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Hände

Gruppenstunde | Alter: 8-10 | Aufwand: mittel

Ziel

Kreuzwege sind vor allem für jüngere Kinder oft sehr lange bzw. nur schwer verständlich. Die Idee zu diesem Kinderkreuzweg ist es, anhand eines Themas einen Bezug zwischen dem Erlebnishintergrund der Kinder und einzelnen Kreuzwegstationen herzustellen.
Das Thema dieses Kreuzweges sind "Hände": Hände, die helfen, Hände, die wehtun.

Material

  • Liedtexte "Du bist das Licht der Welt", "Grüß Gott sagt meine Hand" und "Wir loben dich"
  • ein großes Holzkreuz, das in der Mitte am Boden liegt und so gebaut ist, dass darauf mit dicken Filzstiften gezeichnet werden kann
  • dicke Filzstifte
  • Gebetstexte

Aufbau

  • Zuerst wird überlegt, "Was wir mit Händen tun können...".
  • Dann wird über "Hände, die wehtun" nachgedacht.
  • Und als Gegenpol dazu wird über "Hände, die helfen" geredet.
  • Zum Abschluss werden Handabdrücke auf einem großen Kreuz hinterlassen.
  • Verabschieden sollte man sich hier passenderweise mit Händeschütteln.

 

Begrüßung


Zu Beginn singt ihr das Lied: "Du bist das Licht der Welt". Nach dem Lied machen alle gemeinsam ein Kreuzzeichen.

Was wir mit Händen tun können...


Bei dieser ersten Station stellst du zuerst einmal den Kindern das Thema vor: "Hände": "Wir haben jetzt mit unseren Händen gerade das Kreuzzeichen gemacht - also mit unseren Händen gezeigt, dass Gott jetzt bei uns ist. Hände sind aber noch für viele andere Dinge gut. Jeder von uns hat zwei und sie sind ganz wichtig. Wir können das meiste ohne unsere Hände gar nicht machen."

Um euch das jetzt noch klarer vor Augen zu führen, macht ihr eine Pantomime: Jeweils zwei Kinder zeigen verschiedene Dinge, die wir mit unseren Händen tun können; die anderen Kinder raten, was jeweils vorgezeigt wird.

Du kannst nachher zusammenfassend sagen: "Es sind positive und negative Dinge, die wir mit unseren Händen tun können: Zum Beispiel...". Hier nennst du die Dinge, die eben von den Kindern gezeigt wurden: klatschen, streicheln, schlagen, winken, zwicken, begrüßen, umarmen,... bzw. noch weitere positive und negative Dinge bei denen ihr gemeinsam überlegen könnt, ob das nun gut oder schlecht ist.

Anschließend singt ihr ein Lied, in dem auch eine Hand vorkommt, z.B. "Grüß Gott sagt meine Hand". Beim Singen macht ihr jeweils dem Text entsprechend die passenden Bewegungen dazu.

Hände, die wehtun


Gemeinsam geht ihr nun zur dritten Kreuzwegstation. Dort schaut ihr euch zuerst einmal an, was auf dem Bild dieser Kreuzwegstation zu sehen ist, vor allem, was die Leute hier mit den Händen tun. Wenn genügend über das Kreuzwegbild gesprochen wurde (am besten also, kurz bevor es fad wird), überlegt ihr, "wo wir selbst mit unseren Händen anderen weh tun" " ob absichtlich oder unabsichtlich spielt hier keine Rolle.

Anschließend liest du den Kindern diesen Text vor:
Jesus, du warst dein Leben lang zu den Menschen gut.
Aber es gab welche, die dich nicht mochten
und dich zum Tode verurteilt haben.
Da gab es viele Hände, die dir wehgetan haben:
Dornenkrone, Geißelung,
mit dem Finger auf dich gezeigt und dich ausgespottet;
Kreuz auf die Schultern gelegt;
weiter gestoßen und dich geschlagen;
Kleider vom Leib gerissen und getötet.

Gemeinsam wird das folgende Gebet gebetet. Dazu hast du den Text kopiert und an die Kinder ausgeteilt.

Gebet:
Jesus, wir möchten zu dir gehören.
Wir möchten gut sein wie du,
aber oft gelingt uns das nicht
und wir tun anderen weh.
Sei du bei uns und hilf uns,
dass wir mit unseren Händen niemand weh tun.

Hände, die helfen


Nun geht ihr zur 7. und 8. Kreuzwegstation: Auch hier schaut ihr wieder auf die Kreuzwegbilder und überlegt, was denn hier mit den Händen getan wird. Wieder wechselt ihr dann von den Bildern zu eurem Leben und überlegt gemeinsam, "wie wir heute einander helfen und Gutes tun können: "Was können wir mit unseren Händen Gutes tun?"

Nachher liest du diesen Text vor:
Auf deinem Kreuzweg hat es auch Menschen gegeben, die dir geholfen haben. Deine Hände haben keine Kraft mehr gehabt. Die Soldaten wollten sich ihre Hände nicht schmutzig machen und dir nicht helfen. So wird Simon gezwungen, dir tragen zu helfen. Er macht es nicht freiwillig, aber beim Tragen merkt er, dass es gut ist, anderen zu helfen. Das Mädchen Veronika reicht dir ein Tuch zum Abwischen. Sie kann dir nicht viel helfen, aber sie nimmt all ihren Mut zusammen, um dir den Kreuzweg zu erleichtern.

Auch hier betet ihr wieder gemeinsam:

Gebet:
Jesus, wir möchten zu dir gehören.
Deine Hände haben immer geholfen.
Simon und Veronika haben dir geholfen.
Jesus, hilf auch uns,
dass wir mit unseren Händen Gutes tun
und einander helfen können.

Zum Abschluss dieser Station singt ihr ein Loblied.

Hände auf das Kreuz!


Danach lädst du die Kinder dazu ein, mit Filzstift ihre Handumrisse auf das Holzkreuz zu malen. Schön wäre es, wenn das Kreuz als gemeinsames Zeichen in der Kirche stehen bleiben könnte.

Abschluss & Händeschütteln


Als Abschluss singt ihr gemeinsam ein Lied, das ihr kennt und stellt es mit den dazu passenden Handbewegungen dar. Vielleicht verabschiedet ihr euch jetzt mit einem ganz bewussten Händeschütteln voneinander.

Publikation: Fasten- und Osterzeit

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Jahreskreis: Fastenzeit

Schlagwörter: Kreuzweg, Religiöses