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Wir erforschen unsere Erstkommunion-Vorbereitung

Gruppenstunde | Alter: 9-10 | Aufwand: mittel

Ziel

Die Erstkommunion und die Vorbereitung darauf beschäftigt Kinder fast ein Jahr lang. Eine sehr lange Zeit für Kinder, somit sollte sie gut geplant und durchdacht für sie sein. Genauso wichtig ist es, sich im Nachhinein Feedback zu dieser Zeit zu holen. In dieser Gruppenstunde findest einen besonders spielerischen Zugang dazu.

Material

  • Plakat für das Festhalten der Forschungsergebnisse
  • Eine Kerze
  • Ein Brot
  • Ein Fisch
  • Ein Kreuz
  • Ein Regenbogen
  • Buntstifte
  • Papier

Aufbau

Prof. Relis bittet die Kinder als Expert/innen für Erstkommunion, ihm bei seinen wichtigen Untersuchungen bei diesem Thema zu unterstützen. Zuerst begebt ihr euch gemeinsam in die Kirche um die Erinnerungen an die Erstkommunion wieder zu aktivieren. Anhand von Plätzen und Zeichnungen versuchen wir uns gemeinsam zu erinnern, wie es bei der Erstkommunion und in der Vorbereitung darauf war. Danach suchen die Kinder im Kirchenraum nach Gegenständen, die als Symbole viele Themen der Erstkommunion behandeln. Anhand dieser versuchen wir dem Thema auf die Spur zu kommen und was Kindern bei der Erstkommunion wichtig war. Am Ende geht es noch darum zu erfahren, ob die Kinder auch weiterhin gern zur Kommunion gehen wollen. Als Dankeschön für die tolle Mitarbeit spielt Prof. Relis mit den Kindern ihr Lieblingsspiel.

 

Einstieg


Du begrüßt die Kinder als Prof. Roswitha/Ralf Relis. Er/sie untersucht alles was mit Kirche zu tun hat. Momentan beschäftigt er/sie sich auch besonders mit dem Thema Erstkommunion, und da er gehört hat, dass es hier einige Expert/innen gibt, ist er gleich in die Pfarre XY gereist, um mehr von diesen tollen Expert/innen zu erfahren.

Also begeben sich die Kinder und Prof. Relis in die Kirche, schließlich muss man sich an den direkten Forschungsort begeben, sonst macht das ja alles gar keinen Sinn.

Außerdem hast du als Prof. Relis einen großen Testfragebogen mitgebracht, dort werden alle Forschungsergebnisse festgehalten, damit Prof. Relis sich später an die Auswertung der Daten machen kann.

Die erste wichtige Forschungsfrage, die es zu beantworten gilt ist:

Wann warst du das letzte Mal hier und was hast du gemacht?


Die Kinder können sich zur Beantwortung der Frage an den Ort setzen/stellen/legen, der dafür passend erscheint. Sind sie zum Beispiel Ministrant/innen, können sie sich um den Altar stellen. Waren sie zum letzten Mal bei einem Gottesdienst da, können sie sich auf die Bank setzen, wo sie gesessen haben, oder waren sie das letzte Mal bei der Erstkommunion da, dann nach ganz vorne in den Bankreihen, etc. Nachdem die Kinder sich einen Platz ausgesucht haben, können sie davon erzählen.

An was erinnert ihr euch?


Die Erstkommunion und die Erstkommunionsvorbereitung sind ja jetzt schon fast ein Jahr her, eine ziemlich lange Zeit, besonders für Kinder, da sind oft schon zwei Wochen eine halbe Ewigkeit.

Auch Prof. Relis erinnert sich nicht mehr sehr gut daran. Leider hat er/sie auch vergessen Fotos zu machen, deshalb bittet er die Kinder ihre Lieblingserinnerung von der Erstkommunion zu zeichnen.

Alle Kinder bekommen dafür Stifte und Zettel um für Prof. Relis ein Bild zu zeichnen.

Wenn die Kinder erzählen, was ihre Lieblingserinnerung war, kannst du sie fragen, was ihnen noch gefallen hat, und ob es etwas gegeben hat, dass ihnen nicht so gut gefallen hat, und was sie gerne anders gehabt hätten.
Als Prof. Relis kannst du die Kinder dabei auch fragen, wie denn das erste Mal beichten war und wie das für sie war?

Alle Forschungsergebnisse werden am Plakat festgehalten .

Und was ist das?


Prof. Relis ist ein/e sehr routinierte/r Wissenschaftler/in und plötzlich spürt er, da ist noch etwas. Wir haben etwas noch nicht entdeckt. Er/Sie schickt die Kinder nochmal aus, die Kirche genau zu untersuchen. Er/Sie glaubt noch unentdeckte Forschungsgegenstände zu finden und bittet die Kinder um Hilfe. (Du hast vor der Gruppenstunde schon Gegenstände für die Kinder versteckt.)

Folgende Gegenstände sind zu suchen

  • Eine Kerze
  • Ein Brot
  • Ein Fisch
  • Ein Kreuz
  • Ein Regenbogen


Wenn die Kinder die Gegenstände gefunden haben. Können sie sie auf ein Tuch legen, ihr schaut sie euch gemeinsam an und könnt zu den einzelnen Gegenständen überlegen, wofür sie stehen könnten und was das mit Erstkommunion gemeinsam hat, oder ob ihnen diese Gegenstände in der Erstkommunionsvorbereitung untergekommen sind. Die Kinder sollen selbst ihre Assoziationen mitteilen können. Wir haben euch zwar ein paar Ideen gegeben, wofür diese Dinge stehen können, aber es soll vor allem darum gehen, was verbinden die Kinder damit, an was können sie sich erinnern, kamen diese Symbole in der Erstkommunionvorbereitung vor?

  • Eine Kerze (kann die Taufkerze repräsentieren ; aber natürlich auch Jesus, oder was sonst den Kindern dazu einfällt)
  • Ein Brot (ohne Brot verhungern wir, es ist wichtig, dass es uns nährt, ist die Grundlage, Jesus teilte das Brot, kann auch für Gemeinschaft stehen, gemeinsames Brotbrechen, feiern ...)
  • Ein Fisch (wurde schon von den Urchrist/innen als Symbol für Jesus verwendet, war ein Erkennungszeichen, symbolisiert Jesus, Menschenfischer Jesus)
  • Ein Kreuz (als Verbindung für Himmel und Erde, Friede, Erlösung; manches ist auch schwer für uns, man sagt ja auch ein Kreuz mit sich herumtragen ...)
  • Ein Regenbogen (Verbundenheit zu Gott, durch die Erstkommunion vielleicht näher dran, als vorher?; Gott hat uns lieb;)

Abschluss


Nach diesen zahlreichen Erkenntnissen ist Prof. Relis nun wesentlich schlauer als vorher. Am Ende will Prof. Relis noch von den Kindern wissen, ob sie denn auch weiterhin zu Kommunion gehen wollen. Die Kinder sollen dafür auf einer Skala von 1-10 Klebepunkte auf einem Plakat kleben. 1 ist nein auf keinen Fall und 10 ja klar, sehr gerne. Prof. Relis hält das natürlich wieder am Plakat fest, kann auch Kommentare mitnotieren.

Prof. Relis bedankt sich bei den Kindern und schlägt vor als Dank noch ihr Lieblingsspiel zu spielen.

Autor/in: Kathi Bereis

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Schlagwörter: Gefühle, Religiöses