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Sprachinfos

E“ ist der häufigste Buchstabe im Französischen. Im 300-seitigen Buch „La Disparition“ von Georges Perec kommt dennoch kein „e“ vor (außer in seinem Namen).

Das Wort „sitt“ wurde 1999 erfunden und soll das Gegenteil von „durstig“ darstellen. Es dürfte sich nicht wirklich durchgesetzt haben.

In Goethes Gesamtwerk verwendete er etwa 80.000 verschiedene Worte. Boulevardzeitungen kommen mit etwa 400 verschiedenen Worten aus.

Sporkel: Februar. Im Mittelniederdeutschen wurde der Februar als sporkel-mânt bezeichnet, was so viel wie Morast- oder Kotmonat bedeutet. Im Niederländischen ist Sporkkelmaand eine alte Bezeichnung für den Februar, wobei manche einen Zusammenhang mit dem lateinischen spurcalia bejahen, welches ein Reinigungsfest war, das im Februar gefeiert wurde.

Sahara ist das arabische Wort für Wüste

Der europäische Ort mit dem längsten Namen liegt in Wales und heißt: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch

Pognophobie – Angst vor Bärten

Sri Chinmoy, ein indischer Dichter, schrieb 1975 an einem Tag 843 Gedichte.

„Auf den Hund gekommen“ als Ausdruck für „kein Geld haben“ kommt daher, dass im Mittelalter auf den Boden der Geldkisten oft Hunde gezeichnet waren. Hat man diese gesehen, war es ein Zeichen, dass das Geld knapp geworden war.

Akronym: Kurzwort aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Worte, das auch als Wort ausgesprochen wird. ZB: UNO für United Nations Organization, IKEA für Ingvar Kamprad Elmtaryd Agunnaryd..

Apronym: Akronym, bei dem das Kurzwort ein bereist sonst bestehendes Wort darstellt. ZB: Titel des Gesetzes: USA PATRIOT Act steht für Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism.

weiland – einst, früher

In dem Buch „The Rotters‘ Club“ von Jonathan Coe kommt ein Satz vor, der laut BBC 13.955 Worte umfasst.

Grundbirne: Ein anderes Wort für Erdäpfel

Quirlequast: Vermutlich eine Wortschöpfung von Wilhelm Busch, die in etwa unruhiger Geist heißt.

zappenduster: stockdunkel

Zibebe: große Rosine

weidlich: reichlich, sehr

verarzeneyen: viel Geld für Medikamente ausgeben

Teiding: leeres Gerede. In Narretei findet sich die Bedeutung von Teiding noch durch den ersten Wortteil des Narren verstärkt.

Talmi: unechter Schmuck. Unter „Tallois-demi-or“ wird eine Herstellung von Schmuck oder auch Orden verstanden, bei der das Grundmaterial aus einer Legierung aus Kupfer, Zink und uU Zinn besteht und Gold nur als Überzug verwendet wurde.

Schapprich: fester Freund, Liebhaber

schurigeln: piesacken, schikanieren.

schisslaweng: schwungvoll, wie nebenbei, aus dem Handgelenk. Dieser Begriff wurde aus dem Französichen ins Berlinerische übernommen. Es ist nicht ganz klar, was der französische Ursprung ist. In Frage kommen „Ainsi cela vient“ = „So geht das vor sich.“/“So wird das gemacht.“ „C’est le vent.“ = „Das ist der Wind“ oder „La main“ = „Die Hand“.

spirlig: mickrig, dünn

saumselig: im Rückstand, trödelig

Kleinod: kleine Sache mit Schatzcharakter

knorke: außerordentlich gut (Deutschland)

Antichambrieren: Lobbyarbeit betreiben

kumquat "Sprache" 4/2014

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