• Jungschar vor Ort
  • 70 Jahre JS
  • Über uns
  • Angebote
  • Modelle
  • Gruppe
  • Pfarre
  • Gott & die Welt
  • Wildegg

Modellsuche

Textsuche:

Alter deiner Kinder:
von bis

Aufwand:

Schlagwort

Kategorien
Ausflug
Basteltipps
Bausteine
Gruppenstunde
Lager
Messmodelle
Spiele

0

 

Wilkommen in Schlumpfhausen - Spielefest

Ausflug Lager | Aufwand: hoch

Hintergrund

Das hier vorgestellte Modell ist ein Spielefest mit Stationenbetrieb und ist für 3 - 4 Stunden angesetzt (ohne Her- und Wegräumzeiten), wobei es im Sinne des offenen Charakters nicht gedacht und erforderlich ist, dass Kinder die ganze Zeit anwesend sind und alle Stationen machen (müssen).

Material

  • Das Material ist bei den einzelnen Stationen angeführt.

 

Eintrudelphase


Ab dem Beginnzeitpunkt, der in der Werbung für das Spielefest angekündigt ist, wird Musik gespielt (z.B. die diversen Schlumpfen-Coverlieder) — jetzt können sich die Kinder Spielepässe bei der Infostation holen.

Spielepass: Dieser dient vor allem als Information und Wegweiser, darauf sind alle Stationen und der Ablauf bzw. Veranstalter/innen etc. vermerkt. Am Schluss bzw. wenn die Kinder gehen wollen, kann dieser gegen eine kleine Erinnerung oder Süßigkeit eingetauscht werden - egal wie viele Stationen besucht wurden.

In der ersten Eintrudelphase werden die Kinder zu Papa Schlumpf geschickt, der in der Nähe die Kinder begrüßt und einen gemeinsamen Anfang mit Schlumpfentanz und Mitmachgeschichte anleitet oder - wenn der Veranstaltungsort und die Art der Veranstaltung einen gemeinsamen Beginn nicht nahe legen - die Kinder gleich zu den Stationen begleitet.

Der Schlumpfentanz: Papa Schlumpf weiht die Kinder in das Begrüßungsritual in Schlumpfhausen ein, den Schlumpfentanz. Im Grunde handelt es sich hier um einen Gruppentanz, z.B. den Breakmixer (eine genaue Tanzbeschreibung findet sich im Booklet der Gruppentanz-CD, erhältlich im Jungscharbüro).

Die Mitmachgeschichte: Anschließend erzählt Papa Schlumpf noch einiges über Schlumpfhausen — eine Mitmachgeschichte, bei der bei gewissen Schlüsselwörtern kurze "Aufgaben" erledigt werden sollen: bei "Schlumpf oder Schlümpfe" in die Höhe hüpfen, bei "Gargamel" einen neuen Platz suchen und bei "Schlumpfhausen" auf dem Boden trampeln.

Meine lieben Gäste — Danke, dass ihr mit uns den Schlumpfentanz getanzt habt. Ihr müsst wissen, dieser Schlumpfentanz ist sehr wichtig für uns Schlümpfe, weil durch diesen Schlumpfentanz unsere Lebensenergie aufrechterhalten wird. Denn, vielleicht ist es euch schon mal aufgefallen: Wir Schlümpfe werden nie älter und das liegt eben an diesem Schlumpfentanz, der uns Schlümpfe nie altern lässt, sofern wir ihn regelmäßig tanzen!
Wir befinden uns gerade im verwunschenen Märchenwald, in dem unser schönes Schlumpfhausen angesiedelt ist — und wäre da nicht dieser Gargamel, würde nichts, aber auch gar nichts unsere Idylle hier stören.
Dieser Gargamel, ich sage es euch, dieser gemeine Gargamel, der macht uns Schlümpfen das Leben schwer — er möchte uns Schlümpfe fangen — aber so leicht lassen wir Schlümpfe uns nicht von diesem Gargamel den Gar aus machen! Wir Schlümpfe sind nämlich ein sehr lebensfrohes Volk und gemeinsam haben wir es noch allemal geschafft, Gargamel auszutricksen!
Aber, jetzt genug über Gargamel gesprochen, wir schlumpfen uns jetzt sofort nach Schlumpfhausen zu den anderen Schlümpfen, sie erwarten uns schon!

Anschließend weist Papa Schlumpf noch auf eventuelle Programmhöhepunkte hin (z.B. Kasperltheater um 15:00, o.Ä.).

