• Jungschar vor Ort
  • 70 Jahre JS
  • Über uns
  • Angebote
  • Modelle
  • Gruppe
  • Pfarre
  • Gott & die Welt
  • Wildegg

Modellsuche

Textsuche:

Alter deiner Kinder:
von bis

Aufwand:

Schlagwort

Kategorien
Ausflug
Basteltipps
Bausteine
Gruppenstunde
Lager
Messmodelle
Spiele

0

 

Wer besitzt, kann schwer begreifen - eine neue Lebensperspektive

Messmodelle

Hintergrund

Das Evangelium stellt besondere Anforderungen an die Vorstellungswelt der Kinder. Die jüdische, zeitgenössische Vorstellung vom Jenseits, vom Schoß Abrahams und der Unterwelt verwendet Jesus nur als Requisiten und Bilder für seine Aussage. Um einer zu dinghaften Vorstellung vorzubeugen und die Gefahr der Einseitigkeit aufzubrechen, schlagen wir vor, die Aussagen Jesu durch andere Bilder und Geschichten zu ergänzen und zu kontrastieren. Die Gestaltung der Eröffnung des Gottesdienstes beginnt damit, die diesseitgen Himmel- und Hölleerfahrungen anzusprechen. Die Fabel und die Sage aus dem alten Asien bilden als Gegengeschichten einen Kontrast zum Evangelium. Als Aufarbeitung der Aussage des Gleichnisses Jesu bietet sich eine Erzählung der Verkündigung an. Lieder und Gebete wollen die Sinnspitze der Frohbotschaft vom rechtzeitigen Teilen vertiefen.

Aufbau

Wenn nur eine Lesung genommen wird, sollte wegen des Zusammenhangs mit dem Evangelium jene aus dem Alten Testament gewählt werden.

Die gestalteten Elemente:

  • Bußrufe zur Besinnung
  • Gebete
  • Geschichten
  • Fürbitten
  • Lieder

 

Bibelstellen

1. Lesung: Am 6,1a.4-7

Weh den Sorqlosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria.
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen, ihr salbt euch mit dem feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang Josefs. Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.

2. Lesung: 1 Tim 6,11-16

Du, ein Mann, eine Frau Gottes, strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.
Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat und als Zeuge dafür eingetreten ist: Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeigeführt wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

Evangelium: Lk 16,19-31

In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.
Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

Hintergrund Evangelium:

Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus beinhaltet die Hoffnung auf Ausgleich zwischen Armen und Reichen im Endgericht und betont, daß es Reichen selbst im Erleben von Totenauferstehung nicht gelingt, sich Gott zu fügen und anzuvertrauen. Es handelt sich um eine erzählerische Illustration der Seligpreisung der Armen und des Weherufes über die Reichen (6,20+24), sowie der Ablehnung der Zeichenforderung (ll,23f).


Der Reiche: Purpur und feinstes Leinen


Die Verse 19-23 stellen die sehr unterschiedliche "Lebensqualität" der beiden Gestalten dar: Purpur, das Sekret einer Meeresmuschel, der Purpurschnecke, die die Phönizier seit vielen Jahrhunderten an den Küsten des östlichen Mittelmeeres fischten, war ein sehr geschätztes, aber äußerst teures Färbemittel (Man brauchte eine riesige Anzahl von Schnecken, um ein wenig Stoff zu färben). Purpur war deshalb in Israel so wie in Rom und Karthago das Zeichen der Herrschaft. Die Weisen rieten den wahren Gläubigen vom Tragen dieser heidnischen Farbe ab. Purpurstoff war eigentlich Fürsten vorbehalten. Das Obergewand aus Wolle war also zumindest mit Purpur verbrämt. Untergewänder waren aus Leinen gewebt. Das feinste Leinenzeug nannte man Byssus, der als ein ägyptisches Erzeugnis eingeführt wurde. Nur die Reichsten konnten sich das leisten. Es ist auch nur Reichen finanziell möglich, sich täglich auf herrliche Weise an festlichen Mahlzeiten mit Freunden zu erfreuen.

