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Spielen

Bausteine Messmodelle | Alter: 6-12

 

Kinder spielen gerne und viel. Spielen macht einerseits einfach Spaß, andererseits können Kinder auch viele Dinge durch Spielen lernen. Gruppenspiele ermöglichen es, mit der eigenen Rolle in der Gruppe zu experimentieren, im Spiel kann ausprobiert werden, wie die Welt funktioniert. Erfahrungen, die gemacht werden, sind real: Der Satz "Das ist ja nur ein Spiel!" gilt für Kinder nicht.

Miteinander spielen kann auch seinen Platz im Kindergottesdienst haben. Im Spiel können auch (biblische) Geschichten von verschiedenen Blickwinkeln aus erlebt werden. Im Folgenden findest du zwei Spielvarianten, bei denen es um das Thema "Pfingsten" geht. Die Spiele können beispielsweise nach dem Evangelium gespielt werden — anschließend kann in einem Gespräch ausgehend von den Erfahrungen im Spiel eine Brücke zu den Aussagen des Evangeliums geschlagen werden.

begeistern


(nach dem Spiel: Virus)
Ein Kind ist der Alltag (es hat einen grauen Hut auf), ein zweites Kind ist die Begeisterung (es hat ein rotes Tuch umgehängt). Der Alltag versucht, möglichst viele Kinder durch Berührung zu "lähmen" (das gefangene Kind bleibt bewegungslos stehen). Die Begeisterung schafft es durch Berührung, die "gelähmten" Kinder wieder zu begeistern (das gefangene Kind steht nicht mehr still, sondern jubelt und läuft wieder weiter). Wollen Alltag oder Begeisterung ihre Rollen nicht mehr, dann legen sie Hut bzw. Tuch auf den Boden und ein anderes Kind kann die Rolle übernehmen. Das Spiel ist beendet, wenn alle begeistert sind oder kurz bevor ihr keine Lust mehr habt, weiter zu spielen.

Fürchtet euch nicht mehr!


(nach dem Spiel: Jamaquak)
Zwei Drittel der Kinder bilden das Haus (d.h. sie geben einander die Hände und bilden einen Kreis), das verbleibende Drittel spielt die Jünger und Jüngerinnen. Diese sind im Haus und trauern bzw. fürchten sich (d.h. sie haben die Hände vor den Augen, sodass sie nichts sehen können, schluchzen usw.). Die Jünger und Jüngerinnen schlurfen rückwärts durch das Haus. Nun öffnet sich an einer Stelle des Hauses eine Türe (zwei Kinder lösen die Handfassung) und die Jünger und Jüngerinnen können den Ausgang suchen (die Kinder in der Mitte versuchen, die Lücke zu finden). Haben sie den Ausgang erreicht, werden sie vom Heiligen Geist erfüllt und beginnen, in allen Sprachen zu sprechen. (Die Kinder, die den Ausgang gefunden haben, öffnen die Augen und beginnen, laut in fremden oder erfundenen Sprachen zu rufen.) Haben alle Jünger und Jüngerinnen aus dem Haus gefunden, ist das Spiel beendet und andere Kinder können die Rollen der Jünger und Jüngerinnen übernehmen.

Autor/in: Jutta Niedermayer

Publikation: kumquat "Folgen" 2/2006

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Schlagwort: Gottesdienst