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Blitze hören?!

Gruppenstunde | Alter: 8-15 | Aufwand: mittel

Ziel

Das klingt ja eigentlich unglaublich, aber gar nicht so wenige Komponist/innen haben sich daran versucht, Gewitter und damit auch Blitze hörbar zu machen. Hier gibt es einige Bausteine um das auch zu probieren.

Material

  • Beethovens 6. Symphonie (4. Satz) (auszuborgen im JS-Büro), Kassettenrekorder, großes dunkles Tuch (oder mehrere kleine), einige (Taschen-)Lampen
  • Orff-Instrumente oder andere Gegenstände, mit denen man Geräusche machen kann (siehe unten)

Aufbau

 

Das klingt ja eigentlich unglaublich, aber gar nicht so wenige Komponist/innen haben sich daran versucht, Gewitter und damit auch Blitze hörbar zu machen. Als Beispiel sei hier der vierte Satz von Ludwig van Beethovens 6. Symphonie ("Pastorale") genannt.
Anfangs grollt der Donner in den tiefen Streichern, erst leise, dann immer lauter, bis in Takt 33 alle Instrumente sf ("sforzato") spielen, was so ziemlich das Lauteste ist, was die jeweiligen Instrumente hergeben — ein ohrenbetäubender Donnerschlag.

Bausteine



Gewitter im Gruppenraum


Mit deiner Gruppe könntest du den Anfang des 4. Satzes der 6. Symphonie ("Pastorale") von Beethoven anhören und dann Folgendes probieren:
Ein Teil der Gruppe stellt den Donner dar, indem er ein großes, dunkles Tuch aus fließendem Stoff immer dann passend bewegt, wenn er in der Musik Donnergrollen hört. Die anderen Kinder sind mit Taschen- oder ähnlichen Lampen ausgestattet und schalten diese "blitzartig" ein und wieder aus, wenn sie in der Musik einen Blitz hören. Der Gewitterteil dauert nicht besonders lang, vielleicht wollen die Gruppen tauschen und das Ganze noch einmal ausprobieren.
Auf jeden Fall würde ich beim letzten Mal die Musik länger spielen lassen, denn auf das Gewitter folgt dankbare, frohe Stimmung: das Gewitter ist vorbeigegangen ohne Schaden anzurichten. Die ev. unangenehme Spannung, die sich im Gewitterteil aufbaut, lässt langsam nach, und auch die Kinder können sich wieder entspannen, sodass keine unangenehmen Gefühle "überbleiben".

Wenn die Wetterhexen und Wetterhexer tanzen...


Hier gilt es, Bewegungen, die von einem Teil der Gruppe gemacht werden, in Geräusche und Töne umzusetzen. Die Wetterhexen/r (ungefähr ein Drittel der Gruppe) überlegen, welches Wetter sie durch ihren Tanz heraufbeschwören wollen. Der andere Teil der Gruppe sitzt im Halbkreis den Wetterhexe/r/n gegenüber und ist eventuell mit Orff-Instrumenten oder mit anderen Gegenständen mit denen man Geräusche machen kann (Dosen, Töpfe, Kochlöffel, Luftballons, Zeitungspapier, Flaschen etc.) ausgestattet. Nun beginnen die Wetterhexen/r, sich passend zu ihrem gewünschten Wetter zu bewegen und die Geräusche-Gruppe versucht, dazu die passenden Geräusche und Töne zu produzieren.

Autor/in: Lisi Paulovics

Publikation: Kumquat_4/00

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Schlagwörter: Musik, Kreativität