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Rätselrallyes — einmal anders!

Lager Gruppenstunde Bausteine | Alter: 6-15 | Aufwand: mittel

Hintergrund

Rätselrallyes oder Schnitzeljagden laufen oft nach einem bekannten Schema ab — Kinder suchen nach ausgestreuten Dingen, beantworten Fragen — etwa nach der Anzahl von Dingen - bei Stationen oder auf Zetteln. Rätselrallyes können aber noch viel facettenreicher sein! Im Folgenden findest du eine Sammlung von 18 verschiedenen Möglichkeiten, wie einzelne Stationen einer Rallye gestaltet werden bzw. wie die Kinder von Station zu Station finden können. Aus diesen kannst du für deine Gruppe deine ganz persönlichen Favoriten auswählen bzw. mehrere Rätselrallyes damit gestalten.
Noch ein Hinweis: Besonders nett ist es für Kinder, wenn sie sich beim Erforschen und Raten nicht hetzen müssen, weil es belohnt wird, besonders schnell zu sein. Jedes Kind soll sich so viel Zeit lassen können, wie es gerne möchte. Genauso ist es nicht notwendig, für richtige Antworten "Preise" zu vergeben — der Spaß am Herumtüfteln ist für Kinder Anreiz genug! Viel Vergnügen!

 

Rätsel lösen


Das Lösungswort (z.B. der nächste Ort) ergibt sich aus einem Kreuzwort-, Kamm-, Bilder- oder sonstigen Rätsel. Die Fragen für das Kreuzworträtsel sollten spannend, aber doch — je nach Alter der Kinder - leicht zu beantworten sein, z.B. "Ich bin der Monat mit dem kürzesten Namen!"

Dafür können natürlich auch neue Formen von Rätseln verwendet werden, z.B. für Kinder adaptierte Sudokus, die eine Lösungszahl verbergen.

Geheimschrift entziffern


Der Hinweis auf die Lösung, den nächste Ort usw. ist in einer Geheimschrift geschrieben. Geheimschriften findest du in vielen Büchern. Die bekannteste Variante ist, jeden Buchstaben durch eine Zahl (z.B. A=1, B=2) oder ein Symbol (z.B. A=# B=$) zu ersetzen.

Reime entschlüsseln


Ein gesuchter Ort, Name usw. wird in einem Reim umschrieben, z.B. "Ich bin aus Holz, so groß wie ein Haus — bei mir wolln die Kühe bei Regen nicht raus." (Lösung: Stall) Oder aber die Kinder erhalten Informationen, wenn sie fehlende Worte in einem Reim einsetzen, z.B. "Ihr wollt nicht länger warten? Die Lösung findet ihr im ......!" (Lösung: Garten).

mit Photos suchen


Die Kinder erhalten ein Photo oder eine Zeichnung eines Ortes (z.B. ein Geschäft, ein Wohnhaus, eine Straßenbahnhaltestelle, usw.). Diesen sollen sie anhand des Bildes finden. Besonders spannend kann es sein, wenn du eine alte Photographie hast, mit deren Hilfe die Kinder den aktuellen Ort suchen können.

Infos lesen


Broschüren über Orte (die Kirche, die Gemeinde, usw.) können Informationsquellen für die Rallye sein. Die Kinder erhalten den Tipp, wo die Broschüre aufliegt, und sollen dann eine bestimmte Information herauslesen, z.B. "Wen stellt die Statue beim Kircheneingang dar?"

Schriftliche Hilfen verwenden


In allen möglichen schriftlichen Quellen (Bücher, Comics, Folder,...) können die Kinder Lösungswörter suchen. Hinweise können z.B. sein: "Die Lösung ist das 3. Wort auf Seite 53." oder "Donald Duck verrät dir auf Seite 20, wo der Schatz versteckt ist!"

Geräuschen folgen


Die Kinder werden von einer Station zur nächsten geführt, indem sie einem Geräusch folgen, das in regelmäßigen Abständen ertönt, z.B. müssen sie in einem kleinen Waldstück auf eine Hupe, eine Glocke, eine Flöte usw. hören.

Geräusche wiederentdecken


Der Weg, den die Kinder gehen sollen, ist anhand der Geräusche beschrieben, die auf diesem Wegstück zu hören sind. "Straßenbahn klingelt — Hund bellt — Bagger lärmt — Schranken quietscht..." Diese Beschreibung heißt dann z.B. übersetzt: "An der Straßenbahnstation vorbeigehen — weiter entlang des Zaunes mit dem Hund, der immer bellt - an der Baustelle vorbei — bis zum Schranken auf den Pfarrplatz." Die Geräusche können entweder aufgeschrieben oder aber auf Kassette aufgenommen sein.

