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Hintergrund

Es werden diejenigen selig gepriesen, die arm sind, die trauern, die keine Gewalt anwenden. Auf diese Armen und Unterdrückten gründet sich die Neue Welt Gottes. Diese Überlegung steht im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes.

Material

  • Symbole: Träne, durchgestrichene Faust, Herz, Friedenstaube
  • Decken

Aufbau

Wenn nur eine Lesung genommen wird, empfehlen wir wegen des Zusammenhangs jene aus dem Johannesbrief. Das Evangelium drucken wir hier sowohl in der Einheitsübersetzung als auch in der Übersetzung der Guten Nachricht ab. Wenn es die Gestaltung des Gottesdienstes und die Ansatzpunkte der Verkündigung passend erscheinen lassen, empfiehlt sich durchaus die Verwendung der zweiteren, die (auch für Kinder) den Sinn leichter verständlich wiedergibt.

Die dazu gestalteten Elemente sind:

  • Nach der Eröffnung
  • Kyrie
  • Vor dem Evangelium
  • Verkündigung
  • Vaterunser
  • Friedensgruß

 

Bibelstellen

1. Lesung: Offb 7,2-4.9-14

Ich, Johannes, sah vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben. Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen. Danach sah ich eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm. Alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen. Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen? Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

2. Lesung: 1 Joh 3,1-3

Brüder und Schwestern! Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder und Schwestern, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie er heilig ist.

Evangelium: Mt 5,1-12a

Einheitsübersetzung
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Gute Nachricht
Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg und setzte sich. Seine Jünger traten zu ihm. Dann verkündete er ihnen, was Gott von seinem Volk erwartet. Er begann: Freuen dürfen sich alle, die nur noch von Gott etwas erwarten und nichts von sich selbst; denn sie werden mit ihm in der neuen Welt leben. Freuen dürfen sich alle, die unter der Not der Welt leiden; denn Gott wird ihnen ihre Last abnehmen. Freuen dürfen sich alle, die keine Gewalt anwenden; denn Gott wird ihnen die Erde zum Besitz geben. Freuen dürfen sich alle, die brennend darauf warten, dass Gottes Wille geschieht; denn Gott wird ihre Sehnsucht stillen. Freuen dürfen sich alle; die barmherzig sind; denn Gott wird auch mit ihnen barmherzig sein. Freuen dürfen sich alle, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen. Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen; denn sie werden Gottes Kinder sein. Freuen dürfen sich alle, die verfolgt werden; weil sie tun, was Gott verlangt; denn sie werden mit ihm in der neuen Welt leben. Freuen dürft ihr euch, wenn man euch beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht alles Schlechte nachsagt, weil ihr zu mir gehört. Freut euch und jubelt, denn Gott wird euch reich belohnen. So hat man die Propheten vor euch auch schon behandelt.

Hintergrund Evangelium:

Seligpreisungen


Seligpreisungen, oder besser gesagt Heilrufe, kennt schon das Alte Testament. Sie preisen Menschen "glücklich", die ihr Leben nach den Regeln der Weisheit führen. Matthäus stellt solche an den Anfang der ersten großen Redekomposition seines Evangeliums. Er übernimmt dabei alte Traditionen aus der Spruchquelle, die er jedoch wesentlich erweitert (was schon der Vergleich mit der "Feldrede" bei Lukas deutlich zeigt).

Überlieferung


Ursprünglich überlieferte die Spruchtradition nur drei, wohl direkt auf Jesus zurückgehende, Preisungen: die der Armen, der Hungernden und der Weinenden. Wahrscheinlich hat die Urgemeinde, aus der Matthäus kommt, selbst schon die Preisung der Verfolgten angefügt. Die übrigen stammen aus der Redaktion des Matthäus, in der er die Überlieferung ausweitet und anreichert.

