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Abenteuer Demokratie

Lager | Alter: 8-15 | Aufwand: mittel

Hintergrund

Bei diesem Programmpunkt für euer Jungscharlager habt ihr die Möglichkeit, gemeinsam zu überlegen und zu probieren, was zu Demokratie eigentlich alles dazugehört. Ihr findet euch mit den Kindern in einer Welt wieder, die ganz farblos geworden ist, weil nur noch ganz wenige einzelne Leute alle Entscheidungen treffen. So begebt ihr euch gemeinsam auf ein Abenteuer, bei dem ihr die Welt wieder bunter, vielfältiger und demokratischer macht.

Material

  • Allgemein:
    • Verkleidungen - anfangs nur schwarz und weiß, am Ende möglichst bunt
    • weißes oder schwarzes Plakat, auf dem nur die Umrisse der Kontinente einer Erdkarte zu sehen sind
    • Pickerln, Etiketten oder selbstklebende Folie in kleine Stücke geschnitten - möglichst bunt, schillernd, viele verschiedene Farben
  • Am liebsten mag ich:
    • Kärtchen Größe A7 in vier Farben: rot, gelb, blau und grün
    • Stifte
    • Flipchartpapier mit den Überschriften für die Kärtchen: Lieblingsessen, Lieblingsgeschichte, Lieblingstier, Lieblingsspielzeug
  • Demokratiecheck:
    • AB Demokratiecheck (Quelle: Sapere Aude - Verein für Politische Bildung, 1010 Wien)
    • Stifte
    • Bewertungskärtchen bzw. Moderationskärtchen
  • Aufstellung: eine zusammengeklappte Bierbank (oder ein Brett oder etwas anderes, um eine enge Zone am Boden zu markieren, auf der die Kinder stehen sollen)
  • Kinderrechte Quiz
    • Echte und erfundene Kinderrechte auf Karten
    • weißes, rotes und grünes A3 Tonpapier am Boden
    • Kinderrechtebroschüre (Kann im Wiener Jungschar-Büro bestellt werden)
  • Politische Gymnastik
    • ein Sessel pro Kind
    • ein Tisch in der Mitte
    • Anleitung zum Vorlesen
  • Leonardo-Brücke: Bausatz und Anleitung (auszuborgen z.B. bei der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) Linz mensch-arbeit@dioezese-linz.at)

Aufbau

Dauer: ca 4 Stunden

Die Demokratie ist in Gefahr - das sehen die Kinder an einer ganz einfarbigen Weltkarte, die ihnen zu Beginn vorgestellt wird. Sie dürfen sich nun in Gruppen von etwa 6-8 Kindern auf eine Abenteuerreise machen. Bei jeder Station können sie etwas herausfinden und ausprobieren, was zu Demokratie dazugehört. Die Gruppen durchlaufen die Stationen in der gleichen Reihenfolge, jede Gruppe beginnt bei einer anderen Station. Durchs Mitmachen und Teilhaben machen sie die Welt wieder demokratischer. Das dürfen sie auf der Weltkarte sichtbar machen, indem sie - nach jeder Station - Kontinente mit den bunten Pickerln füllen, die sie bei den Stationen bekommen. Im Laufe des Programms wird also immer sichtbarer, dass die Welt wieder bunter und demokratischer wird. Zum Schluss trifft sich die ganze Gruppe nochmal bei der Weltkarte und es wird gemeinsam mit einem Spiel gefeiert, dass das Abenteuer bestanden wurde.

Anzahl Gruppenleiter/innen
Version A - Minimum 6 Gruppenleiter/innen: Die Gruppen bewegen sich alleine von Station zu Station, bei jeder Station wartet ein/e Gruppenleiter/in auf sie und schickt sie dann wieder weiter.
Version B - für kleinere Gruppen: Wenn ihr weniger Kinder dabeihabt, kann jeweils ein/e Gruppenleiter/in die verschiedenen Stationen mit einer Gruppe durchlaufen. Bei 16 Kindern können so zwei Gruppenleiter/innen das Programm für jeweils eine Gruppe gestalten.