Nachrichten bekommen


Die Kinder erhalten eine Nachricht, die auf Kassette/ Handy/ Video,... aufgenommen wurde — z.B. sollen sie aus einem Dialog heraushören, wo sich die nächste Station befindet.

Personen um Rat fragen


Um z.B. eine Wissensfrage zu lösen, holen sich die Kinder Hilfe bei einem/r Gruppenleiter/in, einer Person in der Pfarre (z.B. Pfarrer, Sekretär/in,...), einem/r euch bekannten Verkäufer/in in einem Geschäft oder einem/r Passant/in.
Ein/e "Informant/in", etwa bei einem Geländespiel, kann auch eine den Kindern noch unbekannte Person sein, die sie an einem bestimmten Merkmal erkennen (z.B. ein/e Freund/in eines/r Gruppenleiters/in, der/die bei Sonnenschein an einem roten Schirm zu erkennen ist).

Infos per Telefon bekommen


Die Kinder erhalten die Telefonnummer eines/r "Informanten/in", der/die ihnen eine Nachricht per Telefon übermittelt. Der/die Informant/in kann auf Lager ein/e Gruppenleiter/in sein, in der Gruppenstunde z.B. ein/e Freund/in von dir, den/die die Kinder anrufen können. Dafür benötigen die Kinder ein Handy oder eine Telefonzelle und etwas Geld.

Infos am Computer/ im Internet finden


Die Kinder suchen am Computer eine Datei, in der weitere Informationen stehen. Im Internet können die Kinder auf einer Seite nähere Informationen oder die Antwort auf eine Frage suchen, z.B. auf http://de.wikipedia.org/wiki/Kinder.

Orte unter die Lupe nehmen


An vielen Orten gibt es Besonderheiten, die die Kinder entdecken können, z.B. Inschriften, die es zu übersetzen gilt, alte und neue Hausnummern, Statuen, usw.
Die Kinder können auch die Aufgabe bekommen, an einem Ort Dinge mit bestimmten Eigenschaften zu suchen, z.B. "Finde etwas möglichst Kleines, etwas Weiches, etwas Seltsames...". Diese Dinge können notiert oder, wenn das möglich ist, auch mitgenommen werden (z.B. aus der Natur).

Fehler entdecken


Irgendwo hat sich ein Fehler eingeschlichen: An einem Gebäude hängt ein Schild, das dort nicht hingehört, in der Kirche liegen Gegenstände, die hier sonst nicht zu finden sind (z.B. eine Gabel, eine Taschenlampe,...), usw. Die Kinder haben die Aufgabe, diese "Fehler" herauszufinden.

Experimente ausprobieren


Bei einer Station sollen die Kinder ein Experiment ausprobieren. Die Lösung führt die Kinder zur nächsten Station, z.B. "Legt in der Küche eine Rosine in ein Glas Mineralwasser. Wenn die Rosine nach oben steigt, dann findet ihr den nächsten Hinweis beim Schaukasten. Bleibt die Rosine am Boden liegen, dann ist der nächste Hinweis im JS-Postkasten."

"Schnitzel jagen"


Ganz klassisch werden Papierschnitzel oder andere "ausgestreute" Hinweise gesucht.

Natur als Wegweiser nützen


Statt "Schnitzel" wird hier die Natur genützt, um zur nächsten Station zu gelangen. Zweige, Blätter, usw. werden als Hinweispfeile ausgelegt oder der Weg wird anhand von besonderen Punkten beschrieben, z.B. "Auf der Lichtung siehst du einen alten, verwachsenen Baum. Gehe in die Richtung, in die der lange Ast zeigt, der bis auf den Boden reicht!"

Karte lesen


Die Kinder bekommen eine einfache Karte (der näheren Pfarrumgebung oder eines Lagerortes) und sollen sich entlang eines eingezeichneten Weges oder aber mit Hilfe eines Kompasses fortbewegen. Die Handhabung des Kompasses können sie einer Station davor gezeigt bekommen.
Eine (Schatz-) Karte kann auch schriftliche Hinweise enthalten, z.B. "Von dem eingezeichneten Punkt aus 5 große Schritte in Richtung Nussbaum gehen. Dann nach rechts drehen...

Autor/in: Andrea Jakoubi

Publikation: kumquat "feiern" 1/2007

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Lager-Kategorie: Stationenspiele

Schlagwörter: Spiel, Spaß, Geländespiel