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Was ist wichtig?

Gruppenstunde | Alter: 13-15 | Aufwand: mittel

Hintergrund

Paulus sagt den Korinthern/innen, dass das Wichtigste des Christentums die Botschaft von Kreuz ist. Die Frage stellt sich nun, was für uns bzw. für andere Menschen heutzutage das Wichtigste am Christentum ist.

Material

  • Silhouette eines Menschen, große Sprechblase aus Papier, ev. Aufnahmegerät, Zettel, Stifte, Bibel

Aufbau

Ausgehend von der Frage, was denn für Menschen in der heutigen Zeit das Wichtigste am Christentum ist, teilen sich die Kinder in drei Gruppen. In diesen Gruppen gehen sie auf unterschiedlichste Weise der Frage nach und treffen sich im Anschluss wieder, um ihre Aussagen miteinander zu vergleichen und für sich Antworten zu finden.

 

Wenn die Kinder den Gruppenraum betreten hängt an der Wand aus Papier die Silhouette eines Menschen. Bei ihm ist eine große Sprechblase aus Papier angebracht: In ihr steht folgendes geschrieben:

"Ich komme aus einem fernen Land und bin vor einer Woche hier angekommen. In dieser Zeit habe ich schon sehr einiges gesehen und mit vielen Menschen gesprochen. Gebäude, die mich besonders faszinieren sind die, welche oft Türme bei sich haben, in den Glocken hängen, die zu bestimmten Zeiten läuten. Als ich fragte, was diese Gebäude seien, sagte man mir, dass man diese "Kirchen" nennt und Menschen, zu denen man "Christen" sagt, darin feiern. Das hat irgendetwas mit Religion zu tun. Nun habe ich ein paar Fragen an euch: Könnt ihr mir sagen, was das Besondere an dieser Religion ist? Was ist das Wichtigste am Christentum?"

Nachdem alle Kinder den Text gelesen haben oder du ihn vorgelesen hast, könnt ihr gemeinsam überlegen, was für euch das Besondere am Christentum ist bzw. was ihr denkt, was das Christentum ausmacht oder was das Wichtigste an dieser Religion sein kann.
Die Antworten schreibt ihr einfach auf das Plakat mit der Silhouette auf.

Da es bei dieser Frage auch spannend sein kann, zu hören, was andere Menschen sagen, teilt ihr euch in Gruppen. Jede Gruppe versucht nun auf eine andere Weise zu Antworten zu kommen.

Eine Gruppe macht eine Reportage auf der Straße. Ev. ausgestattet mit einem Aufnahmegerät, einer Videokamera oder Stift und Zettel, fragt ihr Menschen auf der Straße, die ihr trefft, was sie denn auf die Fragen, was das Besondere/Wichtigste am Christentum ist. Ihr könnt die Personen direkt ansprechen, was es für sie wäre oder auch allgemein halten, was sie sich zu den Fragen denken. Eventuell bekommt ihr bei allgemeiner gehaltenen Fragen leichter Antworten.

Die zweite Gruppe stattet dem Pfarrer oder anderen Menschen aus dem PGR einen Besuch ab und stellt ihm dieselbe Frage. Es kann sein, dass diese Personen über die Fragen schon öfter nachgedacht haben und es deswegen leichter ist, zu Antworten zu kommen. Ev. nehmt ihr die Interviews auf oder ihr schreibt sie auf. [ev. könnt ihr auch mehrere Personen besuchen und mehr als eine Gruppe bilden.]
Es ist wichtig, dass du im Vorhinein mit den Menschen in Kontakt getreten bist und sie gefragt hast, ob sie sich mit deinen Jungscharkindern unterhalten wollen. Eventuell können sie direkt zu euch in die Gruppenstunde kommen oder du machst mit ihnen einen Termin aus und gehst mit deinen Kindern außerhalb der regulären Jungscharstunde auf einen Besuch vorbei.

Nachdem alle Gruppen verschiedene Menschen befragt haben, könnt ihr euch die Bibel zur Hand nehmen und sucht, ob dort Antworten auf die Fragen zu finden sind. Als Tipp kannst du folgende Textstellen vorschlagen: 1Kor 1, 17-25 und Gal 5, 14.

Wahrscheinlich habt ihr nun viele verschiedene Antworten auf die Fragen bekommen und könnt, die, die ihr besonders spannend findet, auf das Plakat zu euren Antworten schreiben.
Eine weitere Idee wäre nun aus den vielen verschiedenen Antworten euch auf etwas zu einigen, was für euch das Wichtigste am Christentum bzw. am christlichen Glauben ist und in einer zweiten Sprechblase neben die Frage kleben.
Es ist aber auch gut, wenn ihr die Vielfalt der Antworten nebeneinander stehen lasst, da es auch spannend sein kann, so viele verschiedene Aussagen zu sehen und zu merken, dass oft persönliche Anmerkungen nebeneinander stehen bleiben können.

Verena Vichytil

Publikation: Kumquat Tatort Korinth

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Schlagwörter: Bibel, Religiöses, Werte, Ich