• Jungschar vor Ort
  • 70 Jahre JS
  • Über uns
  • Angebote
  • Modelle
  • Gruppe
  • Pfarre
  • Gott & die Welt
  • Wildegg

Kinderwagenmesse

Messmodelle | Aufwand: mittel

Hintergrund

Für Kinder ist es von besonderer Bedeutung zu erfahren, dass sie Teil der Gemeinde sind. Dazu ist es notwendig, dass in den Messen auf die Kinder eingegangen wird und sie sich angesprochen fühlen, dass in der Gestaltung auf sie Rücksicht genommen wird und sie sich aktiv einbringen können.

In der Kinderpastoralwoche sollen die Kinder eine Woche lang im Mittelpunkt der Gemeinde stehen. Auch im Gottesdienst wollen wir das zeigen: Bei einer Gemeindemesse, die speziell für Kleinkinder gestaltet ist. Dieser Gottesdienst ist eine bewusste Einladung an alle Kinder und ihre Familien, er soll zeigen, dass Kleinkinder Teil der Kirche sind, kindliche Lebensäußerungen im Gottesdienst erwünscht sind und dass Platz für sie in der Gemeinde ist!

Wenn ihr einen großen Pfarrgarten oder Kirchenvorplatz habt und das Wetter mitspielt, ist es sicher toll, den Gottesdienst ins Freie zu verlegen, denn dann ist der Zugang für Kinderwägen leichter und im Sommer ist so eine Messe einfach etwas Schönes! Wenn der Gottesdienst in der Kirche stattfindet, überleg dir, wie du Kinderwagenfahrer/innen einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglichen kannst (wenn es noch keinen gibt) - vielleicht kann man Bretter über die Stufen legen oder es finden sich ein paar Jugendliche, die vor Messbeginn Eltern Hilfe mit den Kinderwägen anbieten können.

Material

  • Seifenblasen

 

Bibelstellen

Lied zum Einzug

Ich will einziehn in sein Tor...

Einführung

Haben Sie schon geschmunzelt? Vielleicht weil sie ein verkleidetes Kind gesehen oder Seifenblasen entdeckt haben? Wenn wir beisammen sind und feiern, spüren wir die Freude. Wir können miteinander lachen, tanzen und singen. Und Gott ist in unserer Mitte und freut sich mit uns. Die Seifenblasen machen uns Freude, wir haben Spaß ihnen beim Fliegen zuzuschauen. Sie sind ganz leicht, darum können sie auch so schön durch die Luft tanzen. Wenn wir uns freuen, fühlen wir uns auch manchmal leicht und unbeschwert, wir wollen uns bewegen und tanzen. So ähnlich wird sich auch der Mensch gefühlt haben, von dem wir heute im Evangelium hören. Er ist so froh, dass er wieder gesund ist, dass er es allen Menschen erzählt. Gott will, dass wir voll Freude sind. Dann können wir lachen und fröhlich sein und Gott lacht mit uns.

Kyrie

Herr, manche Menschen können sich nicht freuen.
Herr, erbarme dich unser!

Herr, manche Menschen haben niemanden, der sich mit ihnen freut.
Christus erbarme dich unser!

Herr, manche Menschen haben anderen die Freude zerstört.
Herr, erbarme dich unser!

dazwischen Lied: Das wünsch ich sehr...

Gloria

Stimmen erklingen, ein Loblied wir singen (2x nur Refrain)

Lesung

1 Kor 10,31

Zwischengesang

Wir kommen hier zusammen und feiern nun ein Fest... nur 2.Strophe

Geschichte: König Hupf der I.

