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Wenn jede/r gibt was er/sie hat

Messmodelle

Hintergrund

Kinderwortgottesdienste bieten die Möglichkeit, Inhalte für Kinder ansprechend und adäquat aufzubereiten. Dieser Kinderwortgottesdienst ist besonders für jüngere Kinder (Kleinkinder bis zur Erstkommunion) konzipiert.

Material

  • Tuch und Kerze etc. zur Gestaltung der Mitte (vielleicht gibt es in eurer Pfarre ja eine eigne KiWoGo-Kerze?)
  • Kinderbibel
  • Folgende Gegenstände oder Bilder/Zeichnungen davon: Menschenmenge oder Spielfiguren, Brot und Fisch, Körbe
  • Brot zum Teilen (am besten eignet sich türkisches Fladenbrot)
  • Süßigkeiten und Papiersäckchen
  • Stifte und buntes Papier, etc. zum Verzieren der Papiersäckchen
  • Liedertexte und eventuell Gitarre (Liedvorschläge findest du im Text)

Aufbau

Anhand der Geschichte der Speisung der 5000 beschäftigt ihr euch mit dem Teilen, probiert aus, wie es ist, Brot miteinander zu teilen und teilt im Anschluss an die Messe auch mit den Erwachsenen.

 

Bibelstellen

Evangelium: Mk 6,35-44

Einstieg


Ihr sitzt im Kreis. Die Mitte ist mit einem Tuch und einer Kerze schön gestaltet. Zum Beginn des Kinderwortgottesdienstes zündest du die Kerze an, begrüßt die Kinder und ihr beginnt mit einem Kreuzzeichen. Gemeinsam könnt ihr das Lied "Einfach Spitze, dass du da bist!" von Daniel Kallauch singen.

Jesus teilt mit uns


Du liest die Geschichte der Speisung der 5000 (Mk 6,35-44) vor. Hier haben wir die Version aus der Neukirchener Kinderbibel verwendet: Zur Geschichte kannst du die passenden Gegenstände oder Bilder in die Mitte legen.

Alle werden satt


Einmal wollte Jesus mit seinen Jüngern allein sein. Er stieg in ein Boot und fuhr mit ihnen über den See zu einer verlassenen Gegend, wo es keine Häuser und keine Menschen gab, nur einsame Berge. Aber die Leute hatten gesehen, wohin Jesus fuhr. Sie wanderten um den See herum. Und als Jesus ans andere Ufer kam, standen sie schon da und warteten auf ihn, Hunderte, sogar Tausende. (Spielfiguren in die Mitte stellen) Und immer mehr kamen hinzu. Als Jesus die Menschen sah, Frauen und Männer, Alte und Junge, Gesunde und Kranke, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Er spürte: Sie brauchten ihn alle. Sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da ging er zu ihnen hin, heilte die Kranken, tröstete die Traurigen und erzählte ihnen von Gott. Darüber wurde es Abend. Die Sonne ging schon bald unter. Aber immer noch standen die Menschen bei Jesus und hörten ihm zu. Da kamen die Jünger zu Jesus und sagten: "Die Leute haben Hunger. Es ist schon spät. Bald wird es Nacht. Und hier ist es einsam. Schick sie endlich nach Hause! Dann können sie unterwegs noch etwas Brot kaufen." Aber Jesus erwiderte: "Gebt ihr ihnen zu essen!" "Wie?", fragten die Jünger verwundert. "Sollen wir denn weggehen und Brot kaufen für so viele Menschen? Mindestens 200 Silberstücke müssten wir dafür bezahlen. Und es würde trotzdem noch lange nicht reichen." "Wie viele Brote habt ihr?", fragte Jesus die Jünger. "Seht nach und sagt mir Bescheid!" Da machten sich die Jünger auf die Suche nach Brot. Bald darauf kamen sie zurück und meldeten Jesus: "Wir haben einen Jungen gefunden, der hat fünf Brote und zwei Fische. Aber was sind fünf Brote und zwei Fische für so viele Menschen?" (Brot und Fisch oder Bild davon in die Mitte legen) "Bringt mir das Brot und die Fische!", befahl Jesus den Jüngern. "Und sagt allen, sie sollen sich setzen!" Da setzten sich alle in Gruppen ins Gras, immer fünfzig oder hundert zusammen. Fast sah es so aus, als ob sie sich um einen gedeckten Tisch setzten. Jesus aber nahm das Brot, schaute auf zum Himmel, dankte Gott, brach es und gab es den Jüngern und sie teilten das Brot aus und auch die Fische. Immer mehr Brot und immer mehr Fisch teilten sie aus an alle, Männer, Frauen und Kinder. Alle aßen und wurden satt, ja, mehr als satt. Danach sammelten die Jünger auf, was übrig geblieben war. Zwölf Körbe voll! Nur fünf Brote und zwei Fische waren es gewesen. Aber Jesus hatte mehr als 5000 Menschen satt gemacht. (Körbe in die Mitte stellen)
Irmgard Weth: Neukirchener Kinderbibel. 17. Neu durchgesehene Auflage. Neukirchener Kalenderverlag