Jesus lehrt aIle


Die Szene ist auf einem Berg angesiedelt. Damit möchte sie daran erinnern, wie Mose auf den Berg ging, um Israel Gottes Offenbarung und Gesetz zu verkünden. Genauso legt nun Jesus auf einem Berg Gottes Forderungen dar. Dabei lehrt er — wie die Schriftgelehrten sitzend — Gottes Wort und Wille, wie der alttestamentliche Ausdruck "er öffnete seinen Mund" anzeigt. Er richtet sich an alle, nicht nur an seine Jünger, sondern umfassend an alle, die kommen, um zu hören.

Das Heil versprochen


Jesu Heilrufe bzw. Seligpreisungen stellen keine Bedingungen, unter denen jemandem das Heil zugesprochen werden kann. Vielmehr gibt er eine Antwort, was denn mit all den Armen, Hungernden und Weinenden dieser Erde sei.

Arme


So gilt der ursprüngliche Zuspruch Jesu einfach den "Armen". (Bei Lukas finden wir noch diese ältere Form.) Allen Armen ist das Heil versprochen, nicht erst denen, die sich so fühlen oder das demütig annehmen. Für sie alle ist Gott da, er ist parteiisch für den/die Elende/n. Matthäus hat diese ursprüngliche, ganz direkte und kompromisslose Aussage um den Zusatz "im Geiste" erweitert. Damit hat er versucht, auszulegen, was das Wort in seiner Zeit zu sagen hatte, und es auf alle gedeutet, die sich vor Gott arm wissen und in aller Not auf ihn ihr Vertrauen setzen.

Trauernde


Die "Trauernden" sind keine andere Gruppe als die "Armen". Hier sind die Niedergeschlagenen und Gedemütigten angesprochen, alle, die unter einer Last seufzen und von Gott, der die Trauer zur Freude wendet, "Trost" erwarten.

Machtlose


Die "Sanftmütigen" sprechen ebenfalls die gleiche Gruppe wie die "Armen" und die "Trauernden" an. Der griechische Ausdruck ist eine Übersetzung für die "Armen". In der Sprache Jesu hat das Wort den Klang von "gering, niedrig" und könnte vielleicht am zutreffendsten mit "machtlos" übersetzt werden. Die Seligpreisung schließt an den Psalm 37,11 an: "Die Armen werden das Land bekommen, und sie werden Glück in Fülle genießen."

Hungernde


Der Zuspruch an die Hungernden ist ursprünglich wieder ganz direkt an jene gerichtet, die tatsächlich hungern, also wieder an die, die arm sind und Not leiden. Matthäus fügt hier den Zusatz "nach der Gerechtigkeit" an. Damit vergeistigt er den Satz und stellt ihn auch in den größeren Zusammenhang der Sehnsucht nach dem kommenden Reich Gottes. Die zweite matthäische Einfügung "und dürsten" soll dementsprechend an die Erfahrungen der Wüstenwanderung und die Gabe des Manna und des Wasser aus dem Felsen erinnern. Indem Matthäus das Wort "Gerechtigkeit" wählt, verbindet er das von Gott geschenkte Heil mit dem vom Menschen geforderten Verhalten.

Barmherzige


Die fünfte Preisung weist auf die Barmherzigkeit hin. Diese wird in dem Maß gefordert, wie auch Gott Barmherzigkeit erweist. Gott will Erbarmen und nicht kultischen Opferdienst und bloße Befolgung von Gesetzesvorschriften. Hier liegt eine Absage an ein gesetzliches und veräußerlichtes Judentum.

Herzensreine


Herzensreinheit ist hier nicht als eine spezielle Tugend zu verstehen. Es geht um ein aus aufrichtiger Gesinnung kommendes Tun, wahrhaftiges Reden, truglosen Umgang mit dem Nächsten, ein Verhalten, das sich an Gottes Verlässlichkeit, Güte und Treue ausrichtet (vgl die Psalmen 15,2-5 und 26; auch Mi 6,8). Matthäus meint ein "einfältiges", auf Gott ausgerichtetes Herz. Dieses "reine Herz" steht im Gegensatz zur bloß äußerlichen Reinheit, die nach kultischen Vorschriften hergestellt werden kann. Mit diesem Satz wird also auch die ganze jüdische und heidnische Kultpraxis mit ihren Opfern und Sühneleistungen infrage gestellt. Das wird durch das Wort "sie werden Gott schauen" verdeutlicht. Das "Schauen von Gottes Angesicht" verbindet die jüdische Frömmigkeit nämlich mit dem Tempelbesuch — und wird später zu einer Vorstellung vom himmlischen Paradies.

