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Das Gelbe vom Ei

Gruppenstunde Spiele | Alter: 8-15 | Aufwand: hoch

Ziel

Dies ist ein Gruppengeländespiel. Du brauchst dafür noch eine/n weitere/n Gruppenleiter/in sowie ein Gelände im Freien, in dem sich kleine Gegenstände verstecken lassen.
Es handelt sich bei diesem Spiel um eine Gemisch aus Fang- und Suchspiel, das auch durchaus für Ältere geeignet ist. Deine Kinder sollten allerdings Spaß an Wortspielen haben. Dann ist das Ziel auch einfach zu umreißen: einfach Spaß haben.

Material

  • Das Gelbe vom Ei: Die gelben Plastikeier (Anzahl je nach Umlaufgeschwindigkeit, es sollten stets ca. doppelt so viele versteckt sein wie Kinder mitspielen), die Du in Überraschungseiern findest, gefüllt mit jeweils einer Murmel. Da die Eier während des Spieles nachgefüllt werden, solltest Du mehr Murmeln als Eier haben.

Aufbau

 

Einstieg


Am Anfang des Spieles stellst Du Dich den Kindern als Matthias Urmel, begnadeter Denker von Beruf, vor. Dein Problem ist, daß Du zwar schon so lange nachdenkst, aber noch immer nicht "das Gelbe vom Ei gefunden hast". (Sollten die Kinder mit dieser Redewendung nichts anfangen können, so erklärst Du sie ihnen.)

Du weißt, daß es hier, im Garten der Erkenntnis, zu finden sein muß. (Du umreißt die Grenzen des Spielgebietes.) Die Kinder sollen sich aber vor dem/r Gärtner/in, einem/r gewissen Herrn/Frau Schwarz-Seher, in Acht nehmen. Er/sie mag es nämlich gar nicht, wenn in seinem/ihrem Garten herumgestöbert wird; dann versucht Schwarz-Seher sämtliche Besucher zu vertreiben oder zu vergraulen. In seiner/ihrer Gegegenwart kann man dann auch nicht ungestört suchen.

Man kann ihn/sie sich allerdings auf eine Art vom Leibe halten, er/sie kann es nämlich nicht ausstehen, wenn ihm/ihr jemand das Blaue vom Himmel erzählt.

Spielprinzip


Bereits vor der Gruppenstunde hast Du im Spielgebiet die mit je einer Murmel gefüllten Plastikeier versteckt. "Versteckt" bedeutet dabei leicht bis mittelschwer wiederfindbar. Und was das bedeutet, hängt ganz von Deinen Kindern ab.

Du bewegst Dich während des Spiels langsam kreuz und quer durchs Spielgebiet. Wenn ein Kind mit einem Plastikei zu Dir kommt, freust Du Dich über "das Gelbe vom Ei", öffnest es und findest die Murmel, die für einen Denker tatsächlich das Gelbe vom Ei ist, denn nichts ist schöner als etwas zum Weitermurmeln zu bekommen. Murmelnd ziehst Du also weiter und behältst Dir Plastikei und Murmel. Falls den Kindern "das Blaue vom Himmel" ausgeht, könnt ihr gemeinsam überlegen, was sie sagen könnten oder einfach Nonsens-Geplapper üben...

Ein/e zweite/r Gruppenleiter/in spielt die Rolle des Herrn/Frau Schwarz-Seher. Diese Person hat die Aufgabe, jene Kindern, denen Suchen alleine zu fad ist, in Bewegung oder bei Sprache zu halten.

Damit Du das Spiel dann beenden kannst, wenn es fad wird, und nicht dann, wenn alle Eier gefunden sind, gibst Du Schwarz-Seher, den Du hin und wieder triffst, die angesammelten Plastikeier. Schwarz-Seher füllt sie dann frisch mit Murmeln und läßt sie wieder irgendwo im Spielgebiet fallen.

Ende


Wie oben angedeutet beendest Du das Spiel, wenn es fad zu werden droht. Du bedankst Dich für das Murmelmaterial und schlägst vor, gemeinsam etwas damit anzufangen.

Einige Ideen zum Ausklang


Was immer Euch zu Murmeln einfällt, kann jetzt gespielt werden:

  • Boggia
  • Murmelbahn
  • Geschicklichkeitsspiel (Ihr nehmt ein großes Brett mit einem Loch, durch das gerade eine Murmel durchpaßt. Ihr stellt Euch um das Brett herum, haltet es waagrecht, setzt eine Murmel darauf aus und versucht gemeinsam durch leichtes Heben oder Senken des Brettes die Murmel ins Loch zu bugsieren.

Autor/in: Marcus Bruck, Helmut Habiger

Publikation: KiK 94

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Schlagwörter: Geländespiel, Spaß