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Papa Leone's Beute

Lager Spiele | Alter: 8-15 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Papa Leone, ein kürzlich verstorbener Ganove, hat bei seinem letzten Einbruch eine kostbare, historische Flaschensammlung aus dem Museum entwendet. Der/die Museumsdirektor/in bittet die Kinder, bei der Wiederbeschaffung zu helfen.
Von Papa Leones Mitarbeiter/innen bekommen die Kinder Teilinformationen über den Ort, an dem die Beute versteckt ist. Diese Kompliz/innen sind im Gelände verteilt und können an für sie typischen Geräuschen erkannt werden. Werden alle Teilinformationen zusammengesetzt, so kann die Flaschensammlung gefunden werden.

Ziel

Bei diesem Spiel wird die Beute (eine historische Flaschensammlung) von dem letzten Einbruch, den Papa Leone (ein kürzlich verstorbener Mafiaboss) begangen hat, gesucht. Von Papa Leones Mitarbeitern kann man Teilinformationen über den Ort des Verstecks erhalten. Die Komplizen sind im Gelände verteilt und können an für sie typischen Geräuschen (pfeifen, rülpsen, schluchzen, lachen) erkannt werden. Werden alle Teilinformationen zusammengesetzt, so kann die Beute gefunden werden.

Material

  • für jede Gruppe eine Liste mit den Namen und Losungswörtern der Kompliz/innen
  • blaue Zettel mit jeweils einem Wort der verschlüsselten Information
  • rote Zettel mit einem Teil der Entschlüsselungstabelle
  • (Ein Beispiel für eine Information bzw. Tabelle findest du am Ende der Spielbeschreibung.)
  • Wenn es, wie in der Spielbeschreibung beschrieben, 4 Kompliz/innen und z.B. 5 Gruppen gibt, dann werden 20 Zettel (10 Entschlüsselungstabellen-Teile und 10 Informations-Teile) benötigt, da jede Gruppe bei jedem/r Komplizen/in einen Zettel erhält.
  • Die Zettel sind auf der Rückseite nummeriert, damit die Reihenfolge leicht festgestellt werden kann. Die Zettel aller Gruppen ergeben zusammen die vollständige Information und die Entschlüsselungstabelle.
  • einige (evtl. alte, dekorative) Flaschen mit entsprechenden Etiketten
  • verschiedene Säfte
  • Signal zum Beenden des Spiels (z.B. Tröte)
  • Decken, Licht, evtl. etwas zum Trinken für den "Ort des Lichts"
  • Markierungen für die Spielgrenzen

Aufbau

Bei Erwin Ehrlich erhalten die Kinder Namen und Losungswörter von Papa Leones Mitarbeiter/innen. Die Kinder machen sich in Gruppen auf die Suche nach diesen Kompliz/innen, von denen sie verschiedene Teilinformationen erhalten.
Wurden alle Teile der Information gefunden, so können diese zusammengesetzt und entschlüsselt werden. Nun wissen die Kinder, wo die Beute versteckt ist.

 

Spielgebiet


Das Spiel kann z.B. auf einer großen Wiese und am Waldrand stattfinden. Das Gebiet sollte so groß sein, dass jede Gruppe genug Platz hat, um ungestört mit den Kompliz/innen zu sprechen, aber die Geräusche, die die Kompliz/innen als Erkennungszeichen von sich geben, noch gut zu hören sind. Wenn es Gruppen mit jüngeren Kindern gibt, ist es wichtig, dass diese von einem/r Gruppenleiter/in begleitet werden.
Die Grenzen des Spielgebiets müssen gut markiert sein und gut erklärt werden, damit für alle Kinder klar ist, wo das Spielgebiet aufhört.
In der Mitte des Gebietes sollte es einen "Ort des Lichts" geben, der von einem/r Gruppenleiter/in betreut wird und den Kindern jederzeit als Platz zum Ausruhen zur Verfügung steht. Der Ort ist z.B. durch Laternen beleuchtet, es gibt Decken zum Hinsetzen und evtl. etwas zum Trinken für die Kinder.

Der/die Museumsdirektor/in klagt sein/ihr Leid


Am Beginn des Spiels klagt der/die Museumsdirektor/in den Kindern sein/ihr Leid:
"Papa Leone — ein berüchtigter Ganove — ist vor kurzer Zeit gestorben. Man weiß aber, dass noch irgendwo die Beute vom letzten Einbruch liegen muss. Papa Leone hat nämlich eine Sammlung von alten und wertvollen Flaschen aus unserem Landesmuseum gestohlen, die er als Behälter für seine bekanntermaßen außerordentlich köstlichen Getränke verwendet hat. Wer für uns die Flaschensammlung wiederbeschafft, erhält als Belohnung deren Inhalt. Wollt ihr euch nicht an der Suche beteiligen?"

