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Pimp my shirt!

Basteltipps | Alter: 8-15 | Aufwand: hoch

Hintergrund

Bemalen von Shirts oder anderen Kleidungsstücken kann nicht nur währenddessen sehr viel Spaß machen, sondern es kann auch ein Erinnerungsstück an die gemeinsame Zeit entstehen lassen, das auch Jahre später noch zu gemeinsamen Veranstaltungen aus dem Schrank geholt werden kann. Und mit ein paar Tricks kann das Textil eurer Wahl sogar gut aussehen!

 

Exklusiv für euch haben wir hier einige (neue) Möglichkeiten zum Thema gesammelt:

Kratzen, Schneiden, Löchern, Nieten!


Abgesehen von den gängigen Methoden, Farbe aufs Shirt zu bringen, gibt es auch dreidimensionale Varianten, ein Leibchen zu verändern: Mit einer Lochzange kann man Löcher in den Stoff machen. Mit einer Nietenzange kann man Nieten in dieses Loch befestigen, um dann z.B. Leder- oder Geschenkbänder durchzufädeln oder kleine Accessoires daran zu binden. Die Loch- & Nietenzangen ermöglichen es auch, gewagte Schnitte und Risse im Shirt rustikal zusammenzunähen, indem Bänder durch Nietenlöcher auf beiden Seiten des Risses gefädelt werden.

hot, hot heat


Mit aufbügelbaren Bildern hat die Mama früher die Löcher in Jeans und Hosen überklebt — heute kann man aus den trashigen Motiven lustige Collagen auf einem Shirt zaubern.
Wenn 3D-Effekte gewünscht werden, könnt ihr z.B. einen Rahmen aus Knöpfen aufnähen, Tüll- oder Stoffreste applizieren, Perlen, Pailletten, praktische Taschen oder Borten anbringen. (Tipp für die Näh-Faulen unter euch: Im Bastelgeschäft eures Vertrauens gibt es Textilkleber, mit dessen Hilfe man Stoffe aufeinander und aneinander kleben kann!)

Stoffmalstifte & Stempel


Bereits um wenig Geld gibt es im Bastelgeschäft Stifte in mehreren Farben, die ähnlich wie Filzstifte aussehen, allerdings auf Textilien haften. Sie eignen sich perfekt, um auf T-Shirts zu unterschreiben, feine Muster zu malen oder bunte Bilder abzupausen.
Die Alternative für Freunde weniger detaillierter Muster ist der gute, alte Erdäpfel-Stempel. Hierzu arbeitet man ein gewünschtes Motiv (Herz und Dreieck sind allzeit beliebt) mit einem Messer aus einer rohen Kartoffelhälfte heraus, um den Stempel dann in flüssige Textilfarbe zu tauchen und auf den Stoff zu stempeln.

Sprayen auf T Shirts


Es ist die Holzhammer-Methode mit Straßengang-Flair, doch der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt: Mit Sprühfarbe aus dem Baumarkt und Schablonen aus festem Karton kann man schnell ein ganzes Shirt unter Farbe setzen. Wichtig dabei ist, viel Zeitungspapier auf den Boden darunter und auch zwischen die zwei Lagen des Shirts zu legen, damit die Sprayfarbe dort bleibt, wo man sie haben will. Die Schablonen auszuschneiden ist eher etwas für Geduldigere, wenn das Motiv dann einmal fertig ist, kann man es allerdings (wenn es aus festem Karton geschnitten wurde) für viele, viele Shirts wiederverwenden.

T Shirts/Stoffe batiken — Der Klassiker jetzt mit Wachs!


Hier gibt es ein paar Materialien, die notwendig wären:

  • Batik- und Färbefarbe (z. B. von Easy Color im Bastelbedarf)
  • Schnüre
  • Waschschale/Kübel & Löffel
  • Und für die Kaltwachs-Variante außerdem: Kaltwachs, Pinsel, Bügeleisen & Küchenrolle


So geht`s im Original:

  • Das Shirt eurer Wahl wird mit Schnüren verknotet — dabei ist die Art, das Shirt zusammen zu falten bzw. mit Schnüren zusammen zu binden, entscheidend dafür, welche Musterung sich in den Stoff einfärbt.
  • Prinzipiell gilt die Regel: Wo eng gebunden wird, kommt die Farbe nicht hin und das Shirt bleibt dort weiß.
  • Du rührst die Farbe nach Packungsanleitung an, legst den Stoff hinein, lässt sie einwirken und dann trocknen.


So geht's mit Kaltwachs:

  • Auf den Stoff/das Shirt mit Kaltwachs und einem Pinsel das gewünschte Motiv oder einen Schriftzug malen. Am besten mehrere Schichten auftragen und alles gut trocknen lassen.
  • Die Farbe rührst du nach Packungsanleitung in einer Schale an und lässt sie gut abkühlen (wichtig!).
  • Danach legst du den Stoff in das Farbwasser und lässt die Farbe einziehen.
  • Wenn du den Stoff herausnimmst, lass ihn gut abtropfen und trocknen.
  • Leg etwas Küchenrollenpapier über die Wachsschrift/das Wachsmotiv und bügel vorsichtig darüber. So löst sich das Wachs ab, und die Schrift bleibt bestehen! Da das Wachs fettig ist, solltet ihr es auch noch eine Runde in die Waschmaschine werfen.

Autor/in: Conni Barger

Publikation: kumquat "Utopia" 2/2012

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Schlagwort: Kreativität