Es war einmal ein König. Er lebte in einer mächtigen Burg in einem großen Land. Er hatte so viel Arbeit, dass er nie Zeit für Spaß und Spiele fand. Deswegen hatte er auch keinen Freund. Spät in der Nacht, wenn alle Bewohner des Landes schon fest schliefen, zog auch er sich in sein königliches Schlafgemach zurück. Sein Kopf war angefüllt mit Problemen und Sorgen, die ihn nicht einschlafen ließen. Es sei denn, er konnte ein wenig in seinem Bett hüpfen. So kletterte er auf einen der elfenbeinernen Bettpfosten und hüpfte kopfüber in die seidenen Kissen. Immer und immer wieder. Eines Nachts beobachtete ihn ein neugieriger Minister durch das goldene Schlüssel-loch. Er blieb so lange, bis der König müde geworden und friedlich eingeschlafen war. Am nächsten Tag wusste es das ganze Land. Der König hüpft nachts im Bett! Sogar die Tiere des Königs flüsterten es einander zu. Besorgt traten Minister, Edle und Weise des Hofes zusammen. Sie beschlossen, dass es unter der Würde eines Königs sei, im Bett zu hüpfen und Purzelbäume zu schlagen. So blieb dem König nichts anderes übrig, als ein Gesetz zu unterschreiben, dass niemand im ganzen Land des Nachts im Bett hüpfen dürfe. Nicht einmal der König. Er wurde sehr traurig und wanderte ruhelos in mondhellen Nächten durch seinen Park. Er fand keinen Schlaf mehr. Die Sorgen drückten ihn so sehr, dass er schwer erkrankte. Die weisesten und berühmtesten Ärzte wurden an sein Krankenlager gerufen, aber ihre Medizin versagte. Als die Stunde des Todes näherrückte, richtete der König eine letzte Bitte an seine Minister: "Lasst mich noch einmal im Bett hüpfen." Behutsam wurde er auf den elfenbeinernen Bettpfosten gehoben, da er sehr schwach geworden war. Dann hüpfte der König. Während er durch die Luft flog, lächelte er. "Der König hat gelächelt," riefen die Ärzte und gleich durfte er ein weiteres Mal hüpfen. Dann noch einmal und noch einmal, und je öfter er hüpfte, desto fröhlicher und stärker fühlte er sich. Er sah so glücklich aus, dass plötzlich auch die Ärzte zu hüpfen begannen, danach die Minister, und zuletzt hüpfte der ganze Hofstaat. Dann hüpfte die Stadt und das ganze Volk. Alle lachten und weinten vor Freude und riefen: "Lang lebe unser König Hupf!"
(Helme Heine)

Halleluja

Halleluja! Singen wolln wir...

Evangelium

Mk. 1,40-42

Glaubensbekenntnis

Person 1: Ich glaube, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, um uns und allen Menschen das Licht der Freude zu bringen, besonders denen, die in der Finsternis leben - in Angst, Schuld, Sorge, Trauer und Tod.
Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.
Alle: Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.

Person 2: Ich glaube, dass Jesus uns eine Frohe Botschaft verkündet hat. Ich glaube, dass er uns anstecken will mit seiner Freude, um alles Böse aus unserem Leben zu vertreiben.
Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.
Alle: Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.

Person 3: Ich glaube, dass Jesus uns mit seiner lachenden Liebe anstecken will, damit wir einander lieben und das Licht der Freude zu den Menschen tragen.
Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.
Alle: Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.

Person 4: Ich glaube, dass Gottes Geist ein Geist der Freude ist, ein Brunnen der Fröhlichkeit, der uns erfüllen will. Durch uns soll die Liebe Gottes in dieser Welt zu sehen, zu hören und zu spüren sein.
Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.
Alle: Ich glaube an Gott, der mir Freude schenkt.

Fürbitten

Nach jeder Bitte Seifenblasen steigen lassen

Wir rufen zu Gott, der unsere Freude und unser Glück will: Wir bitten dich erhöre uns!
1. Schenk uns frohe und unbeschwerte Tage.
2. Lass es nie an Menschen fehlen, die Freude ausstrahlen und verschenken.
3. Mach auch uns zu Boten der Freude.
4. Schenke uns und allen Menschen viele Stunden, die erfüllt sind mit Freude und Lachen.
Guter Gott, lass uns nicht vergessen, dass wir selbst froh werden, wenn wir andere froh und glücklich machen. So bitten wir durch Jesus, unseren Freund und Bruder.
Amen.

Gabenbereitung

Siehe wir kommen, kommen mit Freude...

Sanctus

Heilig, heilig, bist du, rufen wir voll Freude dir zu...

Vater unser gemeinsam gebetet

Einladung an alle Kinder, einen Kreis um den Altar zu bilden, besonders an alle KLEINKINDER und deren Eltern (falls sie sich alleine nicht trauen)

Brotbrechung

Wenn jeder gibt, was er hat... (nur Refrain)

Kommunion

Sing mit mir ein Halleluja, sing mit mir ein Danke schön

Schlusslied

Gottes Liebe ist so wunderbar... (mit Bewegungen)

Autor/in: Monika Gamillscheg

Publikation: kumquat "Kinderpastoralwoche" 1a/2015

Share |