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Licht sein

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Hintergrund

Johannes wollte auf die Wichtigkeit des Lichts aufmerksam machen. Je mehr Licht auf Umrisse und undeutliche Schatten fällt, desto klarer können wir die Vielfalt von Figuren, Farben und Formen erkennen. Das soll in diesem Gottesdienst zum Ausdruck gebracht werden.

Material

  • gelbe und eine blaue Plastikfolie (Hefteinband)

Aufbau

Wenn nur eine Lesung genommen wird, empfehlen wir wegen des Zusammenhanges zum Evangelium jene aus dem Alten Testament. Das Evangelium selbst ist für Kinder ein schwer verständlicher Text. Wir raten deshalb, sich auf den zweiten Absatz (zwischen den Schrägstrichen) zu beschränken.

Die dazu gestalteten Elemente sind:

  • Eröffnung
  • Tagesgebet
  • Verkündigung
  • Fürbitten
  • Friedensgruß
  • Schluss gebet

 

Bibelstellen

1. Lesung: Sir 24,1-2.8-12

Die Weisheit lobt sich selbst, sie rühmt sich bei ihrem Volk. Sie öffnet ihren Mund in der Versammlung Gottes und rühmt sich vor seinen Scharen: Der Schöpfer des Alls gab mir Befehl; er, der mich schuf, wusste für mein Zelt eine Ruhestätte. Er sprach: In Jakob sollst du wohnen, in Israel sollst du deinen Erbbesitz haben. Vor der Zeit, am Anfang, hat er mich erschaffen, und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. Ich tat vor ihm Dienst im heiligen Zelt und wurde dann auf dem Zion ein gesetzt. In der Stadt, die er ebenso liebt wie mich, fand ich Ruhe, Jerusalemwurde mein Machtbereich. Ich fasste Wurzel bei einem RuhmreichenVolk im Eigentum des Herrn, in seinem Ersitz.

2. Lesung: Eph 1,3-6.15-18

Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott, er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn. Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt.

Evangelium: Joh 1,1-18

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. / Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. / Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

Hintergrund Evangelium:

Um in Gottesdiensten mit Kindern den Zusammenhang zur Weihnachtszeit besser verständlich zu machen, schlagen wir - in Variation zur Leseordnung einen kürzeren Ausschnitt aus dem Johannesprolog als Evangelium vor, nämlich die Verse 6-9, in denen vom Auftreten des Johannes gesprochen wird, der Zeugnis ablegt für das Licht. Deshalb verzichten wir auch an dieser Stelle auf ausgedehnte Erläuterungen zum gesamten Prolog und verweisen auf die Erklärungen zu Johannes dem Täufer.

Elemente für einen Gottesdienst mit Kindern


Eröffnung


Nach Kreuzzeichen und Begrüßung fordert der Priester die Kinder auf, in der Kirche nach den verschiedenen Lichtquellen zu suchen. Jedes Kind blickt nun in Richtung einer Lichtquelle und schließt dabei die Augen (oder hält die Hände vor die Augen).Dann sollen die Kinder dem Kopf einige Male langsam nach links Undrechts drehen und dabei blinzeln. Anschließend fordert der Priester die Kinder auf, die Augen zu öffnen.tr stellt die Frage, ob die Kinder während des Blinzelns ihre Umweltklar und deutlich gesehen bzw. erkannt haben. Nun erfolgt die Einleitung zum Thema des Gottesdienstes: Wir müssen uns dem Licht zuwenden, etwas vom Licht anscheinen lassen. Erst dann können wir vieles besser erkennen. Ein solches Lichtkönnen wir auch für andere sein. Wir können etwas für andere heller, bunter und klarer machen.

Tagesgebet


Guter Gott, du hast deinen Sohn geschickt, damit er uns die Lichtseiten des Lebens durch seine Botschaft zeigt. Johannes wurde von dir als Vorbote gesandt, damit die Menschen auf das Licht, das Jesus ist, aufmerksam werden. Mache uns bereit, dass wir dieses Licht deiner frohen Botschaft wirklich aufnehmen können und selbst Licht werden. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unser Licht. Amen.

