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Das Geister - Familientreffen

Gruppenstunde Spiele | Alter: 6-12 | Aufwand: hoch

Ziel

Ein Geister-Faschingsfest für jünger Kinder mit mehreren Spielideen.

Material

  • Verkleidungsmaterial, z.B.: Schminkzeug, bunte Tücher, Leintücher, Stoffreste,Sternsinger/innen-Gewänder (z.B. für Schloßgeist), Hemden und Blusen (geblümte Bluse für Wiesengeist), geschirrtücher (für den Küchengeist)
  • für "Hilfe Onkel Friedrich (Tante Fieda) kommt!": Buch o.Ä.
  • Für "Ahnengalerie": 6 halbe Bögen Pachpapier, Wasserfarbem
  • Jause

Aufbau

Großmutter Gunda Geistin lädt zum alljährlichen Familientreffen ein. Durch eine Geschichte, in der die verwandten Geister für das Treffen abgeholt werden, bekommen die Kinder Anregungen, wie sie sich verkleiden können.
Mit den Spielen "Geschenke", "Geisterkichern", "Hilfe, Onkel Friedrich (Tante Frieda) kommt!", "Eins, zwei, drei- Geisterei!" und "Streiterei" werden typische Situationen aus dem Geistertreffen gespielt.
Bei der "Ahnengalerie" wird anschließend ein Portrait des fehlenden Geistes, Onkel Willibald, gezeichnet.
Das Familientreffen klingt bei einer gemeinsamen Jause aus.

 

Gunda Geistin stellt sich vor ...


Du begrüßt die Kinder in der Rolle von Großmutter Gunda Geistin, die- wie jedes Jahr- ein Familientreffen veranstalten möchte. Bevor das Fest beginnen kann, müssen jedoch noch einige Verwandte, die von weiter her kommen, abgeholt werden. Dies geschiet in Form einer Geschichte, in der möglichst verschiedene geister, die an unterschiedlichen Orten wohnen, vorkommen, damit die Kinder Anregungen bekommen, wie sie sich nacher verkleiden können.

Die Geschichten von Meeres-, Erd- und anderen Geistern


Ihr setzt euch im Kreis auf und Gunda Geistin beginnt zu erzählen, wen sie als Erste/n abholt, z.B. ihren Neffen Ottokar Geist, der im Meer haust und daran zu erkennen ist, dass er immer Seetang bei sich hat, blau angezogen ist und Wassertropfen im Gesicht hat. Dann wird der/die nächste Verwandte abgeholt- da Gunda Geistin jedoch schon ziemlich alt und vergesslich ist, kann sie sich nicht mehr so genau erinnern, wer das ist. Weil die Kinder (als Angehörige) die Geschichte natürlich schon oft gehört haben, können sie Gunda Geistin weiterhelfen und nun die Geschichte weiterspinnen und Geister und Orte erfinden.

Während ein Kind erzählt, können die anderen zu der Geschichte passende Geräusche machen (z.B. Meeresrauschen, knarrende Türen im alten Schloß, Begrüßungsgeheul, Wind, ...). Gemeinsam könnt ihr auch Erkennungsmerkmale der Geister sammeln (z.B. Feuergeist: rotes Gewand, Flammen, .../ Schloßgeist: weißes Gewand, "Spinnweben" im Gesicht, ../ Wiesengeist: Blumen im Haar,...)

Wenn ihr etliche Geister-Verwandte "abgeholt" habt, beendest du als Gunda Geistin die Geschichte, indem du den Kindern erzählst, daß die Verwndten nun auf Schloß (Name eurer Pfarre) eingetroffen sind.

Geister-Verkleidungen


Die Kinder können nun angeregt durch die Geschichte einen Geist aussuchen, in dessen Rolle sie schlüpfen wollen. (Anregungen für das Aussehen der Geister haben di eKinder nun auch sicherlich genug.)
Vorschläge für das Verkleidungsmaaterial: siehe oben

Wenn du den Kindern eine Einladung schickst oder mitgibst, kannst du ihre Eltern auch bitten, für diese Gruppenstunde (Lein-) Tücher, die nicht mehr gebraucht werden, zu spenden.

Haben sich alle Kinder fertig verkleidet, kann das Familienfest so richtig losgehen. (Diese und andere Spielideen für das Geisterfest findest du auch in der Spielemappe):

Geschenke


Die Geister haben Geschenke mitgebracht, weil sie sich freuen, einander nach so langer Zeit wieder zu sehen. Um welche Geschenke es sich handelt könnt ihr bei diesem Spiel herausfinden:
Ihr setzt euch im Kreis auf. Jedes Kind sagt seinem/r rechten Nachbar/in ins Ohr, was es ihm/ihr sschenkt. Dem/r linken Nachbar/in wird gesagt, was diese/r mit dem Geschenk tun soll (z.B. nach rechts: Ball, nach links: werfen). Dann sagen alle reihum die Kombinationen aus den Einflüsterungen ihrer Nachbar/innen.

Geisterkichern


Weil Geister prinzipiell sehr gerne kichern - und das noch viel lieber miteinander tun - nützen sie die Gelegenheit bei dem Fest und stellen sich dafür in zwei Reihen (in ca. 1m Abstand) gegenüber auf. Vom linken Rand jeder Reihe geht nun je ein Kinddurch den so entstandenen Gang. Dabei schneiden beide Kinder möglcihst lustige Grimassen, machen lustige Geräusche und Bewegungen, um einander zum Lachen zu bringen. Danach stellen sich die Geister an das andere Ende ihrere Reihe und die nächsten zwei gehen einander entgegen.

