• Jungschar vor Ort
  • Corona
  • Über uns
  • Angebote
  • Modelle
  • Gruppe
  • Pfarre
  • Gott & die Welt
  • Wildegg

Fürbitten

Bausteine Messmodelle | Alter: 6-12

 

In jedem Wortgottesdienst (wie auch in jeder Messe) ist Raum, um unsere Bitten und die Bitten für andere Menschen zu formulieren und somit vor Gott zu bringen.

Ich denke, dass es wichtig ist, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es viele Menschen gibt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenste Weisen leiden. Aber auch das, was uns freut und unser Leben bunt macht, hat Platz vor Gott. Gerade mit Kindern finde ich den Blick auf ihr eigenes Leben und auch darüber hinaus sehr spannend. Wichtig ist, einen Bezug zu den Erfahrungen der Kinder herzustellen. Der Inhalt der Fürbitten sollte von etwas ihnen Bekanntem ausgehen oder mit ihrer Lebenswelt (Schule, Freund/innen, Sport, Familie,...) verknüpft sein. So können sich Kinder auch etwas davon in ihren Alltag mitnehmen.

Hinweise zum Gestalten von Fürbitten mit/für Kinder(n):


Fürbitten mit Kindern vorzubereiten, kann eine herausfordernde Sache sein. Ein erster Schritt ist, mit den Kindern gemeinsam Themen oder Menschen zu sammeln, an die ihr im Wortgottesdienst besonders denken wollt. Vielleicht gibt es Dinge, die euch beschäftigen und um die ihr bitten oder die ihr wünschen wollt. Wichtig dabei ist, dass die Kinder nicht dazu gezwungen werden, ihre Sorgen und Ängste vor allen erzählen zu müssen, sondern dass die Wünsche auch allgemein bleiben können. Versucht eure Anliegen positiv zu formulieren (statt: wir wollen nicht streiten). So bleibt die positive Handlungsweise im Kopf. Ihr könnt gemeinsam die Bitten konkret ausformulieren oder, wenn die Gruppe das nicht will, kannst du das dann machen.

Die Sprache eurer Fürbitten sollte für Kinder verständlich sein. Es ist einfacher zuzuhören, wenn die Bitten aus kurzen Sätzen bestehen und Worte vorkommen, die Kinder auch selbst verwenden. Man muss seine Gedanken aber nicht immer in Worten ausdrücken. Oft ist es für Kinder einfacher, ihre Wünsche zu zeichnen oder auch Gegenstände, die für ihre Bitten stehen, vor den Altar zu bringen.

Viel Freude beim gemeinsamen Nachdenken und Tun!

Autor/in: Sabine Kräutelhofer

Publikation: kumquat "bewegen" 4/2006

Share |

 

Schlagwort: Gottesdienst