 

Einstieg


In einem kleinen Schauspiel zeigen die Gruppenleiter/innen (alle nur schwarz oder weiß gekleidet) den Kindern die furchtbar traurige, eintönige Weltkarte. Sie erklären, dass es scheinbar irgendein Problem gibt mit der Demokratie, es gibt nur ganz wenige hier, die Entscheidungen treffen ... Die Kinder werden um Hilfe bei diesem Abenteuer gebeten, bei dem das Ziel ist, herauszufinden, was mit der Demokratie nicht stimmt - und die Situation vielleicht sogar gleich besser zu machen. Nun werden die Kinder in Gruppen zu je ca 6 bis 8 Kindern aufgeteilt und zu ihrer ersten Station begleitet.

Stationen - ca 3 Stunden

Am liebsten mag ich > Demokratie braucht jede/n einzelne/n


Jedes Kind bekommt zu Beginn ein Set von vier Karten mit jeweils unterschiedlichen Farben. Die Begriffe

  • Lieblingsesse,n
  • Lieblingsspielzeug,
  • Lieblingsgeschichte,
  • Lieblingstier

werden auf die Karten geschrieben. Auf jedes Blatt wird ein Begriff geschrieben. Nachdem die Karten mit den eigenen Vorlieben entsprechend ausgefüllt wurden, geht es ans Tauschen. Ziel ist es, am Schluss von jeder Farbe eine andere als die eigene Karte zu erhalten. Beim Tauschen können Ähnlichkeiten und Unterschiede besprochen werden, was ist an welchem Begriff ganz besonders? Könnt ihr vermuten, welche Karte ursprünglich von wem gestammt hat?

Damit das Tauschen funktioniert und die Gruppe die Aufgabe wirklich meistern kann, müssen alle mitmachen - es kommt auf jede/n einzelne/n an! Außerdem hat sicher niemand vier gleiche Karten, jede/r ist mit ihren/seinen Besonderheiten wichtig für die Gemeinschaft.

Demokratiecheck > Woran erkenne ich Demokratie?


Ziel dieser Station ist es, andere Standpunkte verstehen zu lernen, das eigene Demokratieverständnis zu hinterfragen, sich Demokratie als Idealvorstellung bewusst zu machen und außerdem Problemfelder der Demokratie aufzuzeigen. Dabei geht es um einzelne Themen wie Widerstand, Grenzen von Widerstand, eigene Entscheidungsfreiheit vs. Allgemein-/Gruppenwohl, Konfliktfeld Gerechtigkeit und Recht. Wie anspruchsvoll diese Station ist, ist je nach Alter der Kinder über die Auswahl der zu bewertenden Situationen steuerbar.

Zu Beginn erklärt der/die Gruppenleiter/in den Übungsablauf. Es werden verschiedene Situationen aus dem Arbeitsblatt Demokratiecheck vorgelesen. Jede/r erhält nun ein Moderationskärtchen, wo Punkte zwischen 0-10 draufgeschrieben werden sollen. Dazu wird nach jeder vorgelesenen Situation die Frage gestellt: Wie demokratisch ist das Handeln von XY? Daraufhin soll jede/r für sich die Situation bewerten und Punkte zwischen 0 (nicht demokratisch und 10 sehr demokratisch) auf die Moderationskärtchen schreiben und diese dann hochhalten.

Wenn Kinder bewegungslustig sind, kann auch mit Aufstellungen gearbeitet werden. Dabei steht ein Ende des Raumes für 0 (nicht demokratisch) und das andere Ende für 10 (sehr demokratisch). Anschließend wird jeweils eine Fallgeschichte vorgelesen. Die Aufgabe besteht darin, dass sich die Kinder dort im Raum hinstellen, wo sie ihrer Meinung nach darstellen, wie demokratisch die Fallgeschichte ist. Wenn sie beispielsweise eine vorgelesene Geschichte als nicht demokratisch einschätzen, stellen sie sich an das Ende 0 des Raumes, wenn sie sie ein wenig demokratisch einschätzen, in die Mitte.

