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Wir gehen Sternsingen!

Gruppenstunde | Alter: 8-15 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Ein Modell ist für jüngere Sternsinger (8—10 Jahre) das andere für ältere (ab 11 Jahre) gedacht.
Der vierte Schritt ist die Erarbeitung einer kleinen Ausstellung für die Kirche, den Pfarrsaal u.a. Diese Ausstellung kann von allen Kindern mitgestaltet werden. Je nach Fähigkeiten, Interessen und pfarrlichen Möglichkeiten sind Methoden und Materialien dazu selbst zu wählen.
Weitere Möglichkeiten bieten auch die drei Diareihen, die im Jungscharbüro ausgeborgt werden können.

Ziel

Warum sammeln wir beim Sternsingen Geld?
Was geschieht mit dem Geld, das die Kinder beim Sternsingen sammeln?
Wieso brauchen andere Leute dieses Geld?
Die Kinder selbst wollen und sollen darüber Bescheid wissen. Nicht nur, damit sie Leuten, die danach fragen, Antworten geben können. Kindern soll die Bedeutung ihres Engagements bewußt sein.

Material

  • siehe bei den einzelnen Bausteinen

Aufbau

 

Für Ältere



(in Kleingruppen bis fünf Kinder,
evtl. die Sternsingergruppen)

Material pro Gruppe:

1 Buchstaben-Suchrätsel: waagrecht und senkrecht sind folgende neun Begriffe versteckt: Bildung, Anerkennung, Zuhause, Rechte, Zukunft, Medizin, Freiheit, Nahrung, Geld.

1 Plakat, darauf zeichnest Du einen Spielplan und Felder zum Eintragen der neun Begriffe

1 Satz (9 Stück) Mangel-Kärtchen: die Vorderseite zeigt ein Symbol zu den neun Begriffen, auf der Rückseite ist ein kurzer Text, der die Situation von Menschen beschreibt, denen es an etwas mangelt.

1 Spielkegel, Würfel, Filzstifte, Klebstoff,

pro Kind 1 Flugzettel zur Sternsingeraktion


1. Was Menschen brauchen:



Jede Gruppe sucht in ihrem Buchstaben-Suchrätsel nach den 9 Begriffen. Wenn ein Kind einen Begriff gefunden hat, schreibt es ihn in eines der neun Felder auf dem Poster-Spielplan.
Sind alle neun Begriffe gefunden und eingetragen, überlegen alle gemeinsam, wie es wäre, wenn es an diesen Werten mangelt. In kurzen Sätzen oder Stichwörtern werden die Gedanken zum jeweiligen Begriff dazu geschrieben. Dann erhält die Gruppe die 9 Mangel-Kärtchen.


2. Menschen, denen etwas fehlt:



Die Kärtchen werden mit dem Symbol nach oben neben dem Spielplan abgelegt. Nun "besucht" die Gruppe jene Menschen, welchen mit dem gesammelten Sternsingergeld geholfen wird. Dazu wird reihum gewürfelt und mit dem Spielkegel vorgerückt, sodaß mit möglichst wenig Zügen alle beschrifteten Felder besucht werden. Es kann dafür in alle Richtungen gezogen werden. Kommt ein Kind mit dem Kegel auf ein Begriffsfeld, darf es das entsprechende Mangel-Kärtchen umdrehen und den Text vorlesen. Das Kärtchen wird zum Begriff geklebt.


3. Was steht auf dem Flugzettel?



Die Menschen, die von den Sternsingern besucht werden, erfahren, was mit den Spenden geschieht, denn auf dem Flugzettel, der verteilt wird, ist ein Projekt beschrieben. Diesen Text liest die Gruppe jetzt durch und überlegt, zu welchem Begriff dieser Bericht gehört.
Dazu sind auf einer Wand Fotos zu sehen. (Die Bilder können im Jungscharbüro bestellt werden.)



Für Jüngere



Material:

Situations-Kärtchen/Hilfe-Kärtchen: Jedes Kind er-hält 1 Hilfe-Kärtchen, alle entsprechenden Situations-Kärtchen bekommt das Kind, das Fänger/in ist.
Je nach Anzahl der Kinder sind mehr oder weniger unterschiedliche Situationen notwendig. Auf 2—4 Kinder sollte etwa eine Situation kommen. Bei mehr als 20 Kindern Situationen ergänzen oder die Gruppe teilen.