Der Arme


Ein Bettelarmer hat nahe am Tor des Palastes seinen Bettelplatz. Er ist gelähmt und von lebensgefährlichen Geschwüren bedeckt. Er hofft auf die Almosen vor allem der Hausbewohner. Hunger quält ihn. In wohlhabenden Häusern werden beim Mahl die Brotfladen zum Abwischen der Hand, mit der man ißt, benützt und daraufhin unter den Tisch geworfen. Aber seine Lähmung hindert ihn daran, sich auszustrecken. Seine Hilflosigkeit ist so groß, daß er ohnmächtig ertragen muß, wie Straßenhunde - für Juden unreine Tiere - seine Wunden halb auffressen. In zwei Versen nur (20+21) ist uns ein Steckbrief der Randexistenzen der menschlichen Gesellschaft gegeben, die völlig mittellos, infolge der mangelhaften Ernährung krank waren und die in jeder Hinsicht - was Gesundheit, Lebensunterhalt und soziale Stellung angeht, sich in der denkbar schlechtesten Situation befanden. Der Name des Armen ist bezeichnend: Lazarus, hebr.: el-azar = "Gott hilft", da ihm kein Mensch hilft.

Jenseitsvorstellungen


Die weitere Erzählung bedient sich der Bilder damaliger Jenseitsvorstellungen, wie wir sie auch im 4. Esrabuch finden: "Nach dem Gericht erscheint der Qualen Grube und gegenüber der Erguickung Statt, sichtbar wird der Hölle Ofen und gegenüber Edens (des Paradieses) Wonne" (4 Esr. 7,36). Nach diesem Buch peinigt es die verworfenen Seelen, daß sie sehen, wie Engel die Wohnungen anderer Seelen mit tiefem Schweigen wohl bewachen (4 Esr. 7,85). Was Jesus in dieser Erzählung über das jenseitige Leben sagt, schließt sich also an die Vorstellungen seiner Umwelt an. Er will nicht sagen, daß es sich so im Jenseits verhält. Die Erzählung vom reichen Prasser ist nicht ein "Reiseführer" des Jenseits. Die überlieferten Bilder werden benützt, um durch sie seine Lehre eindringlicher zu verkünden. Daher ist es nicht berechtigt von dieser Schilderung her, Ansichten über die "Letzten Dinge" zu folgern. Eher geht es um Konsequenzen für das Diesseits. Die Kluft zwischen Armen und Reichen darf nicht so unüberbrückbar und so unveränderbar werden, damit nicht für immer bestehen bleibt, was hier in dieser Welt geworden ist.

Gefahr des Reichtums


Das Schicksal des Reichen im Jenseits scheint hoffnungslos. Die Juden waren überzeugt, daß ihr Vater Abraham sie durch seine Fürsprache selbst aus der Hölle befreien könne. Aus dem zweiten Teil der Erzählung wird klar, daß der Reiche nicht verdammt wird, weil er reich war, sondern weil er sich durch den Reichtum so gesichert fühlte, daß er für Gottes Wort taub war. Reichtum und Wohlleben haben blind gemacht - blind für Gott, für den Armen, für das "andere Leben"; sieh haben den Reichen für die "andere" Welt verschlossen. Im Reichtum liegt diese Gefahr, nur auf sich selbst zu bauen und zu vertrauen und daher nicht auf Gott "umschalten" zu können. Dies gilt für den äußeren Reichtum wie auch für eine bestimmte "Un-Form" inneren Reichtums: der Erfolg, die Macht viele Begabungen und viel Glück. Wer mit viel "begabt" ist, ist auch immer in der Gefahr, zu erblinden. Weder das Wort der Schrift wird richtig gehört, noch ein Bote aus einer anderen Welt (der auch der arme Lazarus sein hätte können). Selbst das größte Wunder, die Auferstehung eines Toten wäre vergeblich. Lazarus von Bethanien (die Namensgleichheit des Armen ist vielleicht Absicht) wurde erweckt und hatte nur die Verstockung der Juden verhärtet (Joh ll,46ff). Letztlich hat hott ja das Anliegen des reichen Prassers erfüllt und Jesus von den Toten kommen lassen. In ihm hat er den Schriftgelehrten und Pharisäern das Zeichen gegeben, nach dem sie wie der Reiche verlangten (vgl. Mt 12,38-40).

Mahnung an die Gemeinde


Die Gemeinde, an die Lukas in seinem Evangelium vor allem dachte bedurfte der Mahnung, wie sie Jakobus in einer ähnlichen Situation geschrieben hat: "Hört, meine geliebten Brüder, hat nicht Gott die Armen im Sinne der Welt erwählt als Reiche im Glauben und als Erben des Reiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? Ihr aber habt dem Armen die Ehre genommen... So redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit (Nächstenliebe und Gottesliebe) gerichtet werden! Denn das Gericht ist unbarmherzig gegen den, der kein Erbarmen übt" (Jak 2,5.12f). Die Praxis der Gütergemeinschaft zeigt ja, wie ernst die urchristlichen Gemeinden die Aussage des Gleichnisses Jesu genommen haben (vgl. Apg. 2,44/7 4,32-37).

