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Licht und Schatten

Gruppenstunde Spiele | Alter: 8-12 | Aufwand: hoch

Ziel

In dieser Gruppenstunde werden verschiedene Experimente und Spiele mit Hilfe von Licht und Schatten durchgeführt. Dazu sollte es im Gruppenraum zeitweise so dunkel wie möglich sein, was Du erreichen kannst, indem Du die Fenster mit Tüchern und Matratzen oder schwarzem Naturpapier abdeckst.
Achtung: Denk bitte daran, dass sich viele Kinder im Finstern fürchten können. Es ist daher bei jedem Spiel notwendig, dass den Kindern klar ist, dass jederzeit wieder Licht gemacht werden kann, bzw. daß sie jederzeit in einen hellen Nebenraum (oder nach draußen ins Helle) gehen können!

Material

  • Das benötigte Material findest Du bei den einzelnen Spielbeschreibungen!

Aufbau

Diese Spielaktion zum Thema "Licht und Schatten" besteht aus mehreren Teilen, die Du beliebig kombinieren kannst!

 

Mehr oder weniger Licht?



Material:

  • etliche Lichtquellen (die Du für die weiteren Aktionen noch brauchen wirst: Taschenlampen, Spots mit verschieden starken und verschiedenfärbigen Glühbirnen, Stehlampen, Schreibtischlampen,...) - kein offenes Feuer!
  • Taschenlampen für die Kinder (Da Du wahrscheinlich selber nicht so viele Lichtquellen hast, bittest Du am besten die Kinder in der Stunde davor, Taschenlampen o.ä. von zu Hause mitzubringen!)
  • Verteilerstecker und Verlängerungskabel



Für diese Spielaktion sollte der Raum ganz dunkel sein. Du versammelst Dich mit den Kindern vor dem Gruppenraum zur Spielerklärung: Die Kinder sollen in einer gewissen vorgegebenen Zeit herausfinden, wieviele Lichtquellen sich in dem dunklen Raum befinden. Dabei können sie Ihre Taschenlampen verwenden, um die Gegenstände im Raum anzuleuchten (die Taschenlampen zählen natürlich auch mit!). Ist die Zeit um, werden alle verfügbaren Lichter angeschalten. Das gemeinsame Abzählen zeigt, ob Ihr wirklich alle Lichtquellen entdeckt habt!
Achtung: Die Zeit muss (je nach Anzahl der Lichtquellen und Größe des Raumes) so gewählt sein, dass die Kinder in Ruhe zählen können und nicht das Gefühl haben, im Dunkeln hektisch herumsuchen zu müssen. Außerdem sollten durch den Raum keine Kabel gespannt sein oder zerbrechliche Gegenstände im Weg herumstehen!

"Ins rechte Licht rücken"



Material:

  • möglichst viele Lichtquellen
  • Verteilerstecker, Verlängerungskabel
  • Flaschen, Gläser, Wasser (ev. mit Deckfarben eingefärbt), Seidenpapier, Transparentpapier, Alufolie, Seidentücher, Spiegel, schwarzes Naturpapier mit Löchern,...)



Für dieses Experiment teilen sich die Kinder in Kleingruppen zu je zwei bis maximal vier Kindern. Jede Gruppe erhält die Aufgabe, durchsichtige oder durchscheinende Gegenstände mit einer oder mehreren Lichtquellen zu einem Kunstwerk zusammenzustellen.(Achtung: sehr starke Lichtquellen können dünnes Papier in Brand setzen!)
Wenn alle Gruppen fertig sind, könnt Ihr einander Eure Lichteffekte gegenseitig in einer Art "Performance" vorführen.