Verkündigung


Seim Vorlesen des Evangeliums unterbricht der Priester nach Vers 7. Er erklärt kurz: Nicht nur Sonne, Mond, Sterne, Kerzen, Lampen sind Licht, sondern auch Menschen können Licht bedeuten. Licht kann ein Mensch für uns sein, wenn er uns etwas "erhellt", wenn er uns etwas klar macht, wenn er etwas bunt und schön macht, denn ohne Licht ist die Welt grau und dunkel. Auch Jesus war so ein Mensch, der für alle anderen da war. Deshalb bedeutet er auch Licht. Johannes der Täufer macht alle Menschen auf ihn aufmerksam. Nun liest der Priester das Evangelium weiter vor: "Er (Johannes) ..."Folgende Dias sind vorbereitet: Landschaft, Pflanze, Tier, Mensch. Bevor das erste Dia projiziert wird, hält man vor das Objektiv eine gelbe und eine blaue Plastikfolie (Hefteinband). Die Landschaft wird dadurch nur undeutlich sichtbar - zusätzlich kann noch unscharf gestellt werden. Die Kinder werden aufgefordert zu raten, was hier dargestellt ist. Langsam werden die blaue und dann die gelbe Folie weggenommen und das Bild scharf eingestellt jetzt kann jeder erkennen, was abgebildet wird. Bei Licht können wir klar sehen, bunte Bilder deutlich erkennen oder eine Schrift deutlich lesen. Wir entdecken bei Licht Muster auf einem Blatt oder einem Stein, erkennen das Gesicht eines Menschen. Bei Licht sehen wir auch die Gefühle der Menschen sehr deutlich in ihrem Gesicht: Trauer oder Freude, Freundlichkeit oder Zorn. In der Dämmerung oder bei Dunkelheit fällt es uns schwer, den richtigen Weg zu finden. Wird eine Landschaft nun durch Licht erhellt, so erkennen wir auch Wege ganz deutlich und finden uns zurecht. Wir können uns auf das Licht verlassen - es ist einfach für uns da. Auch wir selbst können so ein Licht sein. Wenn sich jemand bei einer Sache nicht auskennt oder etwas nicht versteht, können wir etwas erklären, das heißt, klar machen, damit ihm ein Licht aufgeht. Jemanden, der ein "finsteres" Gesicht macht, können wir vielleicht aufheitern. Darum wollen wir auch bitten:

Fürbitten


Jesus, du hast uns gezeigt, was Licht sein bedeutet. Wir wollen es hell machen und anderen zeigen, wie viel Schönes es gibt.

Jesus, du hast uns erhellt und uns die Augen dafür geöffnet, wie wir Freunde sein können. Wir wollen versuchen, nicht nur zu sehen, sondern auch zu handeln.

Jesus, im Dunkel ist alles grau oder schwarz, aber im Licht ist die Welt bunt. Wir wollen ein Licht sein, das die Welt bunt und interessant macht.

Jesus, durch das Licht kann man die Dinge gut erkennen. Hilf uns, das Licht zu sein, durch das andere erkennen, was wichtig und gut ist.

Schlussgebet


Guter Gott,
du bist das Licht der Welt.
Du bist der Glanz, der uns unseren Tag erhellt.
Du bist der Sonnenschein, der uns fröhlich macht.
Du bist der Stern in der Nacht, der alles Finstere erhellt.
Lass uns in deinem Licht leben. Amen.

Publikation: Effata

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Jahreskreis: Advent

Lesejahr: B

Sonntag im Jahreskreis : 2. Sonntag nach Weihnachten

 

Mit Kindern Gottesdienst feiern ist eine besondere Herausforderung. In dieser Publikation der Jungschar gibt es neben einigen grundsätzlichen Überlegungen eine Reihe von praktischen Anregungen für die Arbeit in pfarrlichen Kindergruppen ...