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Zusammenleben in Wien

Gruppenstunde | Alter: 8-14 | Aufwand: niedrig

Hintergrund

Die "Wiener Charta" (Aktion 2012) beschreibt, wie die Wienerinnen und Wiener ihr Zusammenleben in der Stadt in Zukunft gestalten wollen. Das Besondere daran: Alle waren eingeladen, die "Wiener Charta" mitzuschreiben — mitzumachen, zu diskutieren und Vorschläge einzubringen. Organisationen unterstützten als Partner/innen diesen Prozess aktiv. Alle waren eingeladen, mitzumachen. Die Wienerinnen und Wiener entscheiden selbst — die Stadt Wien stellt nur den Rahmen zur Verfügung. Das ist europaweit einzigartig.

Hier findest du einen Vorschlag, wie ihr euch in der Gruppe mit dem Thema auseinandersetzen könnt.

Material

  • Post-Its in verschiedenen Farben
  • Papier
  • Stifte
  • evtl. Verkleidungen und Requisiten

Aufbau

Hier findest du einen Vorschlag, wie du mit deinen Kindern eine solche "Diskussionsrunde" gestalten kannst. Wenn ihr eine Gruppenstunde dazu machen wollt, ist es nett, sich auch noch rund um die Diskussionsmethode ein paar Spiele mit zum Thema passender Spielgeschichte zu überlegen.

 

Ihr überlegt euch einen oder mehrere Orte des Zusammenlebens im Wien (z.B. auf der Einkaufsstraße, in der Schule, im Wohnhaus/in der Wohnsielung, ein Museum, in öffentlichen Verkehrsmitteln, etc.) und schlüpft gemeinsam in die Szene. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch auch einige Requisiten wie Hüte oder Schals zurechtlegen. Dann bewegt ihr euch durch den Raum, der jetzt der ausgemachte Ort ist und spielt nach, was dort so alles passiert. Dazu könnt ihr so oft ihr wollt aus einer Rolle heraus- und in eine andere hineinschlüpfen. So entstehen viele kleine "Geschichten" (z.B. jemand gibt einer Bettlerin Geld, ein Fahrscheinkontrollor ist unfreundlich, der/die Hausmeister/in wäscht das Stiegenhaus auf und jemand macht wieder alles schmutzig, etc.).

Wenn ihr genug gespielt habt und euch keine neuen Szenen mehr einfallen steigt ihr wieder aus dem Ort aus. Nun sollen die Kinder auf verschiedenfarbigen Post-Its notieren, wo ihrer Meinung nach gute und wo veränderungswürdige, nicht so tolle Dinge passiert sind (z.B. auf gelbe Post-Its Dinge wie "angerempelt werden", "drängeln", etc. und auf rosa Post-Its "Tür aufgehalten", "Gesundheit gewünscht", etc.) und kleben sie gleich an den Ort, an dem das passiert ist. So könnt ihr euch besser erinnern, wenn ihr sie nachher zusammensammelt.

Das könnt ihr mit verschiedenen Orten wiederholen, solange es euch Spaß macht. Zum Schluss sortiert ihr noch die verschiedenen Post-Its in für euch passende Kategorien/Gruppen.

Autor/in: Sandra Fiedler

Publikation: kumquat "ungehorsam" 1/2012

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Schlagwörter: Gesellschaft, Politik