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Ich wollt‘, ich wär‘...

Gruppenstunde | Alter: 8-10 | Aufwand: hoch

Ziel

Ein Faschingsfest mit Stationen

Material

  • Siehe bei den einzelnen Stationen

Aufbau

Bei diesem Faschingsfest gibt es mehrere Stationen. Je nach Anzahl der Gruppenleiter/innen finden sie parallel oder aufeinanderfolgend statt. Dabei ist es nicht wichtig, ob jedes Kind jede Station besucht hat.
Die Kinder können, müssen aber nicht verkleidet kommen. Sie sollten vorher wissen, dass es am Fest die Möglichkeit gibt, sich mit bereitgestellten Materialien zu verkleiden.

 

Ich wollt‘, ich wär‘...


Hier können die Kinder in der Verkleidungskiste wühlen, verschiedene Kostüme und damit Rollen ausprobieren, sich schminken (lassen), ... bis sie die Verkleidung gefunden haben, mit der sie zufrieden sind. Nun können sich die Kinder auch Namen einfallen lassen, die zu ihrer Verkleidung passen und Namensschilder herstellen. Nach einer allgemeinen Vorstellrunde sprichst du die Kinder mit diesem Namen an.
Am Schluss des Festes können sich die Kinder hier abschminken.
Material: gut ausgestattete Verkleidungskiste, Schminke, Abschminke, Klebeetikett für jedes Kind, Stifte

Spiele



Angelehnt an "Berufe raten":


Ein Kind denkt sich aus, was es in seiner Verkleidung wohl am liebsten tut. Die anderen versuchen, diese Tätigkeit zu erraten, indem sie Fragen stellen, die mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind. Ein Kind beginnt zu fragen. Erhält es auf seine Frage die Antwort "Ja", kann es weiterfragen; erhält es die Antwort "Nein", ist das nächste Kind zum Fragen an der Reihe. Ist die Tätigkeit oder Vorliebe erraten, denkt sich ein anderes Kind eine neue Tätigkeit aus.

Geräusch und Bewegung


Die Kinder stehen im Kreis. Ein Kind steht in der Mitte, geht dann langsam auf ein anderes Kind zu und macht dabei ein — zur Verkleidung passendes - Geräusch und eine Bewegung. Ist es bei dem Kind angekommen, nimmt es dessen Platz ein. Das andere Kind ahmt die Bewegung und das Geräusch nach und geht dabei zur Mitte. Dort angelangt, überlegt es sich ein neues Geräusch und eine neue Bewegung.

Märchen



Sieben auf einen Streich:


Das tapfere Schneiderlein brüstet sich damit, sieben Fliegen gleichzeitig erschlagen zu haben. In etwas abgewandelter Form könntet ihr versuchen, es ihm gleichzutun, indem ihr mit sieben Kegeln kegelt. Kegel kann man übrigens selbst herstellen, indem man Plastikflaschen mit etwas Wasser anfüllt und verschließt. Die Menge des Wassers hängt davon ab, wie schwer der Ball ist; die Kegel sollten nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer umfallen.

Die drei kleinen Schweinchen


Sind euch die sehr wackeligen Häuser der drei kleinen Schweinchen bekannt? Versucht doch, aus ähnlichem Material wie die Schweinchen, nämlich aus Streichholzschachteln, Zündhölzern, Bausteinen und Trinkhalmen, stabilere Häuschen zu bauen. Halten sie dem Sturm stand, der in Form eines Föns erbarmungslos angreift? (Damit alle Kinder dieselben Bedingungen haben, sollte der Fön immer im gleichen Abstand zu den Häusern bleiben und gleich stark blasen.)

Man muss nicht unbedingt Kreide schlucken...


wie der Wolf, den die sieben Geißlein aufgrund seiner zuckersüßen Stimme bei der Tür hereinlassen. Die Kinder teilen sich in zwei Gruppen und setzen sich einander gegenüber auf. Zwischen den beiden Gruppen wird ein Leintuch so gespannt, dass die beiden Gruppen einander nicht sehen können. Nun beginnen zwei Kinder einer Gruppe, sich mit verstellten Stimmen zu unterhalten. Die Kinder der anderen Gruppe dürfen nun raten, wer hinter dem Leintuch miteinander plaudert.