Friedensmacher


Die siebente Preisung richtet sich an die (wörtlich) "Friedensmacher", was wir mit "Friedensstifter" übersetzen können. Nur "Friedfertige" zu verstehen, wäre eine Abschwächung. Hier ist nämlich ein aktives Bemühen um Frieden, wie Gott ihn will und Jesus ihn verkörpert, gemeint. "Friede" lautet der tägliche Gruß, und schon im Alten Testament ist damit das Heil überhaupt umschrieben; wer Frieden hat, ist heil.

Verfolgte


Die "Verfolgung um der Gerechtigkeit" willen hat die Urgemeinde bereits erfahren. Mit dieser Seligpreisung wird sie aufgefordert, dies hinzunehmen. In der Verfolgung erweist sich die Kraft des Evangeliums.

Verleumdete


In der letzten Seligpreisung hat die Gemeinde ihre Erfahrungen aktualisiert und detaillierter festgehalten. Hier spiegelt sich noch eine Situation, in der die Jünger vor allem durch Verleumdung angegriffen werden. Das trifft den Juden/die Jüdin sehr hart. Der/die Verleumdete verliert seinen/ihren Platz in der Gemeinschaft und damit unter damaligen Verhältnissen beinahe die Möglichkeit zu leben. "Freude und Jubel" wird diesen zugesagt, etwas, das das ganze Leben ergreift.

Der neue Maßstab


Zum Unterschied von der ursprünglichen Überlieferung, die "jetzt" real Arme, Hungernde und Weinende angesprochen hat, hebt Matthäus die innere Gesinnung und Haltung und das daraus fließende Tun des Menschen hervor. Seine Gemeinde muss lernen, das Neue der Predigt Jesu als den Maßstab anzusehen, an dem alle Überlieferungen zu messen sind und jeder Anspruch Jesu an die Gemeinde geprüft werden kann. Jesu Wort muss das ganze Dasein des Menschen prägen, das sich in den Dienst der Gerechtigkeit, in den Dienst der "Armen" stellt.

Hinweis


Weitere Erläuterungen zu den "Seligpreisungen" sind bei den Erläuterungen zum 4. Sonntag im Jahreskreis zu finden.

Elemente für einen Gottesdienst mit Kindern

Nach der Eröffnung


Beim Einzug werden folgende Symbole von den Ministrant/innen mitgetragen: Träne, durchgestrichene Faust, Herz, Friedenstaube. Die Ministrant/innen behalten sie bei sich, bis der Priester die Eröffnung gesprochen hat. Dann gehen die 4 Ministrant/innen mit ihren Symbolen nach vorne, legen sie vor den Altar und lesen dazu:
Ministrant/in 1: Ich bringe die Träne. Sie steht für die Menschen, die um etwas trauern, die traurig sind und nicht froh sein können. An sie wollen wir heute in unserer Feier besonders denken.
Ministrant/in 2: Ich bringe ein Zeichen für Gewaltfreiheit. Es steht für alle Menschen, die ohne Gewalt leben und sich auch um ein gewaltloses Leben für andere bemühen. An sie wollen wir heute in unserer Feier besonders denken.
Ministrant/in 3: Ich bringe das Herz. Es steht für alle Menschen, die sich immer darum bemühen, Gutes für andere zu tun. An sie wollen wir heute in unserer Feier besonders denken.
Ministrant/in 4: Ich bringe eine Friedenstaube. Sie steht für alle Menschen, die unermüdlich Frieden stiften, wo Krieg herrscht, und Menschen helfen, sich zu versöhnen. An sie wollen wir heute in unserer Feier besonders denken.

Kyrie


Nach einer kurzen Stille erfolgt das Kyrie.

Jesus Christus, viele Menschen haben keine Hoffnung mehr, denn jeden Tag müssen sie aufs Neue ums Überleben kämpfen. Du willst, dass sich jeder Mensch auf seine Zukunft freuen kann.
Herr, erbarme dich.