Elemente für einen Gottesdienst mit Kindern

Zur Besinnung


Jesus hat uns gegeben, was er hatte:
Er gab seine Hand, und Kranke wurden gesund. Herr, erbarme dich.
Er gab seine Botschaft, und Traurige wurden froh. Christus, erbarme dich.
Er gab sein Leben, um uns zu befreien. Herr, erbarme dich.

l.Spr.: Hölle ist dann, wenn ich immer nur festhalten will.
2.Spr.: Himmel ist dann, wenn ich loslassen kann.
l.Spr.: Hölle ist dann, wenn ich nicht verlieren kann.
2.Spr.: Himmel ist dann, wenn ich verliere und doch auch gewinne.
l.Spr.: Hölle ist dann, wenn ich nur mit mir und meinen Sachen beschäftigt bin.
2.Spr.: Himmel ist dann, wenn ich mich mit den anderen freuen kann.
l.Spr.: Hölle ist dann, wenn niemand mein Freund sein will.
2.Spr.: Himmel ist dann, wenn einer fragt, willst du mein Freund sein.
l.Spr.: Hölle ist dann, wenn mir keiner vergeben will.
2.Spr.: Himmel ist dann, wenn ich hören darf: Wir wollen uns wieder vertragen.

Priester: Wir wissen um Himmel und Hölle in uns und unter uns. Mit Jesu Botschaft wird es uns gelingen, wieder ein Stück Himmel zu erfahren. Laß uns einst bei dir sein in deinem Reich. Da werden wir nichts mehr festhalten können, nichts mehr besitzen und dennoch glücklich sein, weil du selber unsere leeren Hände füllst. Dir sei Dank in Ewigkeit. Amen.
(Aus Prediger und Katechet 5/1983)

Zwischen den Himmel-Hölle-Gegenüberstellungen könnte auch der Kehrvers gesungen werden: Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt.

Gebete


Gott, unser Schöpfer.
Die Gegensätze in der Welt klagen uns an:
Reichtum und Not, Hunger und Überfluß,
Sorglosigkeit und Leid stehen gegeneinander.
Hilf du uns allen, daß wir aufhören, die Gegensätze zu verschärfen,
und anfangen, einander Brüder und Schwestern zu sein.
Darum bitten wir durch Jesus Christus ...

oder

Unser Herr Jesus Christus hat gesagt:
"Selig die vor Gott arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich."
Darum bitten wir: Gott, unser Vater,
bewahre uns vor der Gier nach Reichtum und Macht.
Gib, daß wir alles, was uns anvertraut ist, recht gebrauchen.
Lehre uns, daß die Liebe unser größter Reichtum ist -
die Liebe, die du uns schenkst - und die wir einander erweisen.
(Gebete zur Auswahl aus dem Meßbuch, 5.313, Nr.23 bzw. 5.318, Nr.37)

Eine Fabel


Löwe, Esel und Fuchs gingen gemeinsam auf die Jagd. Als sie reiche Beute gemacht hatten, beauftragte der Löwe den Esel mit der Verteilung. Der machte drei Teile und sagte dann dem Löwen, er solle sich einen aussuchen. Da war der Löwe so böse, daß er den Esel auffraß und nun dem Fuchs den Auftrag gab, zu teilen. Der legte alles zusammen auf einen riesigen Haufen und forderte den Löwen auf, das zu nehmen; für sich selber hatte er nur ein paar Knochen zurückbehalten. Als der Löwe ihn fragte, wer ihn solches Teilen gelehrt habe, sagte er: Das Schicksal des Esels.
(Äsop, Fabel zitiert nach: 0.F.Konrad, Seid klug wie die Schlangen, Gütersloh 1978)