Fotos zum Projekt vom Flugzettel der Sternsingeraktion (im Jungscharbüro bestellen).


Spielinhalt:



Im Spiel geht es darum, mit Hilfe eines anderen Kindes Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Jedes Kind hat sicher schon erlebt, daß es ein Vorhaben nicht ausführen kann, weil es ein Hindernis oder ein Problem gibt. Zum Beispiel will jemand Fahrrad fahren und stellt fest, daß keine Luft im Reifen ist. Dieses Hindernis kann oft nicht alleine beseitigt werden, jemand muß beim Aufpumpen des Reifens helfen.


1. Hindernisse aus dem Weg räumen:



Alle Kinder laufen, wie beim "Versteinern"-Spiel vor dem Fänger/der Fängerin davon. Wird ein Kind gefangen, erhält es ein Situations-Kärtchen und bleibt versteinert stehen. Es liest, was auf dem Kärtchen steht. Hat das gefangene Kind selbst das passende Hilfe-Kärtchen, darf es weiterlaufen. Wenn nicht, muß es auf Hilfe warten. Ein anderes Kind kann es erlösen, wenn es das richtige Hilfe-Kärtchen hat. Um während des Lesens nicht versteinert zu werden, wird ein Zeichen ausgemacht (z.B. können sich die beiden Kinder die Hände geben). Als Dank fürs Erlösen erhält das Helferkind das Situations-Kärtchen.
Mag das Fängerkind nicht mehr fangen, gibt es die Situations-Kärtchen einem anderen Kind. Das Spiel ist aus, wenn alle Situations-Kärtchen verteilt sind.


2. Situation vorspielen/erraten:



Alle Kinder mit den gleichen Hilfe-Kärtchen bilden eine Gruppe. Jede Gruppe spielt nun den anderen in verteilten Rollen die eigene Kärtchengeschichte vor, ohne dabei zu sprechen. Die anderen sollen erraten, was das Problem oder Hindernis ist.


3. Auch andere Menschen stehen vor einem Hindernis und benötigen Hilfe:



An dieser Stelle wird mit ein paar Fotos von Menschen erzählt, für die heuer gesammelt wird (Projekt vom Flugzettel, Fotos dazu im Jungscharbüro bestellen und den Kindern zeigen).
Die Kinder schreiben auf ein Plakat:

  • wer hier vor einem Hindernis steht;
  • was das Hindernis ist;
  • wer hilft, das Hindernis zu beseitigen.


Passen vielleicht einige der Kärtchengeschichten dazu?
Die Sternsinger selbst helfen auch mit, dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen, weil mit dem gesammelten Geld diese Hilfe möglich wird.


4. Eine kleine Ausstellung oder Wandzeitung:



Material:
Text zum Projekt vom Flugzettel
Fotos zum Projekt, ein Stoff-Transparent (100x75cm) "Hilfe unter gutem Stern" ( beides im Jungscharbüro bestellen)
Material je nach Bedarf (Papier, Fingerfarben, Malfarben, Schreibmaschine, Fotoapparat, Requisiten, Material für Collagen, ...)
Untergrund für die Ausstellung/Wandzeitung (Packpapier oder Karton oder ...)

Nachdem die Kinder ein wenig vom Leben anderer Menschen erfahren haben, gestalten sie jetzt eine kleine Ausstellung. Ausgehend vom Projekttext und den Fotos stellen die Kinder zusätzlich selbst dar, was diesen Menschen fehlt, wie sich das für sie auswirkt und was sich für sie durch die Unterstützung anderer verändert/verbessert.
Mögliche Gestaltungsformen könnten sein:

  • Gedichte
  • selbst verfaßte Zeitungsberichte
  • Zeichnungen
  • die Kinder stellen selbst die Situation dar und werden dabei fotografiert...



Eine weitere Idee: Die Kinder stellen dar oder schreiben, warum sie Sternsingen gehen.
Diese Ausstellung kann dann in der Kirche aufgestellt werden, sodaß manche Leute schon vor dem Besuch der Sternsinger informiert werden, wofür das gesammelte Geld verwendet wird. Im Gottesdienst am 6. Jänner kann auch ein Kind, das bei diesem Vorbereitungstreffen dabei war, von dem Projekt erzählen und noch einmal auf die Ausstellung verweisen.

Publikation: KiK 97b

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Jahreskreis: Epiphanie/ Hl. Drei König

Schlagwörter: Sternsingen, Welt, Wirtschaft