Dann fasst du gemeinsam mit den Kindern die Geschichte zusammen und ihr redet darüber, wer denn begonnen hat zu teilen.

Als Abschluss zur Diskussion passt das Lied: "Wenn jeder gibt was er hat...(der Refrain reicht)" von Wilhelm Willms.

Brot teilen


Du zeigst den Kindern das Brot, das du mitgebracht hast. Das wollt ihr nun gemeinsam teilen. "Wir wollen nicht nur das Brot teilen und gemeinsam essen, sondern auch ein freundliches Wort, ein Lächeln,... Teilen ist immer auch Gemeinschaft."
Gemeinsam sprecht ihr ein Tischgebet und macht die entsprechenden Bewegungen dazu:

Vor uns steht ein leckres Essen! (Bauch reiben)
Danken wolln wir nicht vergessen! (Hände falten, evtl. verneigen)
Gott, du hast uns Gutes gegeben, (gefaltete Hände heben, über dem Kopf auseinander)
Alles was wir brauchen zum Leben (Hände wieder zusammen, vor dem Körper senken)
Mach unsre Hände zum Geben bereit, (Schale aus den Händen)
Teilen wolln wir jederzeit. (alle fassen sich an den Händen)
Amen.

Danach teilst du das Brot in kleinere Teile und gibst jedem dritten Kind ein Stück davon. Dieses soll mit seinem rechten und linken Nachbarn teilen.

Was können wir denn noch teilen außer dem Brot?


Du hast ein Sackerl mit verschiedenen Gegenständen mitgebracht und zeigst sie den Kindern. Gemeinsam überlegt ihr euch, welche Dinge man denn teilen kann. Beispiele für die Gegenstände sind: Ball, Apfel, Zuckerl, Puppe, Bild von einem lachenden Kind, Kartenspiel, Schokolade etc.
Vielleicht fallen den Kindern auch noch andere Dinge ein, die man teilen kann?!

Wir teilen auch mit den Erwachsenen


Wir besprechen mit den Kindern, dass wir später auch mit den Erwachsenen teilen wollen. Dazu sind Körbe mit Süßigkeiten in kleinen Papiersäckchen vorbereitet. Wenn ihr noch viel Zeit übrig habt, könnt ihr die Säckchen mit den Kindern nett gestalten.

Abschluss Kinderwortgottesdienst und Rückkehr in die Pfarrgemeinde


Nach der Predigt könnt ihr für die Eucharistiefeier wieder in die Kirche gehen. Vielleicht gibt es bei euch in der Pfarre auch die Möglichkeit, dass die Kinder gemeinsam vorne oder beim Hochaltar sitzen?

Im Rahmen der Verlautbarungen kannst du der Pfarrgemeinde erzählen, was ihr im Kinderwortgottesdienst mit den Kindern gemacht habt und nach der Messe gemeinsam mit ihnen die Säckchen mit den Süßigkeiten austeilen.

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Schlagwörter: Gottesdienst, Kinderpastoralwoche