Nach jeder vorgelesenen Situation notiert der/die Gruppenleiter/in die Bewertungen für jede Situationen auf der Tafel und zählt die Punkte zusammen. Nach jeder Situation wird kurz gestoppt und gemeinsam reflektiert. Am Ende kann noch einmal eine gemeinsame Reflexion über das Gesamtbild stattfinden. Mögliche Reflexionsfragen dazu sind:

  • Wie demokratisch sind die Situationen?
  • Warum habt ihr die Situation XY demokratischer bewertet als jene YX?
  • Bei welcher Situation wart ihr euch am unsichersten/sichersten mit eurer Bewertung?
  • Auf welche Probleme im Kontext mit Demokratien wird in den Situationen aufmerksam gemacht?
  • Gibt es überhaupt eine 100% demokratische Situation. Wenn ja: Wie sieht die aus? Was sind Kennzeichen?

Aufstellung > Alle im Boot!


In diesem Bereich geht es darum, ein Bewusstsein zu schaffen, dass Demokratie nur gemeinsam funktioniert. Dies soll durch die Erreichung eines gemeinsamen Ziels geübt werden. Weiters lernen die TN das Kinderrecht zum Schutz der Identität kennen.

Eine zusammengeklappte Heurigenbank wird auf den Boden gelegt und die TN stellen sich auf die Bank. Dann werden bestimmte Kategorien genannt, nach denen sie sich auf der Bierbank aneinanderreihen sollen, ohne dabei den Boden zu berühren. Mögliche Kategorien dafür sind:

  • Alter aufsteigend
  • Namen alphabetisch
  • Größe absteigend
  • Sockenfarben von hell zu dunkel


Ergänzend kann auch mehr Information zum Artikel 8 der UN-Kinderrechtskonvention gegeben werden, da einige Merkmale, nach denen sie sich aufstellen, besonders zur Identität des Kindes gehören. Ansonsten soll das Spiel einfach Spaß machen und zum Kennenlernen dienen.

Artikel 8 verpflichtet die Vertragsstaaten, das Recht des Kindes auf den Schutz seiner "Identität” zu achten. Die beispielhafte Aufzählung der die Identität konstituierenden Merkmale wie Staatsangehörigkeit, Name und gesetzlich anerkannte Familienbeziehungen verdeutlicht, dass Artikel 8 in erster Linie den Schutz des rechtlichen Status des Kindes meint.

Kinderrechte-Quiz > Wir haben Rechte


Dieser Bereich dient als Einstiegsmethode zum Kennenlernen der Kinderrechte und soll TN dabei helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was der Unterschied zwischen Rechten, die immer für alle gelten, und persönlichen Wünschen ist.

Es werden drei farbige Felder auf dem Fußboden angelegt (grün, weiß, rot). Auf einzelnen Karten sind je eine der zehn Kinderrechte als Kurzfassung notiert sowie bis zu zehn fiktive Rechte, die sich an den Wünschen von Kindern orientieren (z.B. "Kinder haben das Recht auf ein Haustier, ... auf Taschengeld, ... auf endloses Fernsehgucken"). Die Rechte werden den Kindern gut gemischt nach und nach vorgestellt.

Die TN werden gebeten, sich innerhalb der drei markierten Felder. Herumrennen ist dabei erlaubt. Bei Ertönen eines Signals soll jedes Kind in das Feld springen, dass seiner Entscheidung entspricht. Dabei gilt:

  • Grün = Ja, das ist ein Kinderrecht;
  • Weiß = Weiß nicht;
  • Rot = Nein, das ist erfunden, so was steht bestimmt nicht in den Kinderrechten!


Danach werden die gewählten Rechte mit den Kinderrechten der Kinderrechtskonvention verglichen.

Politische Gymnastik > Politik als Job?


