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Lachen!

Gruppenstunde | Alter: 8-11 | Aufwand: mittel

Material

  • Kopien von Comics ohne Text
  • Plakat zum Aufkleben der neuen Comics
  • Plakat für das Lachalphabet (evtl. mit bereits vorgeschriebenem Alphabet)
  • Ein großes Tuch oder Vorhang

Aufbau

Die Gruppenstunde besteht aus 6 verschiedenen Bausteinen: Jeder davon beginnt mit einem Buchstaben aus dem Wort "Lachen”:
L: lachende Leute erkennen
A: ansteckendes Spiel
C: Comics
H: Haha! — Wörter fürs Lachen
E: Effekte
N: nur mehr lachen

 

L


Bildet 2 Gruppen, die durch ein großes Tuch oder einen Vorhang voneinander getrennt sind. Beide Gruppen schreiben auf, in welcher Reihenfolge die Personen der Gruppe hintereinander lachen werden. Die andere Gruppe versucht zu erraten, wer wann lacht und schreibt die Reihenfolge ebenfalls auf einen Zettel. Nach einem Durchgang werden die Zettel verglichen. Wenn die Herausforderung größer sein soll, könnt ihr auch jeweils "in Paaren lachen”.

A


Lachen ist ansteckend, genauso wie das Spiel "Steigerungskarussell”! Ihr stellt euch dazu in einem Halbkreis auf, und das an einem Ende stehende Kind macht kurz ein Lachen (kichern, "auf die Schenkel klopfend lachen”,...) vor. Das Nachbarkind imitiert nun dieses Lachen und steigert Geräusch und/oder Bewegung etwas. So geht das im Halbkreis weiter, das Lachen wird immer größer. Wenn die Runde vorbei ist, stellt sich das 1. Kind ans andere Ende des Steigerungskarussells. Spielt dieses Spiel mit allen möglichen Gefühlsäußerungen wie: seufzen, weinen, triumphieren, sich langweilen usw. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr natürlich auch einmal laut beginnen und leiser werden.

C


Du hast einige Comics kopiert und den Text verdeckt (z.B. mit Tippex retuschiert). Die Kinder können sich nun als Comictexter/innen versuchen und die Bildgeschichte mit möglichst witzigen, tiefsinnigen oder auch absurden Texten versehen. Klebt die fertigen Comics auf ein großes Plakat!

H


Warum heißt lachen ausgerechnet "lachen”? Wieso nicht hahaen oder hihien? Es gibt wohl tausende Wörter, die komisch klingen und die den Vorgang verschiedenartigen Lachens beschreiben könnten! Sucht nach Wörtern, die euch dazu einfallen — und wenn ihr Lust habt, könnt ihr ein neues Lachalphabet schreiben, mit bekannten und neuen Wörtern. Ein Auszug daraus könnte so aussehen:
(sich) Abhauen — Brüllen vor Lachen — Cockern — Drucksen - ... - Hihien — Ichizen — Juchazen — Kichern — Lachen - ...

E


Slapstick-Filme leben davon: von komischen und tragischen (Sound-)Effekten, die in Szenen wirkungsvoll eingesetzt werden. Es gibt CDs mit diversen Soundeffekten (auch im Jungscharbüro auszuborgen). Zeige den Kindern eine Liste der vorhandenen Geräusche, und sie überlegen sich in Kleingruppen zu ausgewählten Effekten eine kurze Szene. Vor der Aufführung sagen sie dir die Reihenfolge der Geräusche, die sie für die Szene benötigen (die du am besten gleich im CD-Player einprogrammierst), und los geht’s!

N


Wortsalat mit dem Lachalphabet: Jede/r sucht sich aus dem oben entstandenen Lachalphabet ein Wort aus und spricht das ganze Spiel über (also ein paar Minuten lang) nur dieses Wort, aber in verschiedenen Gefühlslagen, z.B. aufgeregt, traurig, neugierig,... Jede/r hat also ein Wort und alle können gleichzeitig sprechen, sich aber auch miteinander unterhalten usw. Vielleicht passieren in der Unterhaltung auch wichtige Dinge, die ihr einander erzählen wollt, vielleicht stellt ihr sogar Szenen dar usw.

Autor/in: Ena Vichytil und Lisi Paulovics

Publikation: kumquat 2/05

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