Die Stationen


Der Stationenbetrieb sollte je nach Zielgruppe verschiedene Interessen und Altersgruppen abdecken: Spielen, Kreatives, Aktives, Ruhiges, Thematisches etc.
Eine Überlegung bei Vorbereitung/ Auswahl der Stationen ist auch, wie lange Kinder auf diesem Spielefest bleiben können, sprich, ob jede Station nur einmal besucht werden kann und darf oder auch öfters (z.B. ein Rätsel ist nur einmal interessant, ein Parcours öfters).
Mögliche Stationen

Papa Schlumpf:
Anlauf/Infostation, hier werden die Spielepässe verteilt und eingelöst, ausgestattet mit Mikrophon um Diverses durchzusagen, auszurufen und anzukündigen.
Nach der Eintrudelphase können hier Buttons selber gemacht werden.
Material: Mikrophon, Verstärker, Spielepässe, Buttonmaschine (kann man sich im Jungscharbüro ausborgen), Buttonmaterial, entweder Zeitungen für die Buttons oder Buttonvorlagen

Torti:
Buffet mit blauem Schlumpfentrunk (mit Lebenmittelfarbe gefärbeter Saft) und/ oder Palatschinken zum selber machen
Material:
mind. 2 Kochplatten
leichte, eher kleine Palatschinkenpfannen
Bratenwender
fertiger Teig in mehreren Schüsseln
Marmelade und Zucker,
Servietten, Pappteller, Besteck


Schlumpfine:
Frauenpower in Schlumpfhausen: Hier kann die ultimative Powerfrau zusammengesetzt werden wie in dem Kinderspiel "Trampelgei und Nilguru":
Bilder wichtiger und spannender Frauen und entsprechende Informationen zu ihnen sind ausgestellt. Zusätzlich gibt es die gleichen Bilder zerteilt: Köpfe, Oberkörper, Unterkörper und Füße. Die Kinder können nun die Frauen neu zusammensetzen — je nachdem, welche Frau sie für sich toll, bewundernswert, spannend, lustig... finden - neue "Power"frauen entstehen. Jetzt heißt es noch, einen Namen überlegen und eine kurze Beschreibung hinzufügen. Die Ergebnisse werden neben den bekannten Frauen ausgestellt.
Material:
A4- od. größere Bilder und Hintergrundinformationen zu: z.B. Lara Croft, Eva, Queen Elizabeth, Maria Magdalena, Hermine Granger, Kleopatra, Mary Poppins, Marilyn Monroe, Pippi Langstrumpf, Marie Curie, Heidi Klum, Frau Holle, Sissi, Mutter Theresa, etc.
die gleichen Bilder in entsprechender Anzahl in A5 kopiert und zerschnitten
Papier, Uhu zum Zusammenkleben, Stifte, Papier für die Beschreibung/Beschriftung


Jokey:
Experimentestation
Hier können die Kinder unter Anleitung verschiedene kleine Experimente selber ausprobieren:

Maizenaversuch:
Material: Maisstärke, Maizena, oder auch Kartoffelstärke (billiger), Wasser, Schüssel, Möglichkeit zum Händewaschen
Ein Glas Maisstärke in eine Schüssel schütten, langsam Wasser dazu gießen und langsam mit dem Finger umrühren, bis es breiig wird.
Eine Handvoll Brei zu einem Ball rollen, dabei fest drücken und relativ schnell rollen. Solange das Wasser-Maisstärke-Gemisch unter Druck gerollt wird, ist es ziemlich fest. Hört ihr auf zu rollen, rinnt es durch die Finger zurück in die Schüssel.
Erklärung:
Das Wasser-Maisstärke-Gemisch ist eine so genannte nicht-newtonsche Flüssigkeit. Dieser Begriff geht auf Sir Isaac Newton zurück. Er lebte von 1643 bis 1727 und war ein bedeutender Physiker. Nicht-newtonsche Flüssigkeiten verhalten sich offensichtlich anders als Wasser und die meisten anderen Flüssigkeiten, die man newtonsche Flüssigkeiten nennt.
Der Unterschied lässt sich dann erkennen, wenn Druck auf die Flüssigkeiten ausgeübt wird: zum Beispiel beim Faustschlag ins Wasser. Das Wasser bleibt immer gleich flüssig und spritzt nach allen Seiten weg, weil der Druck es verdrängt. Man sagt: Das Wasser hat immer die gleiche Viskosität. Die Viskosität beschreibt, wie zähflüssig eine Flüssigkeit ist. Wasser hat zum Beispiel eine niedrige Viskosität und ist ziemlich flüssig, und Öl hat eine hohe Viskosität und ist eher zähflüssig.
Bei den nicht-newtonschen Flüssigkeiten ändert sich eben diese Viskosität, je nachdem ob Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt wird. Beim Maisstärke-Wasser-Gemisch steigt die Viskosität unter Druck. Das führt dazu, dass das Gemisch umso zähflüssiger wird, je mehr ihr drückt.