Quelle: http://aws.arbeiterkammer.at/assets/uploads/Macht_1_nehmen_online.pdf via Verein Sapere Aude

Es wird der Text der Kopiervorlage zu politischer Gymnastik mit "Was machen Politiker/innen den ganzen Tag" vorgelesen bei den jeweiligen Bewegungsbeschreibungen werden Bewegungen vorgezeigt. Die Gruppe folgt den Bewegungsanleitungen und macht sie nach.

Der Text wird vorgelesen und alle machen die entsprechenden Bewegungen dazu:

Österreichische Politiker/innen können nicht nur singen oder auf dem Lifeball mehr oder minder gute Figur machen, nein sie sind auch Bewegungstalente. Sie fahren Schi, laufen Marathon und sie lernen politische Gymnastik:

  • Das wichtigste ist das mediengerechte Sitzen, also aufrecht und doch locker,
    [aufrecht sitzen, Schulter lockern]
  • besonders locker bei Parlamentsdebatten
    [lasch im Sessel hängen]
  • Wenn’s besonders langweilig ist, kann man laut Gähnen,
    [ausgedehnt gähnen und strecken]
  • und wenn politische Gegner/innen am Wort sind, kann man in Ruhe telefonieren.
    [mit der Hand am Ohr ein Telefonat nachmachen]
  • Bei Provokationen allerdings sollte man in Sprunghaltung gehen
    [noch sitzend Sprunghaltung einnehmen]
  • und wenn’s zu viel wird, auch mal kräftig auf den Tisch hauen.
    [auf den Tisch hauen und stampfen]
  • Beiträge der Opposition kann man mit einem müden Lächeln einfach abwinken.
    [lächelnd abwinken]
  • Bei der Rede der oder des eigenen Parteivorsitzenden sollte man freudig aufspringen
    [aufspringen]
  • und wenn das Fernsehen dabei ist, sich auf die Fußspitzen stellen und winken.
    [auf Fußspitzen stehen und winken]


Meist ist der Arbeitsalltag außerhalb des Parlaments wenig spektakulär:

  • In Arbeitskreisen tritt man auf der Stelle
    [am Platz gehen]
  • in politischen Debatten dreht man sich im Kreis
    [um die eigene Achse drehen]
  • Dabei ist wichtig, flexibel bleiben, flexibel bleiben - Sie ändern mehrmals die Drehrichtung!
    [Richtung ändern]
  • Dann gibt’s wieder ein Meeting: da kann man wieder auf der Stelle treten.
    [kräftig am Platz gehen]
  • Bei Interviews muss man sich gekonnt herauswinden
    [sich nach links und rechts winden]
  • Kritik in jedem Fall einfach abschütteln
    [Arme, Beine und ganzen Körper schütteln]
  • und politische Gegner in die Knie zwingen.
    [Bewegungen einer Rangelei machen]
  • Bei eigenen Skandalen auf jeden Fall den Kopf in den Sand stecken und: "Ich war’s nicht!" murmeln.
    [nach unten beugen und Kopf zu den Schienbeinen während man sich die Ohren zuhält]


Unsere Volksvertreter/innen arbeiten natürlich auch fürs Volk (auch wenn es das manchmal gar nicht merkt):

  • Sie springen für sozial Schwächere in die Bresche
    [nach vorn hüpfen]
  • stemmen sich mit aller Macht gegen Ungerechtigkeiten
    [zu weit die ausgestreckten Arme gegeneinander drücken]
  • versuchen dabei den Spagat zwischen verschiedenen Interessen zu schaffen.
    [möglichst großen Ausfallschritt machen]
  • Sie suchen Verbündete und ziehen mit ihnen an einem Strang.
    [so tun, als ob man an einem Seil zieht]
  • Sie tun also alles, um soziale Härten abzufedern (aber bitte nicht zu sehr!)
    [aus den Knien wippen]
  • das zwingt sie manchmal dazu, nach unten zu treten und nach oben zu buckeln.
    [Buckel machen und gleichzeitig auf der Stelle treten]
  • All das ist sehr anstrengend und am Abend kommen sie müde heim.
    [ausgedehnt gähnen und sich strecken]
  • Dann müssen sie sich erschöpft auf die Schulter klopfen (tut ja sonst keiner!)
    [auf die eigene Schulter klopfen]
  • Manchmal sind sie so erschöpft, dass sie dringend einen gut bezahlten Job in der Wirtschaft brauchen. Dann treten sie zurück. (Manche kommen wieder und treten wieder zurück)
    [betonten Schritt nach hinten machen, vorsichtig wieder nach vorne, dann wieder betont zurück]
  • Aber irgendwann setzen auch sie sich zufrieden (mit einer angemessenen Pension) zur Ruhe und sehen anderen beim Arbeiten zu.
    [hinsetzen]