Eine Sage


Das himmlische Mahl.
Ein reicher Mann kam ins Sterben. Er erwachte im Paradies. Eine reich gedeckte Tafel verhieß himmlische Freuden. Er fragte nach der Bedingung zum köstlichen Genuß. Alles kostet nur einen Euro das war die Antwort. Da dachte der Mann an seinen großen Reichtum und freute sich von Herzen. Doch als er bezahlen wollte, schüttelte man den Kopf: Du hast in deinem Erdenleben wenig gelernt. Bei uns gilt nur das Geld, das einer verschenkt hat. Da wurde der Mann traurig. Er war plötzlich bettelarm, denn er hatte nichts in seinem Leben verschenkt.
(Nach einer alten Sage Asiens, ferment 3/80)

Eine jüdische Erzählung


Ein Rabbi bat einmal darum, den Himmel und die Hölle sehen zu dürfen. Gott erlaubte es ihm und gab ihm den Propheten Elia als Führer mit. Elia führte den Rabbi zuerst in einen großen Raum, in dessen Mitte auf einem Feuer ein Topf mit einem köstlichen Gericht stand. Rundum saßen Leute mit langen Löffeln und schöpften alles aus dem Topf. Aber die Leute sahen blass, mager und elend aus. Denn die Stiele ihrer Löffel waren so lang, daß sie das herrliche Essen nicht in den Mund bringen konnten. Als die beiden Besucher wieder draußen waren, fragte der Rabbi den Propheten, welch ein seltsamer Ort das gewesen sei. Es war die Hölle.
Darauf führte Elia den Rabbi in einen zweiten Raum, der genauso aussah wie der erste. In der Mitte brannte ein Feuer und kochte ein köstliches Essen. Leute saßen herum mit langen Löffeln in der Hand. Aber sie waren alle gut genährt, gesund und glücklich. Sie versuchten nicht, sich selbst zu füttern, sondern benutzten die langen Löffel, um sich gegenseitig zu essen zu geben. Dieser Raum war der Himmel.
(Aus: Kurt Bucher, Wegmacken, Seite 165)

Die Geschichten könnten auch statt der Lesungen vorgetragen werden.

Fürbitten


Priester: Gott, unser Vater. Die Menschen in der Welt wünschen sich Frieden, Gerechtigkeit und Liebe. Du weißt, was den Menschen fehlt, den Armen und Reichen, den Hungrigen und Satten, den Gesunden und Kranken. Wir bitten dich:

Viele Menschen denken immer nur an sich und vergessen diejenigen, die arm und krank sind. Wir möchten ein waches Auge haben für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Gott, hilf uns dabei.
Alle: Gott, hilf uns dabei.

Viele Menschen denken: Geld und Besitz machen reich und mächtig. Bei dir aber zählt, was wir Gutes damit tun. Wir mächten nicht geizig sein, sondern freigiebig. Gott, hilf uns dabei.
Alle: Gott, hilf uns dabei.

Jesus hat uns viele Gleichnisse erzählt, die uns nachdenklich machen sollen. Wir wollen zeigen, daß wir verstehen, was die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus sagen will. Gott, hilf uns dabei.
Alle: Gott, hilf uns dabei.

Gott hat seinen Sohn zu uns geschickt, damit er uns sagt, was Gott sich von uns erwartet. Wir möchten einen guten Sinn für Gerechtigkeit haben, damit wir fähig sind zu teilen. Gott, hilf uns dabei.
Alle: Gott, hilf uns dabei.

Priester: Gott, unser Vater, du gibst den Menschen Gutes. Du machst keinen Unterschied zwischen arm und reich. Gib auch uns die Kraft, nach dem Wort deines Sohnes zu leben, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Gedanken zum Lamm Gottes


Menschen sagen oft: Ich kann mich nicht zerreißen und für alle da sein. Seht Christus, zerbrochen und geteilt, sein Leib für uns alle. Da wir sein Opfer feiern, laßt uns das Zeichen des Mahles tun und so wie er Brot sein für andere und unser Leben teilen.

Lieder


Wenn du singst, sing nicht allein.
(eignet sich für Eingangslied und als Antwortgesang)

Wenn jeder gibt, was er hat ...
(3. Strophe eignet sich besonders zur Gabenbereitung, der Refrain alleine kann auch zum Besinnungstext genommen werden)

Publikation: effata

Share |

 

Lesejahr: C

Sonntag im Jahreskreis : 26. Sonntag

Schlagwort: Gottesdienst

 

Mit Kindern Gottesdienst feiern ist eine besondere Herausforderung. In dieser Publikation der Jungschar gibt es neben einigen grundsätzlichen Überlegungen eine Reihe von praktischen Anregungen für die Arbeit in pfarrlichen Kindergruppen ...