgen machen. (Oft hilft es auch schon zu hören, daß sich auch andere Kinder über die gleichen Sachen Gedanken machen!) Eure Ideen schreibt Ihr jeweils auf eine grüne Papier-Masche und befestigt sie dann an den passenden gelben Zetteln.


Action am Schluß



Als Abschluß der Stunde gibt es noch zwei Spiel-Vorschläge, die Ihr je nach Zeit, Lust und Bewegungsdrang noch gemeinsam spielen könnt.

Maschine bauen


(Spielemappe 3.12)
Das Ziel des Spieles ist es, gemeinsam eine Maschine zu bauen. Ein Kind beginnt und stellt einen Teil der Maschine dar. Dabei macht es eine Bewegung und ein Geräusch dazu. Das nächste Kind baut an dieser Maschine weiter, indem es sich mit einer eigenen Bewegung und mit einem eigenen Geräusch an das vorige Kind, also den vorigen Maschinenteil, anhängt. Nach und nach bauen die andern Kinder an der Maschine in gleicher Weise weiter, bis alle mit Bewegungen und Geräuschen eine große Maschine darstellen.

Federblasen


(Spielemappe 3.16)
Die Gruppe versucht gemeinsam, eine Feder für die Dauer eines bestimmten Zeitraums nur durch Blasen in der Luft zu halten. Gelingt das recht gut, wird dasselbe - je nach Anzahl der Kinder - mit zwei, drei oder noch mehr Federn zugleich versucht.

Autor/in: Bernd Wunderer, Dominik Knapp

Publikation: Haben will

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Schlagwörter: Gefühle, Ich und die anderen, Schule