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Zu cool für den „lieben Gott“?

Ideen zum religiösen Tun mit Kids

Unsere Arbeit in der Jungschar ist von Vielfältigem geprägt. Aspekte, die im Leben der Kinder eine Rolle spielen, versuchen wir in unseren Jungscharstunden aufzugreifen und zu vertiefen. Aspekte, die zu unseren Werten und Lebenswichtigkeiten gehören, versuchen wir ihnen nahezubringen. Eine dieser „Wichtigkeiten“ – ein Pol, um den sich viele Fragen und Herausforderungen ranken, ist unser Glauben.

Vielfalt

Die Bedeutung des Glaubens im eigenen Leben verändert sich mit zunehmendem Alter der Kinder. Sie beginnen, diesen Bereich für sich zu entdecken, und wenn ihnen Raum zum Anstellen von Erkundigungen gelassen wird und Verbindungen zum eigenen Leben gemeinsam mit ihnen hergestellt werden, kann auch für coole Kids Glauben zu einem spannenden Bestandteil ihres Alltags werden.

Weil Glauben und dessen Auslebung für jede/n anders aussehen kann und darf, ist es oft schwierig, Religiosität eingrenzen zu können. Für manche bedeutet es, zu beten, für andere Nächstenliebe – und genau das ist das Spannende an unserem Glauben.

So wie du deinen Glauben im Rahmen unserer Kirche gut leben kannst, so kannst du ihn auch am Besten an deine Kids weitergeben. Das kann bedeuten, dass du ihnen einfach von deinem Glaubensweg erzählst oder mit ihnen verschiedene Methoden ausprobierst. Es darf aber auf keinen Fall heißen, dass du ihnen deine Art des Glauben-Lebens aufzwingst.

Gerade wenn die Kinder in deiner Gruppe älter werden, ist das religiöse Tun mit ihnen etwas, das an Spannung gewinnt. Hier erwischt man die Kids in einer Phase, in der alles infrage gestellt wird und sie sich „neu entwerfen“. Dabei sind sie auch oft „wegen Umbau geschlossen“, suchen aber sehr häufig nach „Baumaterial“ für sich selbst.

In der Jungschar gibt es Raum, Fragen zu stellen, gemeinsam nach Antworten zu suchen und Glauben auf vielfältigste Weise zu erleben.

Was wollen Kids – was brauchen Kids

Wir versuchen, in unseren Jungscharstunden so zu arbeiten, dass unsere Kids die Dinge, die gemeinsam getan werden, spannend finden sodass sie gerne in die Jungschar kommen. Bei religiösen Angeboten werden wir oft unsicher. Viel von dem, was als „religiöse Grundbildung“ gilt, wurde schon längst im Religionsunterricht „durchgemacht“ und wir wollen die Kinder nicht mit Verdopplungen langweilen. Aber wie kann religiöses Tun gut passieren, ohne all diese Vorurteile, langweilig und förmlich zu sein, zu bestätigen?

Glauben bewegt machen

Einer der Punkte, die in der religiösen Arbeit mit Kids wichtig sind, ist wegzugehen von unbewegtem Erzählen und stillem Zuhören. Glauben lässt sich bewegt gestalten – mit Aktivität und Kreativität der Kinder.

Glauben Freiraum geben

Ein weiterer Aspekt ist, den Glauben nicht einzuschränken, sondern den Kids die Möglichkeit zu geben, zu forschen, zu entdeck-en und einen guten eigenen Zugang dazu zu finden. Wir bieten den Kindern die Basis, forschen können sie selbst.

Glauben und Kirche gestalten

Wenn wir uns gut mit Kids und dem Glauben auseinandersetzten, so ist es auch wichtig, dass die Ergebnisse und die Erfahrungen, die wir dadurch machen nicht einfach so unter den Tisch fallen. Kinder und Jugendliche bilden die Zukunft der Kirche!

Mut zu spannenden Themen:

In unserem Glauben findet sich viel Spannendes. Lass dich überraschen und begib dich mit deinen Kids auf eine Forschungsreise durch die vielschichtigen Gebiete des Glaubens. Du wirst sehen, je mehr du mit ihnen tust, umso mehr kommst auch du auf Themen drauf, die auch für dich herausfordernd, neu, mitreißend und bewegend sein könnten. Außerdem wirst du vielleicht einige neue Zugänge und Betrachtungsweisen von deinen Kids lernen.

Sara Dallinger

kumquat "Tabu" 3/2009

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