Lichtscheue Gestalten



Material:
eine starke Taschenlampe (mit nicht allzuzu großem Lichtkegel)

Der Raum ist dunkel. Wir befinden uns auf hoher See. In der Mitte des Raumes steht der Leuchtturm, auf dem ein/e Leuchtturmwärter/in die Runden dreht. Der/die Spieler/in hält eine Taschenlampe in der Hand, die er/sie mit sehr langsamen (!), einigermaßen vorhersehbaren Bewegungen im Gruppenraum umhergleiten läßt. Die anderen Kinder sind Schmuggler/innen, die in dunkler Nacht versuchen, Ihre Ware zu schmuggeln, ohne vom Licht angestrahlt zu werden. Je nach Größe des Raumes können sich die Kinder dabei rund um den Leuchtturm oder in einer Richtung fortbewegen. Wer vom Lichtstrahl berührt wird, ist der/die nächste/r Wärter/in am Leuchtturm.

"Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten"



Mit einem Leintuch und einer starken Lichtquelle wird ein Schattentheater hergerichtet.

Material:

  • Leintücher
  • eine lange Schnur
  • eine starke (!) Lichtquelle (Diaprojektor, Filmspot,Overheadprojektor,...)



Da das Spiel mit Licht und Schatten von sich aus zum Experimentieren und Ausprobieren einlädt, ist es für´s erste wahrscheinlich gar nicht nötig, den Kindern viele Anleitungen zu geben. Wenn Du den Kennenlernprozeß etwas strukturieren möchtest oder aber den Kindern die Ideen ausgehen, findest Du hier einige Anregungen:

Die höfische Polonaise



Material:
Musik (ev. Musik verschiedener Stilrichtungen)

Zu einer Hintergrundmusik (z.B. einer Polonaise) geht die gesamte Gruppe so um das Leintuch herum, dass jedes Kind abwechselnd Darsteller/in und Zuschauer/in ist.
Anstelle einer Polonaise kannst Du natürlich auch jede beliebige andere Musik verwenden. Besonders spannend wird´s, wenn Du auf einer Kassette Musik verschiedenster Epochen und Stilrichtungen (von Barock bis Techno) aufnimmst (je nach Gruppengröße jeweils etwa ½ -1 Minute), zu der sich die Kinder entsprechend bewegen können.

Situations-Kabinett



Material:
Situationskärtchen

Anstelle einer bestimmten Musik gibt nun eine Situationsbeschreibung vor, wie die Kinder sich hinter dem Leintuch bewegen sollen. Je nach Lust und Laune können die Kinder dann auch selbst auf leeren Kärtchen eigene Situationen erfinden, die dann vorgelesen und im Vorübergehen dargestellt werden.

Situationskärtchen:

  • Du gehst barfuß auf einem heißen Sandstrand.
  • Ein Dieb schleicht in einem alten Schloß umher.
  • Ein Roboter macht seine ersten Gehversuche.
  • Eine alte Dame macht einen kurzen Spaziergang.
  • Ein Adler fliegt am Himmel.



Die Beschreibungen können sich natürlich auch nur auf Eigenschaften beschränken, z.B. lustig, traurig, stolz, ängstlich,...

Zwerg und Riese



Material:
verschiedene Alltagsgegenstände (Zahnbürste, Flasche, Kamm, Gabel, Teddy,...)

Je näher ein Gegenstand an die Lichtquelle (z.B. den Diaprojektor) gehalten wird, desto größer erscheint er auf dem Leintuch. Wenn sich also ein Kind in normalem Abstand zum Leintuch und ein Gegenstand relativ nahe an der Lichtquelle befindet, sieht der Schatten des Gegenstandes viel größer aus, als er in Wirklichkeit ist.
In Kleingruppen können sich die Kinder nun überlegen, was passiert, wenn eine Person plötzlich einer riesigen Zahnbürste, Flasche, Kamm, Gabel, Teddy,... gegenübersteht. Die Gruppen überlegen sich eine kleine Szene oder Geschichte, die sie dann den anderen vorspielen können.

Publikation: Spielaktionen

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Schlagwörter: Experimente, Spiel