Hilfe, Onkel Friedrich (Tante Frieda) kommt!


Onkel Friedrich (Tante Frieda) ist dafür bekannt, daß er sie Geschichten erzählt, die so langweilig sind, daß das Gegenüber regelmäßig einschläft! Daher versuchen alle anderen Geister, ihm (ihr) auszuweichen. Wenn sie zu zweit zusammenstehen und so tun, al sob sie intensiv mit einander plaudern würden, versucht der Geschichtengeist nicht mehr, sie anzuquatschen. Erwischt Onkel Friedrich (Tante Frieda) jedoch eines der Kinder alleine, so redet er/sie so lange, bis das Kind "eingenickt"ist und schlafend stehen bleibt. Wieder aufgeweckt werden können die schlafenden Kinder, wenn sie von jemand anderen durch eine sanfte Berührung geweckt werden. Wenn Onkel (Tante) der Rolle überdrüssig ist, kann er/sie sein/ihr Erkennungszeichen, ein Geschichtenbuch, auf den Boden legen, das von einem neuen Onkel (einer neuen Tante) aufgehoben werden kann.

Ein, zwei, drei - Geisterei!


Geister sind ja bekannt dafür, daß sie einander und andere gerne mit lustigen oder gruseligen Bewegungen und Geräuschen erschrecken. Am Familienfesr zeigen sie einander jedes Jahr die neuesten Geistereien.

Dafür finden sich jeweils zwei Kinder zusammen. Jedes Kind denkt sich eine einfache (gruselige oder lustige) Bewegung un dein Geräusch dazu aus. Haben sich beide für etwas entschieden, drehen sie sich mit den Worten "Eins, zwei, drei - Geisterei" zueinander und machen ihre Bewegungen und Geräusche. Dann drehen sie sich wieder um. Jedes Kind überlegt sich nun, in welcher Weise es seine Bewegung und/oder sein Geräusch verändern könnte, damit es der Bewewgung und dem Geräusch des anderen Kind ähnlicher wird. Dann sagen sie wieder den Spruch, wenden sich zueinander und zeigen einander gleichzeitig ihre neuen Kreationen. Das geht so lange, bis beide die selbe Bewegung und das selbe Geräusch machen. Dabei sind wahrscheinlich eine neue Geister-Bewegung und ein neues gruseliges Geräusch entstanden.

Wenn ihr Lust habt, können sich nun zwei Paare zusammenfinden, die auf die gleiche Weise ihre beiden Kreationen einander angleichen sollen. Der Austausch der Geistereien endet dann, wenn sich die ganze Familie in zwei Reihen gegenüber steht und die selbe Bewegung und das selbe Geräusch macht.

Streiterei


Wie bei jedem Familientreffen geraten sich die Geister natürlich auch über igendwelche Kleinigkeiten in die Haare - ein Geisterstreit beginnt. Jedes Kind erfindet dafür ein viersibiges Phantasiewort (z.B. A-ba-lun-ka) und stellt es den anderen vor. Danach beginnst du, dein Phantasiewort in einer ienem Sterit angemessenen Art (z.B. aufgeregt, grantelnd, wütend, zischend, ....) zu sagen - alle anderen machen diese Art gemeinsam mit ihrem eigenen Phantasiewort nach. Danach kann der Familienstreit so richtig losgehen: Alle gehen herum un dschimpfen, streiten, granteln nach Lust und Laune mit ihren Wörtern.

Am Schluß gibt es natürlich ein voher vereinbartes Versöhnungsritual (z.B. verbeugen, Hände schütteln, auf die Schulter klopfen), mit dem ihr den Streit beendet.

Ahnengalerie


Auf jedem Familienfest fehlt Geist Onkel Willibald, der gerade eine längere Reise angetreten hat. Damit aber auch er bei der abschließenden Tafel "anwesend" sein kann, malt ihr als seine Verwandten nun ein lebensgroßes Bild von ihm. Dazu teilen sich die Kinder in sechs Kleingruppen, die jeweils ohne sich abzusprechen einen Körperteil (Kopf, 2 Arme, 2 Beine, Rumpf) zeichnen sollen. Jede Gruppe erhält einen Pachpapierbogen, auf dem lediglich eingezeichnet ist, wo der jeweilige Körperteil an den nächsten angrenzen soll. Nun kann drauf losgemalt werden. Am Schluß ergeben die Zeichnunge nzusammengesetzt ein riesiges, wahrscheinlich etwas eigenwilliges Portrait von Onkel Willibald.

Die Familienjause


Als Abschluß des Familientreffens gibt es noch eine kleien Jause, bei der sich nun alle stärken können.
(Besonders geisterhaft sieht es aus, wenn du z.B. selbstgebackenen Kuchen, Topfencreme o.Ä. mit Lebensmittelfarbe einfärbst.)

Das Familienfest klingt mit einem gemeinsamen Geistergruß aus und die einzelnen Geister verschwinden wieder zurück an ihre Wohnorte- bis zum nächsten Jahr!

Autor/in: Christine Anhammer, Andrea Jakoubi, Lisi Paulovic

Publikation: Faschingsfeste

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Jahreskreis: Halloween

Schlagwörter: Fasching, Spiel, Spaß