Regeln für Gruppenstunden (Stand 10.6.2021)

Mit 10. Juni tritt die Novellierung der Covid 19-Öffnungsverordnung in Kraft. Die Empfehlungen für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit findest du hier ... Demzufolge sind Gruppentreffen unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit:

  • Darf in geschlossenen Räumen und im Freien unter bestimmten Voraussetzungen und Einschränkungen stattfinden.
  • Die maximale Gruppengröße beträgt 50 Teilnehmer/innen inklusive der notwendigen Betreuungspersonen (Gruppenleiter/innen). Zusätzliche Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, sind nicht in die Höchstzahlen miteinzurechnen (Tätigkeiten außerhalb der Gruppe, zum Beispiel Köch/inen am Lager).
  • Bei mehr als 50 Teilnehmer/innen sind die Gruppen zu teilen. Es können sich auch mehrere Gruppen gleichzeitig treffen, dürfen sich aber nicht vermischen (räumlich oder zeitlich getrennt).
  • Die Grundprinzipien zur Hygiene (Händewaschen, in die Armbeuge nießen...) gelten nach wie vor.
  • Für jede Gruppe muss ein Präventionskonzept erstellt werden (siehe Vorlage weiter unten) und ein/e Covid-Beauftragte/r benannt werden.
  • Der Mindestabstand von 1 Meter UND das Tragen von Mund- und Nasenschutz (unter 14 Jahren) bzw. FFP 2-Masken (über 14 Jahren) ist gesetzlich nicht notwendig, wenn ihr es im Präventionskonzept für die einzelnen Gruppen festlegt. 
  • Alle Teilnehmer/innen ab 10 Jahren bzw. nach der 4. Klasse Volksschule (Kinder und Gruppenleiter/innen) müssen beim Einlass/Beginn der Gruppenstunde/Lager einen Nachweis einer geringen epidemologischen Gefahr vorlegen. Das kann sein (GGG):
     
    • Getestet:
      • ein negatives Antigen-Terstergebnis (nicht älter als 48h auch Ninjapass),
      • ein negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 72h),
      • ein bestätigtes negatives Ergebnis eines Antigen-Selbsttests (nicht älter als 24h)
    • Geimpft:
      • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung. Der 2. Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um weitere 6 Monate (somit insgesamt 9 Monate ab dem 1. Stich). Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 9 Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.
    • Genesen:
      • Genesene Personen sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten entweder ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion.
      • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.
    • Dies wird von der jeweiligen Gruppenleitung vor Beginn der Gruppenstunde überprüft (Verantwortliche/r für Treffen).
    • Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr bzw. Kinder, die eine Volksschule besuchen, sind von der Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr ausgenommen.
       
  • Betreuungspersonen müssen spätestens alle sieben Tage einen erneuten Nachweis vorweisen oder bei Kontakt mit Teilnehmer/innen und anderen Betreuungspersonen eine Maske tragen. Wir raten euch dennoch vor Zusammenkünften nach GGG vorzugehen.
  • Registrierungspflicht: Es ist notwendig, die Kontaktdaten der Kinder und Gruppenleiter/innen zu erheben und eine Anwesenheitsliste zu führen. So kann im Fall des Falles verlässlich Auskunft über die betroffenen Personen gegeben werden. Die Daten können nach 28 Tage vernichtet werden.
  • Eine Person ist für die Gruppenstunde verantwortlich und überprüft die Eingangsregelungen (getestet, geimpft, genesen) und achtet (natürlich gemeinsam mit den anderen GLs) auf die Einhaltung der Maßnahmen und des Präventionskonzepts. Diese/r Gruppenleiter/in muss nicht das Konzept erstellen, sondern sorgt dafür, dass es eine/n Beauftragte/n gibt, die/der das Konzept erstellt hat (muss nicht bei der Gruppenstunde anwesend sein). (z.B. Ihr erstellt gemeinsam das Präventionskonzept mit der Pfarrleitung und benennt für jede Gruppenstunde eine/n Verantwortliche/n.)
  • Diese Maßnahmen sind zunächst bis 30. Juni gültig. Danach kann es zu weiteren Änderungen kommen. ACHTUNG Planung Jungscharlager!

Unsere Empfehlungen:

  • Händewaschen vor Beginn der Gruppenstunde ist notwendig.
  • Wenn ihr euch länger als 1h trefft, lüftet den Raum nach 45 Minuten.
  • Desinfiziert alle Gegenstände zu Beginn und am Ende, die gemeinsam genutzt bzw. von allen berührt werden. (Türgriffe, Lichtschalter, Waschbecken Armaturen, WC Spülungen, …).
  • Trefft euch draußen, wenn das Wetter passt.
  • Achte beim Basteln darauf, dass du für jedes Kind eigene Materialen zur Verfügung stellst (Stifte, Kleber, Schere, …) damit nicht zu viele Dinge, von allen angegriffen werden.
  • Verzichtet gänzlich auf Sing- und Schreispiele sowie alle Spiele mit Körperkontakt.
  • Spiele vermeiden, bei denen alle oder viele Kinder dieselben Gegenstände angreifen müssen.
  • Beachtet, ob es zusätzliche Regelungen für euer Pfarrheim gibt.
  • Vergesst nicht, dass immer auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Kinder und GLs geachtet werden soll: Das heißt, strengere Maßnahmen sind natürlich auch immer erlaubt.

Das Präventionskonzept hat folgendes zu enthalten:

  1. Schulung der Gruppenleiter/innen
  2. spezifische Hygienemaßnahmen
  3. organisatorische Maßnahmen (Maske tragen, Mindestabstand, Registrierung…)
  4. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion.

Am besten druckt ihr dieses aus und hinterlegt es in der Pfarre.

Das COVID-19-Präventionskonzept soll auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten der Kinder und Jugendlichen bzw. Daten der Erziehungsberechtigten beinhalten.

Eine Vorlage für ein Präventionskonzept für ein Gruppenstunden findest du hier ...  Diesen Entwurf eines Präventionskonzeptes für Gruppenstunden könnt ihr für eure Pfarre anpassen.

Ein Formular um die Kontaktdaten zu erfassen findest du hier ...

Bei weiteren Fragen wendet euch bitte an dlwien@jungschar.at