Die Kompliz/innen & Erwin Ehrlich


Man weiß, dass Papa Leone immer mehrere Mitarbeiter/innen beschäftigt hat, von denen keine/r alles, jede/r aber ein bisschen etwas vom letzten Coup weiß. Gegen Nennung eines bestimmten Losungswortes geben diese Kompliz/innen jeder Gruppe einen Teil der Information weiter.

Erwin Ehrlich ist ein Verwandter von Papa Leone, der nie mit dessen krimineller Lebensweise einverstanden war. Er gibt deshalb auch gerne die Namen und die persönlichen Losungsworte der Mitarbeiter/innen von Papa Leone an Interessierte weiter!
Aus Angst, abgehört zu werden, tut er das jedoch nicht mündlich, sondern schriftlich: Er verteilt an die Gruppen Zettel, auf denen die Namen der Kompliz/innen und daneben die jeweiligen persönlichen Losungsworte aufgeschrieben sind.

Die Kompliz/innen von Papa Leone haben (laute) Angewohnheiten, die auch ihren Namen geprägt haben. Die Namen der Mitarbeiter/innen könnten z.B. lauten: Pepita die Pfeiferin, Ricardo der Rülpser, Silvio der Seufzer, Ludovica die Lacherin. Diese Angewohnheiten helfen bei der Suche nach den Leuten, da sie von Zeit zu Zeit zu hören sind: Pepita etwa pfeift in regelmäßigen Abständen vor sich hin, Ludovica lässt immer wieder ein Lachen hören usw. Andererseits weiß man dadurch auch, wen man gerade vor sich hat, und kann das richtige Losungswort zur Anwendung bringen.

Die Suche geht los



Der/die Museumsdirektor/in erklärt, wie viele Gruppen benötigt werden, um alle Informationen in Erfahrung zu bringen. Um an alle Hinweise zu gelangen, soll jede Gruppe jede/n Mitarbeiter/in aufsuchen. Er/sie gibt auch bekannt, wo Erwin Ehrlich zuletzt gesehen wurde.
Sollte eine Gruppe bei der Suche nicht weiterkommen, kann sie sich natürlich Tipps von anderen Gruppen oder Gruppenleiter/innen holen und sich bei der Suche helfen lassen.

Wenn eine Gruppe Erwin Ehrlich gefunden hat, erhält sie von ihm die Liste mit den Kompliz/innen von Papa Leone und Anhaltspunkte, wo diese Personen sich aufhalten könnten (Spielgebiet).
Die Kompliz/innen geben den Gruppen je einen Zettel mit Informationen über das Versteck der Beute. Jeder Zettel enthält entweder ein verschlüsseltes Wort oder einen Teil der Entschlüsselungstabelle. (Die Anzahl der benötigten Zettel ist beim Material beschrieben.)

Gefunden!



Wenn alle Zettel gefunden worden sind bzw. bevor die Kinder zu müde werden, werden die Kinder durch ein Signal (z.B. Tröte) zusammengerufen. Gemeinsam mit dem/der Museumsdirektor/in werden nun die Informationen entschlüsselt. Sollten zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Gruppen alle Zettel bekommen haben, ist das kein Problem: Die Kompliz/innen sind auch an dem Fund der Flaschen interessiert. Sie kommen ebenfalls zum Treffpunkt und bringen die fehlenden Zettel mit.

Die Entschlüsselung



Zunächst werden alle roten Zettel, auf denen Buchstaben stehen, nebeneinander gelegt. Aus den roten Zetteln mit Zahlen wird eine zweite Reihe gebildet. (Die Nummerierung auf der Rückseite hilft euch bei der richtigen Reihenfolge). Damit wurde die Entschlüsselungstabelle zusammengesetzt, die etwa so aussehen könnte:


Nun werden die blauen Zettel entsprechend ihrer Nummerierung aneinander gelegt. Auf diesen ist ein verschlüsseltes Wort notiert, das das Versteck der Flaschen angibt. Ein verschlüsseltes Wort könnte so aussehen:


An dem bezeichneten Ort kann nun entweder schon die Kiste mit der Flaschensammlung sein oder aber ein Lageplan, der die Kinder dann endgültig zum Aufbewahrungsort führt (z.B. im Haus).
Als Flaschen könnt ihr möglichst alte, dekorative Stücke verwenden, die ihr mit passenden Etiketten verseht. In die Flaschen können ganz verschiedene Getränke (z.B. Zitronen-, Orangen-, Grapefruit-, Tomaten- und Karottensaft) eingefüllt sein, die nach dem Fund durchgekostet werden.

Publikation: Lager - Alltag und Programm 1

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Lager-Kategorie: Abend und Nacht

Schlagwörter: Lager, Geländespiel, Nacht