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So kenne ich dich gar nicht

Gruppenstunde | Alter: 11-13 | Aufwand: niedrig

Hintergrund

Alle Menschen - auch jene, mit denen wir schon lange leben, die wir oft sehen und die uns sehr nahe sind - haben Seiten, die wir nicht kennen, die uns fremd sind. Dieser Sachverhalt trifft freilich auch für jedes Mitglied der Gruppe und seine Beziehung zu jedem/jeder Einzelnen zu.

Ziel

Der/die Gruppenleiter/in bietet vier Methoden an die die Möglichkeit eröffnen, bislang Unbekanntes an anderen zu entdecken.

Material

  • Stifte, Papier
  • schräge Fragen

 

Wir schätzen uns ein


Zu Beginn der Stunde können die Kids selbst einschätzen, ob sie in der Stunde glauben, nichts/ ein wenig/ mittel/ recht viel/ eine riesen Menge Neues über die anderen zu erfahren — je nachdem, wie gut sie glauben, die anderen bereits zu kennen. Dieser Schritt wird am Ende der Stunde wiederholt und jede/r kann schauen, ob er/sie für sich richtig getippt hat.

Handauflegung


Die Hälfte der Gruppe setzt sich im Kreis für eine Diskussion z.B. zum Thema "Alles soll rot gestrichen werden, außer..." auf, hinter jedem/jeder steht jemand der zweiten Hälfte. Die Diskutierenden vertreten allerdings nicht ihre eigene Meinung, sondern die Meinung, von der sie vermuten, dass sie jene des Kids hinter ihnen ist. Die Stehenden zeigen durch das Auflegen der Hände auf die Schultern der Sitzenden, wie gut sie sich vertreten fühlen (beide Hände = sehr zufrieden; 1 Hand = halbwegs zufrieden; keine Hand = gar nicht). Die Rollen werden getauscht.

420 sprachlose Sekunden


Die Gruppe bildet Paare. Jedes Paar erhält ein unbeschriebenes Blatt Papier im Format A3 und zwei verschieden färbige Wachsmalkreiden. Sieben Minuten stehen zur Verfügung, die Blätter zu gestalten. Dabei darf aber nicht gesprochen werden was sie gemeinsam malen wollen.

So tun als ob


Dreiergruppen erörtern, warum bestimmte Dinge (Karpfen, Kerze, Hotel) genauso heißen; niemand darf zugeben, dass er/sie eigentlich gar keine Ahnung hat, sondern versucht, die anderen zu überzeugen.

Schräge Fragen


Bevor der/die Gruppenleiter/in die erste Frage stellt, machen sich die Kids paarweise aus, wer antworten wird. Der/die Antwortende antwortet aber erst, nachdem er/sie sich angehört hat, welche Antwort sein/e Partner/in von ihm/ihr erwarten würde. (So erfahre nicht nur ich deine Antwort, sondern auch du erfährst, welche Antwort ich dir unterstelle)
Mögliche Fragen: Wenn du eine Partei gründen würdest, was wäre ihr Name? Der "gemeine Knusperhund" durfte nicht mit auf die Arche Noah — warum? Was würdest du mit 100€ tun?

Publikation: fremdsein

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Schlagwort: Ich und die anderen