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Christi Offenbarung

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Bibelstellen

2. Lesung: Eph 3, 2-3a. 5-6

Brüder und Schwestern! Ihr habt gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis Christi mitgeteilt. Den Menschen früherer Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium.

Evangelium: Mt 2, 1-12

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriestern und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:
Du Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Bethlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg.
Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie Ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch Myrrhe als Gaben dar.
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Hintergrund 2. Lesung:

Epheserbrief


Der Epheserbrief wird zu den Paulusbriefen gezählt, die nicht mehr von Paulus selbst verfasst wurden (deuteropaulinisch). Er enthält aber die Themen und wesentliche Gedankengänge, die von Paulus stammen; zum Teil sind diese weitergeführt oder mit neuen Akzenten ausgeführt. So ist etwa die Kirche ein wichtigeres Thema geworden.
Auch stilistisch ist der Brief nüchterner gehalten, mehr theologisch reflektierend und nicht mehr so spontan.
Im Allgemeinen nimmt man an, dass der Epheserbrief von Paulusschülern um 90 n. Chr. Verfasst worden ist.

Paulus


Im Lesungstext geht es um die Offenbarung, die Paulus empfing, die in der Folge als Begründung für das Evangelium gilt, das er der Kirche brachte. So steht am Anfang der Apostel selbst im Mittelpunkt. Es wird dabei in Erinnerung gerufen, was von ihm schon bekannt ist: "Ihr habt gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat".

Geheimnis Christi


Es ist dann die Rede von "Offenbarung" und "Geheimnis", das bedeutet, dass es sich um ein von Gott vermitteltes Wissen handelt, das menschlichem Verstandesmühen unzugänglich ist. Das "Geheimnis Christi" bezeichnet aber die spezifische Verwirklichung durch Jesus Christus, wie es in der Folge ausgeführt bzw. auf die Kirche hin gedeutet wird.

Kirche


Dieses Offenbarungswissen wird auf die "heiligen Apostel und Propheten" ausgeweitet, die es ebenfalls erfahren haben. Damit kommt die Kirche in den Blick; die Apostel und Propheten sind die Offenbarungsempfänger, die das Empfangene an die anderen weiterreichen. Das "jetzt" stellt die Zeit der Kirche der früheren Zeit gegenüber. Die Verheißung von der Rettung der Menschen hat sich erfüllt (vgl. Röm 16, 25f u.a.). Hier wird der Beginn der Heilszeit nicht nur angesagt, sondern darüber hinaus als Zeit der Kirche in der Völkerkirche ausgedeutet.

Heiden sind Miterben


Schließlich wird das "Christusgeheimnis" inhaltlich dargestellt: Es ist die Einbeziehung der Heiden, die am Heil Anteil erhalten. Juden und Heiden sind in der Völkerkirche geeint, zusammen ist ihnen der Weg eröffnet worden. Teilhaber an der Verheißung waren bislang nur das alte Israel, die gläubigen Juden. Daß auch Heiden den Geist empfingen, löst die Verheißung ein. So sind sie Miterben und "Mitleib" - eine Wortschöpfung im Griechischen -, die die einstigen Heiden als völlig gleichberechtigte und unbedingt lebensnotwendige Glieder an diesem Leib darstellt. Der Leib ist die Kirche.

In Christus


Ermöglicht wird die Verwirklichung dieses "Christusgeheimnisses" durch das Evangelium. Das Evangelium ist das Werkzeug, mit dem Kirche gebaut wird. Die Verkündigung ruft die Menschen zusammen. Christus ist der Vermittler dieser Erlösung schaffenden Geschehens, er ist das Haupt, der Schlussstein, die Spitze, unter der sich solch heilvolles Versammeln ereignet.

Publikation: effata

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Lesejahr: C

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Schlagwort: Gottesdienst

 

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