Der schwebende Ball
Material: Tischtennisball, Fön
Versucht, einen Tischtennisball auf der heißen Luft eines Föns tanzen zu lassen. Erklärung:
Der Luftdruck im Luftstrom des Föns ist geringer als der Luftdruck außerhalb. Wenn der Ball nach außen ausbrechen will, drückt ihn die Luft, die sich um den Fön-Luftstrom befindet, wieder zurück.

Schlaubi:
Rätselstation
Hier gibt es Sudokus, Suchrätsel, etc. in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zu lösen. Von hier aus startet auch eine Rätselrallye, die die Kinder durchs Gelände führt.
Material: diverse Rätsel, Rätsel für Rallye

Clumsy:
Hier können Geschicklichkeits- & Geduldspiele ausprobiert werden
Material: kleine und große Spielgeräte: Stelzen, Diabolos, Jonglierbälle, Pedalos, Geduldspiele etc.

Gargamel:
Hier sollen die Kinder "gefangene Schlümpfe" befreien: Bei dieser Station gibt es eine Art Hindernisparcours, auf dem Schlümpfe eingesammelt werden sollen.
Mögliche "Verstecke":
- in Luftballons, die mit Dartpfeilen zerplatzt werden sollen
- aus einer Wanne herausfischen
- "Wärter" (Plastikflaschen o.Ä.) wegkegeln, etc.
Material: Schlumpffiguren, entsprechendes Material für Verstecke

Muffi:
Hier kann man Schlumpfgeschichten lauschen, die vorgelesen bzw. als Hörspiel vorgespielt werden, Schlmupf-Comics lesen und Schlumpf-Malvorlagen ausmalen.

Handi:
Hier wird gebastelt, z.B.:
- Ytong oder Speckstein mit Raspeln und Feilen bearbeiten
- Riesenplakat mit Fingerfarbe bemalen
- aus blauen Heliumballons Schlümpfe basteln: mit Eddings Gesichter draufzeichnen und Schlümpfmützen aus weißen, abgeschnittenen Strumpfhosenbeinen basteln, die mit Watte o.Ä. gefüllt werden.

Beauty:
Die Kinder können sich oder einander schminken — oder sich von Gruppenleiter/innen schminken lassen.
Material:
Schminkfarben, Pinsel, Wasser, Schwamm, Abschminkzeug und Spiegel


Fauli:
Der Schlafschlumpf träumt von Schlumpfhausen ohne Gargamel, der sich still und heimlich nach Schlumpfhausen geschlichen hat und dort auf die Schlümpfe lauert.
Gargamelfiguren sind im Gelände versteckt, Kinder sollen sie suchen und zur Station zurückbringen. Eine andere Variante: Die Kinder sollen einen echten Gargamel (verkleidete/r Gruppenleiter/in), der im Gelände herumgeistert, finden & fangen.

Harmony:
Hier gibt es alles rund um Tanz & Musik & Bewegung: Fallschirmtuchspiele, freies Tanzen, Gruppentänze und Laufspiele zu Musik, Musikinstrumente basteln, usw.

Hefti:
Das ist ein Hindernisparcours, den man nur mit Freund/innen schafft: Denn man darf hier nur rückwärts gehen, möglichst ohne sich umzudrehen!

Poeti:
Hier ist Schlumpfhausens Reimstube: Die Kinder können Oden verfassen und diese mit echter Gänsefeder, oder Kalligraphiefedern auf schönes Papier schreiben. Reimhilfen (Plakate mit Wörtern die sich reimen — können auch erst während des Festes entstehen) erleichtern die Sache.
Die Gedichte werden beim Abschluss vorgetragen bzw. bis dorthin ausgestellt.
Material: Plakat mit Reimhilfen, Gänsefedern, Tintenfässer, schönes Papier

Abschluss


Zum Abschluss des Festes wird nochmal der Schlumpfentanz getanzt, die Oden werden vorgetragen und diverse Basteleien können vorgestellt werden.

Autor/in: Babsy Maly

Publikation: context "Offene Angebote"

Share |