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Schwarz—weiß-Fest

Gruppenstunde Spiele | Alter: 6-12 | Aufwand: hoch

Ziel

Ein Faschingsfest zum Motto Schwarz-Weiß.

Material

  • einige schwarze und weiße Girlanden und Luftballons für die Raumdekoration
  • Schwarz-weiß-Jause
  • schwarze Decke oder Tuch, einige Bögen schwarzes Naturpapier, Fotoapparat mit Blitz und Film
  • mehrere schwarze und weiße Gegenstände
  • weißes Packpapier oder mehrere Bögen zusammengeklebtes Zeitungspapier
  • Schwarz-weiße Kleidung und Schminke für dich

Aufbau

Es gibt mehrere Vorschläge für Spiele bzw Aktivitäten zum Motto, die du beliebig auswählen und zusammenstellen kannst.

 

Die Einladung


Auf einer in schwarz—weiß gehaltenen Einladung lädst du die Kinder zum Schwarz—weiß-Fest ein und schlägst vor, dass sie in schwarzer, weißer oder schwarz—weißer Verkleidung erscheinen könnten.

Raumdekoration


Den Raum schmückst du vor dem Fest mit schwarzen und weißen Girlanden (siehe "Tipps" in diesem Behelf) und Luftballons.

Das Buffet


Gejausnet werden kann entweder zu Beginn des Fests, um bei dieser Gelegenheit gleich die Erlebnisse und Neuigkeiten der vergangenen Woche auszutauschen, oder als gemütlicher Ausklang der Stunde.

Natürlich sind auch hier sowohl Gedeck (Servietten, Becher, Tischdekoration,...) als auch Speisen und Getränke ausschließlich schwarz-weiß.

Einige Anregungen:
Schwarz: Cola, dunkles Brot, Schokolade, Dörrzwetschken, Schokoladenkuchen, Lakritze, Schwedenbomben,...
Weiß: Milch, Gervais- oder Topfenaufstrich, weiße Schokolade, Weinbeißer (Lebkuchenart), Menthos mint, Popcorn, Topfenkuchen,...

Die Spiele

Schwarz-weiß-Salat (Variante von ”Löffelei”)


Alle Kinder sitzen im Kreis. In der Mitte liegen am Boden verschiedene Gegenstände, die nur gemeinsam haben müssen, dass sie schwarz und/oder weiß sind (z.B. Schachfiguren, Taschentücher, Filzstift,...), und zwar genau um ein Gegenstand weniger als Mitspieler/innen. Alle haben die Hände auf dem Rücken.

Ein Kind fängt an, eine Geschichte zu einem vorher vereinbarten Thema (z.B "Familienfest" oder "Geister") zu erzählen. Wenn die Worte ”schwarz” oder ”weiß” fallen, versucht jedes Kind, einen Gegenstand aus der Kreismitte zu ergattern. Wer keinen mehr bekommt, erzählt die Geschichte weiter.

Eine schwierigere Variante des Spiels (und daher eher für Ältere geeignet) ist, wenn jedesmal, wenn irgendein weißer Gegenstand (Schnee, Zucker, Schäfchenwolke, Knoblauch,...) in der Geschichte vorkommt, alle einen Gegenstand nehmen müssen.

Dreiecksfangerl


Die Kinder finden sich in Vierergruppen zusammen. In jeder Gruppe spielt ein Kind das Weiß und ein anderes das Schwarz. Das Schwarz und die beiden Kinder, die keine Farbe haben, bilden Hände haltend einen Kreis. Das Weiß ist der/die Fänger/in. Es läuft um den Kreis und versucht, das Schwarz am Rücken zu berühren, der Kreis versucht, das durch Drehen und Wenden zu verhindern. Wird das Schwarz erwischt, so machen sich die Kinder aus, wer in der nächsten Runde welche Rolle übernimmt. Bei einer nicht durch vier teilbaren Anzahl von Kindern kann es natürlich auch Fünfergruppen geben. In diesem Fall sollen die Kinder den Kreis nicht mit Handfassung, sondern durch Einhängen bilden, damit es für das Weiß nicht allzu schwierig wird.

Auch in einer Vierergruppe soll der Kreis auf diese Weise kleiner gemacht werden, wenn die Kinder, die den Kreis bilden, zu schnell für das Weiß sind.
Bei aggressivem Gruppenklima ist das Spiel nicht geeignet!

