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Die Fastenzeit mit Kindern gestalten

Messmodelle

Hintergrund

Damit die Kinder die Fastenzeit als eine Einheit und die Fastensonntage als untereinander zusammenhängend erleben können, schlagen wir auch in diesem Jahr vor, ein in allen Gottesdiensten gemeinsames Gestaltungselement vorzusehen, das als durchgehendes Symbol die verschiedenen Inhalte der Fastensonntage miteinander verbindet. Da wir in den alttestamentarischen Lesungen einiges vom wandernden Gottesvolk erfahren, soll uns als Zeichen für das Unterwegssein mit Gott ein Zelt dienen.

Material

  • Zelt: Dieses Zelt soll aus vier Seiten bestehen. Dazu werden vier Stangen zu einer Pyramidenform zusammengebunden und mit einfarbigem Stoff bespannt. Zunächst braucht das Zelt noch keinen Eingang. Dieser wird erst später angefertigt. Das Zelt wird schon vor dem Gottesdienst aufgestellt.

 

Bibelstellen

Zeichen

  • Am 1. Fastensonntag wird eine Seite des Zeltes mit Bildern von
    persönlichen Andenken behangen.
  • Am 2. Fastensonntag wird die zweite Seite als Sternenzelt gestaltet.
  • Am 3. Fastensonntag kommt auf die dritte Seite ein Transparent mit der Aufschrift "ICH BIN DA"
  • Am 4. Fastensonntag wird in die vierte Seite ein Ein- bzw. Ausgang
    geschnitten.
  • Am 5. Fastensonntag wird das gesamte Zelt geschmückt.
  • Am Palmsonntag wird an der Spitze ein Kreuz oder Palmbuschen angebracht.


(Genaueres dazu bitte bei den einzelnen Sonntagen nachlesen!)

Überlegungen
Das Zelt mag die Kinder wohl an Ferien und Lager erinnern und läßt dabei etwas wie "frei sein" und "Gemeinschaft erleben" (nach-)empfinden. Das Zelt soll auch mit den biblischen Inhalten vom wandernden Volk, von Abraham, Mose, Jesus und den Propheten, von den wechselnden Glaubenserfahrungen der gläubigen Israeliten in Verbindung gebracht werden. Schließlich soll es etwas von jenem Gott erahnen lassen, der mit wandert, dem die Not der Menschen ans Herz geht, der das Schreien hört, der sich sorgt, wenn die Menschen sich verlieren und einander bekriegen, der befreit, der aber dennoch verfügbar bleibt.

Dieser Gott mutet immer wieder Menschen zu, dass sie sich frei und auf den Weg machen und zu Boten seiner befreienden Botschaft werden. Im Glauben versucht der Mensch ein Leben lang - bei all den Zweifeln - sich immer wieder neu festzumachen. Die Menschen der Bibel haben gezweifelt und immer neu Gottes Zusage erfahren. Sie haben ihr Leben, ihre Geschichte als einen Weg mit Gott oder Gottes mit seinem Volk verstanden.

Mag die Verkündigung ebenso wie die ganze Liturgie dieses bunte Geheimnis bereden und besingen - weniger mit katechetischen Lehrsätzen als durch kreatives Ausgestalten in einem dialogischen Prozess.

So ist es geradezu müßig, darauf hinzuweisen, dass die vorgeschlagenen Gestaltungselemente nur Anregungen sein können, die den Inhalt des konkreten Prozesses im Gottesdienst nur andeuten. Gerade deswegen ist es wichtig, dass der/die Gottesdienstleiter/in selbst ihr Verständnis von Gott und ihr Verhältnis zu ihm neu überprüft und vertieft und aufmerksam den Inspirationen der Kinder begegnet.

Publikation: Effata

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Jahreskreis: Fastenzeit

Lesejahr: C

Schlagwort: Fastenzeit

 

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