Sieben Meilen große Schritte?


Siebenmeilenstiefel werden sich wohl nicht auftreiben lassen. Aber Schuhe, die einfach viel zu groß sind, sicherlich. Probiert doch einmal, mit viel zu großen Schuhen eine gewisse Strecke zurückzulegen, oder euch zu fetziger Musik "wegzushaken"!

Material: 7 Kegel, Ball, 7 Dosen
Streichholzschachteln, Zündhölzer, Bausteine, Trinkhalme, Fön
Leintuch
mehrere Paar große Schuhe

Tiere


Zaubert aus zwei oder mehreren Kindern je ein großes Tier! Ist ein Tier einmal "hergestellt", so braucht es natürlich einen Namen. Welche Laute gibt das Tier von sich? Was frisst es bevorzugt? Und wie bewegt es sich vom Fleck? [Skizze]

Material: Leintücher, Papiersäcke ohne Aufdruck, Wolle, Karton, Filzstifte, Klebstoff, Klebeband, Schere, Packpapier, Sicherheitsnadeln

Videoraum


Das ist ein separierter Raum, in dem eine Videokamera sowie ein Fernseher so angebracht sind, dass das Bild direkt übertragen, nicht aber aufgenommen wird. Die Kinder können diesen Raum einzeln oder zu mehrt aufsuchen und damit experimentieren, wie sie (in ihrer Verkleidung) "im Fernsehen" aussehen. Die Kinder sollen dort ungestört sein und sich nicht beobachtet fühlen. Deshalb ist es wichtig, dass sie auf die Tür ein Schild hängen können, wenn sie nicht möchten, dass jemand anderer eintritt und dass das — auch von den Gruppenleiter/innen — respektiert wird. Die Kinder sollen sicher gehen können, dass keine Videomitschnitte angefertigt werden!

Material: Videokamera, Fernsehapparat, Schild: Bitte nicht stören!

Saloon


Bei dieser Station herrscht die richtig coole Saloon-Stimmung. Da kann man andere Western-Helden und Heldinnen kennen lernen, Karten spielen und Western-Lieder singen. Auch das Lassoschwingen kann man hier üben: anstatt von Stieren werden hier eben Sessel "eingefangen". Und weil es heute etwas zu feiern gibt, kann man auch einen Tanz aufs Parkett legen: die Yankee-Doodle-Polonaise.

Material: Dekoration fürs Saloon-Ambiente
Spielkarten, Western-Lieder (anzufordern im JS-Büro), Seil, CD: Gruppentänze

Der Gourmet-Tempe

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Hier können die Kinder einerseits ausprobieren, wie es ist, in einem noblen Restaurant zu speisen, aber auch selbst Speisen oder Drinks garnieren und servieren. Beim Eingang können die Kinder wählen, ob sie Gäste sein oder zur Schürze greifen wollen. Die verfügbaren Speisen unterscheiden sich nicht vom Menü eines normalen Faschingsfestes, wohl aber die Art des Garnierens, des Servierens und auch des Genusses.

Material: Essen, Trinken, Eiswürfel, Schürzen, Kleinigkeiten zum Dekorieren wie z.B. Schirmchen

...und zwischendurch...


Ein/e rasende/r Reporter/in interviewt die Kinder, die gerade nicht beschäftigt sind. Die Fragen drehen sich dann vor allem um die Identität, die das Kind für das Faschingsfest angenommen hat. Die Antworten kann die/der rasende Reporter/in auf kleinen Kärtchen mitschreiben und diese dann auf einer Pinnwand aufhängen. Natürlich können auch Kinder, die darauf Lust haben, losziehen und andere Kinder interviewen! Und wenn der/die rasende Reporter/in Fotos von allen Interviewpartner/innen macht, habt ihr gleich nette Faschingsbilder.

Material: Kärtchen, Stift, ev. Mikrofon, Fotoapparat, Pinnwand (oder großes Plakat)

Autor/in: Marlene Kirchner und Marcus Bruck

Publikation: Kumquat_4/00

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Jahreskreis: Weihnachten

Schlagwort: Fasching