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Ich singe für die Mutigen

Messmodelle

Aufbau

Die gestalteten Elemente sind

  • Kyrie
  • Tagesgebet
  • Gespräch zum Evangelium
  • Lied zum Evangelium
  • Fürbitten

 

Bibelstellen

1. Lesung: Röm 8, 28-32

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht, denen, die gemäß seinem Ratschluss berufen sind; denn diejenigen, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei. Die er aber vorausbestimmt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Evangelium: Mt 4, 18-22

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach.

Kyrie


Immer wieder sagen Leute: "Mut kann man nicht kaufen". Es gibt Momente, da fehlt uns der nötige Mut. Du stärkst und stellst uns Menschen zur Seite, mit denen es dann doch schaffbar ist. — Herr, erbarme dich!

"Übermut tut selten gut" sagt ein Sprichwort. Manchmal schießen wir übers Ziel hinaus mit unseren Bemühungen und unserem Eifer. Du kennst unseren guten Willen und verzeihst unsere Fehler. — Christus, erbarme dich!

Auch wenn Menschen sagen: "Wer nichts wagt, darf nichts hoffen." bist du auch dann für uns da, wenn uns der Mut verlässt. — Herr, erbarme dich!

Tagesgebet (nach dem Messbuch Nr. 33)


Guter und liebender Gott.
Du kennst uns und unsere Welt. Du siehst, dass es viele Dinge gibt, die verändert werden müssen. Du traust uns zu, Veränderung zu bewirken aber du zwingst uns nicht mit Gewalt in Situationen, mit denen wir nicht umgehen können. Du willst uns mit deinem offenen, guten Wort und durch das Beispiel von Jesus und anderen Menschen stärken.
Gib, dass wir dir heute nicht ausweichen, dass wir uns öffnen und dein Wort annehmen:
Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der
Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Lesung — Röm 8, 28-32

Gespräch zum Evangelium — Teil 1


Im Text der Lesung erzählt Paulus, dass Gott immer auf der Seite derer steht, die sich für das Richtige einsetzen. Das ist eine ganz starke Zusage — "Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?". Vielleicht kennt ihr das auch, manchmal weiß man eigentlich, was "das Richtige" ist, aber es fehlt uns der Mut, das auch wirklich zu tun. Im folgenden Evangelium hören wir von ein paar Menschen, die etwas total Mutiges gemacht haben.

Evangelium — Mt 4, 18-22


Das ist ein Teil des Evangeliumstextes vom 3. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr A.

Gespräch zum Evangelium — Teil 2


Es soll mit den Kindern und anderen Gottesdienstbesucher/innen durch Fragen nochmals der Inhalt und die Tragweite des gehörten Evangeliums erarbeitet werden. Kernpunkte können sein: Die Unsicherheit, die die Jünger gegen ihren sicheren Job als Fischer eingetauscht haben, den Mut, den sie dafür aufgebracht haben und die dafür notwendige Bestärkung, die sie durch die Zusage Jesu, dass er möchte, dass sie ihm folgen, erfahren haben. Folgende Fragen können gestellt werden, um diese Inhalte mit den Kindern zu erarbeiten:

  • Ich bin mir sicher, es haben alle gut zugehört. Wer kann mir denn nochmal ganz kurz erzählen, was im Text des Evangeliums, den wir gerade gehört haben, passiert ist?
  • Weiß noch jemand, wie die Personen geheißen haben, die da vorkommen?
  • Und was haben sie beruflich gemacht?
  • Wie könnte es denen gegangen sein, wenn Jesus zu ihnen sagt "Kommt her, folgt mir nach?"
  • Glaubst du, dass sie wussten, was auf sie zukommt, wie ihr Leben weitergehen wird, wenn sie mit Jesus weggehen?
  • Was glaubst du könnte geholfen haben, dass sie diesen sehr mutigen Schritt — sie geben ihren Beruf auf, gehen von dort weg, wo sie wohnen, und wissen eigentlich nicht, was auf sie zukommt — getan haben.


Hier passt das "Kindermutmachlied" ("Wenn einer sagt, ich mag dich..").

Oft sendet uns Gott Menschen, die uns mit den guten Dingen, die sie uns sagen, Mut machen. Sie glauben an uns, sie trauen uns etwas zu. Solche Mut-Mach-Botschaften haben sicher alle von uns schon mal gehört. Dazu findet ihr jetzt einen kleinen Zettel und einen Stift vor euch und seid eingeladen, solche Worte und Botschaften, die Menschen Mut machen, aufzuschreiben oder zu zeichnen.

Fürbitten


Während das Lied "Ich singe für die Mutigen" als Fürbitt-Gebet gesungen wird, können die Mut-Mach-Botschaften der Kinder nach vorne zum Altar gebracht werden.

Autor/in: Veronika Schippani

Publikation: kumquat "Jetzt wird´s politisch!" 3/2019

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