Was fällt den Kindern noch zu Politiker/innen ein? Welche Politiker/innen kennen sie? Was ist eigentlich die Aufgabe von Politiker/innen? Machen sie das gut?

Leonardo-Brücke > gemeinsam tragfähige Lösungen finden


Die Gruppe versucht in Kooperation die Leonardo Brücke aufzubauen. Dabei geht es hintergründig darum, ein Bewusstsein zu schaffen, dass Demokratie nur gemeinsam funktioniert.

Leonardo da Vinci, der wohl genialste Erfinder in der Geschichte der Neuzeit, konstruierte eine Brücke, die ohne Nägel und Schrauben errichtet wird. Wie kann das funktionieren? Das Material für die Brücke und eine Anleitung ist vor Ort und die Kinder dürfen gemeinsam ausprobieren, sie zu bauen. Wenn dies gelingt können sie anschließend auch darüber gehen.

Auch bei Entscheidungen für eine Gemeinschaft ist es wichtig, gemeinsam Lösungen zu finden, die für alle funktionieren, die "tragfähig" sind. Fällt den Kindern etwas ein, was dabei hilft? Oder gibt es Dinge, die dieses gemeinsame Bauen an einer guten Lösung bei manchen Problemen schwieriger macht?

Gemeinsames Ende


Zum Schluss treffen sich alle Gruppen wieder rund um die - nun ganz bunt gefüllte - Weltkarte. Auch die Gruppenleiter/innen sind nun bunt gekleidet und bedanken sich bei den Kindern für dieses gemeinsame Abenteuer. Zum Schluss kann nun noch mit einem gemeinsamen Spiel gefeiert werden:

Kuckucksuhr > Spaß mit Begriffen


Quelle: Spielewiese der Katholischen Jungschar der Diözese Linz

Die Kinder bilden einen Kreis. Eine Person steht in der Kreismitte. Diese deutet auf eine Person im Kreis und nennt eine der vordefinierten Aufgabe (Beispiele siehe unten). Die Person, auf die gezeigt wurde, soll daraufhin die Aufgabe erfüllen. Gleichzeitig müssen aber auch die beiden Personen links und rechts von ihm/ihr etwas zur Aufgabe beitragen. Derjenige/Diejenige der drei Personen, der/die die Figur als letztes einnimmt oder einen Fehler begeht, darf als nächster im Kreis stehen und die nächste Figur bestimmen. Mögliche Figuren sind:

  • Bildung: Die Personen links und rechts tun so, als ob sie der Person in der Mitte ein Buch reichen würden. Die Person in der Mitte streicht mit dem Zeigefinger über das Buch und liest.
  • Schutz: Person in der Mitte duckt sich und die Personen links und rechts bilden ein Dach über den Kopf der Person in der Mitte
  • Meinungsfreiheit: Person in der Mitte hält die Hände zum Gesicht und tut so, als ob sie schreien würde. Die Personen links und rechts hören zu und halten ihre Hand zum Ohr.


Der Kreativität zur weiteren Entwicklung von Figuren sind keine Grenzen gesetzt.

Publikation: kumquat "Unser kleines Kaleidio"

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Lager-Kategorie: Stationenspiele

Schlagwörter: Politik, Kinderrechte, Lager, Mitbestimmung