Schatten, Schneemann, Schach & Co (Variante von ”Obstsalat”)


Die Kinder stehen im Kreis, ein Kind steht in der Mitte. Jedes Kind sucht sich einen Begriff aus, der irgendetwas mit schwarz und/oder weiß zu tun hat (z.B Rauchfangkehrer/in, Schneemann, Braut, Schach, Edelweiß, Zebra, Schatten, Maulwurf, Nacht,...). Die Kinder sagen reihum mehrmals ihren Begriff laut, und zwar so oft, bis sich alle die Begriffe gemerkt haben. Du als Spielleiter/in rufst nun einen der Begriffe und das Kind in der Mitte versucht, das Kind mit dem genannten Begriff zu erwischen. Dieses kann sich vor dem/der Fänger/in schützen, indem es schnell das Wort eines anderen Kindes im Kreis ruft, das es nun zu erwischen gilt, bevor dieses Kind wiederum ein anderes Wort nennt. Von seinem Platz bewegen darf sich nur das Kind in der Mitte. Wird ein Kind erwischt, ist es der/die neue Fänger/in. Ruft ein Kind irrtümlich das Wort des Kindes, das gerade Fänger/in ist, wird es selbst zum/r neuen Fänger/in.

Gelingt es dem/der Fänger/in lange nicht, ein Kind zu erwischen, so darf er/sie mittendrin "schwarz-weiß!" rufen und ein beliebiges Kind berühren, das dann zum/zur neuen Fänger/in wird.

Eisscholle (aus der Spielemappe)


Da wir ein schwarz—weißes Fest feiern, liegt es nahe, wenn wir einmal für ein Weilchen in die Rolle der berühmtesten aller schwarz—weißen Tiere schlüpfen: die Pinguine. Alle Pinguine stehen auf einer Eisscholle (einem großen Stück weißen Packpapier oder mehreren Bögen aneinandergeklebtes Zeitungspapier) und treiben in den warmen Golfstrom. Da das Wasser zu warm für die Eisscholle ist, schmilzt diese und wird immer kleiner. Ein Kind oder du reißt immer wieder ein Stückchen von der Eisscholle ab. Ziel des Spieles ist es, alle Pinguine auf einer möglichst kleinen Eisscholle unterzubringen.

Bei mehrmaligem Spielen kann die Gruppe Taktiken entwickeln, wie sie sich schlichten muss, damit auch auf einer kleinen Fläche Platz für alle Pinguine ist.

Schattengehen


Bei diesem Spiel geht es nun ausschließlich ums Schwarz: um den Schatten.
Die Kinder bilden Paare. Ein Kind des Paares geht im Raum umher, das zweite Kind folgt ihm als sein Schatten und versucht, die Bewegungen möglichst genau zu kopieren.

Ziel soll nicht etwa sein, den Schatten auszutricksen. Es geht darum, lustige Bewegungen zu machen, die nachgemacht werden können.

Fotos in Schwarz und Weiß


Am einfachsten ist diese Station im Freien durchzuführen, wenn es schon dunkel ist, an einem Ort, an dem keine Lichter die Dunkelheit stören. Sollte es bei euch so einen Ort nicht geben, kann man mit ein bisschen schwarzem Papier oder Tüchern auch in einem Innenraum nachhelfen.

Du brauchst dazu ein ”schwarzes Eck” (eine mit einigen schwarzen Naturpapierbögen oder - noch besser - Tüchern oder Filz ausgekleidete Ecke des Raumes inklusive Boden), eine schwarze Decke oder ein großes schwarzes Tuch und einen Fotoapparat mit Blitz und Film. Es geht nun darum, originelle Fotos zu machen: z.B könnten drei Kinder unter der Decke im ”schwarzen Eck” hocken und alle nur ihre Hände herausragen lassen, oder man sieht nichts als schwarz-weiße Gesichter in eigenwilliger Anordnung oder nur ein Gesicht und ein Paar nackte Füße. Der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt.

Ist es zu deiner Gruppenstundenzeit noch hell, musst du die Fenster ein bisschen verdunkeln (Vorhang genügt), ansonsten drehst du während des Fotografierens einfach das Licht ab.

Autor/in: Karin Magrutsch

Publikation: Faschingsfeste

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Jahreskreis: Fasching

Schlagwörter: Fasching, Spiel, Spaß