Jesus Christus, viele Menschen werden verfolgt und eingesperrt. Du willst, dass jeder Mensch frei ist.
Christus, erbarme dich.

Jesus Christus, viele Menschen leiden Not. Ihnen fehlt das Nötigste zum Leben. Du willst, dass wir unsere Güter gerecht teilen.
Herr, erbarme dich.

Vor dem Evangelium


Jesus hat oft zu seinen Jüngern und vielen, vielen anderen Menschen gesprochen. Das hat aber damals nicht so ausgesehen, wie bei uns hier. Er hatte kein Mikrofon und es gab keine Kirchenbankreihen, in denen die Leute gesessen sind. Ich lade euch heute ein, einmal auszuprobieren, so zuzuhören, wie die Jünger das zur Zeit Jesu gemacht haben.

Vor und neben dem Ambo sind Decken ausgebreitet, die Kinder werden eingeladen, sich dort hinzusetzen. Danach wird das Evangelium vorgelesen.

Verkündigung


Der Priester begibt sich zu den Kindern, die auf den Decken sitzen.
Wir haben gehört, Jesus ist auf einen Berg gestiegen. Rund um ihn sind seine Jünger gesessen, so wie ihr heute hier sitzt. Sie haben ihm ganz genau zugehört. Und Jesus hat etwas ganz Besonderes gesagt. Wer kann sich daran erinnern? (Antworten der Kinder werden abgewartet.)

Der Priester nimmt sich die Symbole vom Beginn der Messe.
Schon am Anfang haben wir gehört, dass wir heute besonders an jene Menschen denken, die sich für andere und für ein gutes Leben einsetzen. Kennt ihr solche Menschen? (Dialog mit den Kindern)

Wir denken in der Kirche auch an für die Kirche ganz besondere Menschen. Wir nennen sie Heilige. Diese Menschen heißen genau deshalb so, weil sie sich gegen Ungerechtigkeit und für Jesus und andere Menschen eingesetzt haben. Welche Heiligen kennt ihr denn? (Vielleicht wird zu jedem Symbol ein Heiliger gefunden.)

In einer Verkündigung, die sich an die Erwachsenen richtet, können etwa folgende Gedanken zur Sprache kommen:

  • Es sind die Armen, die brennend darauf warten, dass Gottes Wille geschieht. Sie sind für uns immer wieder eine Herausforderung, diesen Willen zu tun.
  • Wer jeden Tag mit dem Überleben zu kämpfen hat, der muss dem Tod jeden Tag ins Gesicht sehen, dessen Leben hat eine Dimension der Ewigkeit.
  • Es geht nicht darum, Almosen zu verteilen. Es geht darum, die Situation Armer, Entrechteter und Unterdrückter zu erfassen und sich zum Teilen auffordern zu lassen.
  • Die Energie zur Veränderung der Welt, zum Aufbau der Neuen Welt Gottes, steckt in denen, die nichts zu verlieren haben. Wir bräuchten so dringend etwas von dieser Energie.


Vaterunser


Zum Vaterunser werden alle Kinder nach vorne gebeten. Gemeinsam bilden sie zum Vaterunser einen großen Kreis um den Altar. Der Priester legt bewusst alle Symbole in den Kreis der Kinder.

Wir beten das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Es verbindet nicht nur uns hier in diesem Kreis. Es verbindet alle, die heute hier in die Messe gekommen sind. Es verbindet alle, die nicht in die Messe kommen konnten und gerne hier wären oder woanders gerade Messe feiern. Es verbindet uns auch mit allen Menschen, die schon gelebt haben und an die wir uns erinnern.

Friedensgruß


Die Kinder gehen zum Friedensgruß zu den Gläubigen und reichen einzelnen die Hand. Die ganze Gemeinde wird aufgefordert, heute wieder einmal ein Stück zu gehen und jenen ein Zeichen des Friedens zu geben, die nicht direkt neben einem sitzen.

Publikation: effata

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Jahreskreis: Allerheiligen, Allerseelen

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