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Wann Freund/innen wichtig sind

Gruppenstunde Spiele | Alter: 8-10 | Aufwand: niedrig

Ziel

Kinder erleben Situationen, in denen sie Dinge gemeinsam mit anderen machen, und Situationen, in denen sie alleine bzw. ohne Freund/innen sind. In dieser Gruppenstunde machen sich die Kinder Gedanken darüber, in welchen Situationen es wichtig ist, Freund/innen zu haben und was diese tun bzw. nicht tun sollen.

Material

  • Luftballons
  • bunte Kärtchen
  • Stifte
  • rote und grüne Mäxchen aus Papier

Aufbau

Nach einem Spiel zu Beginn versucht ihr herauszufinden, wann man von Freund/innen umgeben ist, wann man meist alleine ist und in welchen Situationen man sich wünschen würde, dass ein/e Freund/in dabei ist.

 

Einstieg



Zu Beginn der Gruppenstunde spielt ihr "Ballons in die Luft". Dafür benötigt ihr einige aufgeblasene Luftballons (je mehr Kinder, desto mehr Ballons). Die Aufgabe besteht darin, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Luftballons nicht den Boden berühren. Alle Kinder dürfen sich frei im Raum bewegen, und die Ballons dürfen nicht festgehalten werden. Es ist sinnvoll, mit 2 bis 3 Luftballons zu beginnen und die Anzahl dann langsam zu steigern. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch mitstoppen und schauen, wie lange es euch gelingt, alle Ballons in der Luft zu halten.


Allein oder gemeinsam



Nach dem Spiel kannst du zum Thema der Gruppenstunde überleiten. Das Spiel gelingt nur, wenn alle gemeinsam spielen und alleine ist es nur sehr begrenzt durchführbar. Gemeinsam werdet ihr euch nun andere Situationen anschauen:

Du hast auf bunten Zetteln eine Vielzahl von Tätigkeiten und Situationen vorbereitet, in denen sich Kinder immer wieder befinden, z. B. im Schwimmbad, im Park, nach einem Fünfer auf die Ansage, wenn man ein Buch lesen will, bei einer schwierigen Mathehausübung, beim Klavierüben, beim Schlafengehen, an einem verregneten Nachmittag, bei einem öden Verwandtenbesuch, beim Comic-Lesen, auf einer langen Autofahrt, im Sommerurlaub, auf Jungschar- oder Mini-Lager, wenn der Hamster gestorben ist, nach einem Sturz mit dem Fahrrad...

Gemeinsam überlegt ihr nun, in welchen dieser Situationen man eher alleine und in welchen man eher mit Freund/innen beisammen ist. Könnt ihr euch bei einer Situation nicht einigen, kommt das Kärtchen zu beiden.


Wann Freund/innen wichtig sind



Im nächsten Schritt überlegt ihr euch für die Situationen, in denen man eher ohne Freund/innen ist, ob es angenehmer wäre, eine/n Freund/in bei sich zu haben und was diese/r in der Situation machen oder sagen soll. Diese Dinge schreibt ihr auf vorbereitete grüne Mäxchen, die zur Situation gegeben werden. Was Freund/innen auf keinen Fall tun sollen, notiert ihr auf rote Mäxchen.

Ihr könnt auch für die Situationen, in denen man meist nicht alleine ist, überlegen, ob es nicht manchmal angenehmer wäre, alleine zu sein. Diese Gedanken werden ebenfalls auf rote Mäxchen notiert und der Situation zugeordnet.


Abschluss



Für den Abschluss hast du das Gedicht "Wann Freunde wichtig" sind auf ein Plakat geschrieben und zwar so, dass vor dem letzten Absatz noch viel freier Platz ist. Da könnt ihr nun gemeinsam das Gedicht mit neuen Strophen ergänzen.


Jedes Kind erhält das Gedicht "Wann Freunde wichtig sind" zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Wann Freunde wichtig sind

Freunde sind wichtig
zum Sandburgen-Bauen,
Freunde sind wichtig,
wenn andre dich hauen.
Freunde sind wichtig
zum Schneckenhaus-Suchen,
Freunde sind wichtig
zum Essen von Kuchen.
Vormittags, abends,
im Freien, im Zimmer..
Wann Freunde wichtig sind?
Eigentlich immer!

Georg Bydlinski

Autor/in: Christina Schneider

Publikation: Kumquat_2/02

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Schlagwörter: Ich und die anderen, Werte