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Wir alle sind Menschen!

Gruppenstunde | Alter: 8-10 | Aufwand: mittel

Ziel

Diese Gruppenstunde widmet sich dem Aspekt der Gemeinsamkeiten, die alle Menschen miteinander haben. Sie geht von der christlichen Überzeugung aus, dass das was Menschen gemeinsam ist, wichtiger ist, als das, was sie unterscheidet. Es soll vermittelt werden, dass wir alle, auf welchem Kontinent wir auch immer leben, trotz unserer Unterschiede vieles gemeinsam haben, dass wir alle Menschen sind. Das Kennenlernen dieser Gemeinsamkeiten kann uns leichter begreiflich machen, dass wir alle miteinander verbunden sind.

Material

  • Luftballons
  • 5 große Packpapierkontinente (Afrika, Asien, Amerika, Europa, Australien)
  • Papier, Scheren und Stifte

 

Weltfangerl


Wir haben viele bunte Luftballons. Auf jedem steht der Name eines Erdteils. Ein großer weißer Luftballon ist leer. Es wird Musik gespielt. Die Aufgabe der Gruppe ist es, dass, während die Musik spielt, die Luftballons alle so in die Höhe geworfen werden, dass keiner den Boden berührt. Beim Aussetzen der Musik schnappt sich jedes Kind einen Ballon. (Nicht gefangene Ballons können auf den Boden fallen). Das Kind, das den leeren Ballon erwischt, ist nun der/die Fänger/in. Es versucht, andere mit seinem/ihren Ballon zu berühren. Wer berührt wird, ist versteinert und kann von jedem Kind erlöst werden, das auf seinem Ballon einen anderen Kontinent hat. Wenn die Musik wieder einsetzt, werden alle Luftballons in die Höhe geworfen und das Spiel beginnt von vorne.

Zerstreuung


Bevor das Weltfangerlspiel keinen Spaß mehr macht, wird die Musik nach der Fangphase nicht mehr eingeschaltet. Du verteilst 5 Packpapierkontinente (Afrika, Asien, Amerika, Europa, Australien), die du vorher gemalt hast, auf den Boden. Gemeinsam überlegen wir, welches Papier welcher Kontinent sein könnte. Haben wir das herausgefunden, "reist" jedes Kind auf einen Erdteil, dessen Luftballon es gerade in der Hand hat. Auf dem Erdteil steht schon Schminke bereit, sodass wir uns als Bewohner dieses Kontinents schminken können.

Kontinentumwandlung


Wenn wir uns auf dem Erdteil "eingelebt" haben, versuchen wir nun, uns die Form des Erdteils einzuprägen, indem wir ihn umwandern. Dazu stellen sich jeweils zwei Kinder Rücken an Rücken und reichen einander die Hände zwischen den gespreizten Beinen. So maschieren sie rund um "ihren" Kontinent.

Alle sagen Gute Nacht


Nach einer Wanderung sind Menschen meist müde, oft legen sie sich schlafen. Wenn Menschen schlafen gehen, sagen sie in allen Läder der Erde "Gute Nacht", so auch wir. Auf jedem Kontinent steht in einer Spache, die dort unter anderen gesprochen wird, "Gute Nacht".

Afrika:mo lango nzoni (Sango - Sprache, Republik Zentralafrika) sprich: mo lango ndschoni

Asien: o ya sumi na sai (Japanisch)

Lateinamerika: buenas noches (Spanisch) sprich: buenas notsches

Ozeanien: bai yu slip gut (Pidgin - Englisch, Papua-Neuguinea)

Europa: Gute Nacht

Jede/r versucht nun, "Gute Nacht" in "seiner/ihrer" Sprache auszusprechen.
Dann sagst du: "Es sagen nicht nur alle Menschen 'Gute Nacht', sie tun das oft in ähnlicher Weise. Alle Menschen können zum Beispiel schrecklich müde sein und gähnend 'Gute nacht' sagen". Darauf sagt jede/r in seiner/ihrer Sprache "Gute Nacht" und kann sich dabei auch noch strecken. Es kann sein, dass jemand schon schläft, dann müssen wir ganz leise flüstern. Wenn ein Kind noch nicht schlafen gehen will, aber von seinen Eltern ins Bett geschickt wird, ist es vielleicht wütend und trotzig. Oder jemand ist traurig, weil seine/ihre Eltern nicht da sind. Man kann sich auch besonders auf seine Träume freuen und beim Schlafengehen fröhlich sein. So können wir alle in den unterschiedlichsten Sprachen mit verschiedenen Gefühlen "Gute Nacht" sagen. Vielleicht fallen den Kindern noch viele andere Möglichkeiten ein.

Gemeinsamkeiten


Es gibt sehr vieles, das wir Menschen gemeinsam haben. Welche Gemeinsamkeiten es gibt überlegen sich die Erdteilbewohner und -bewohnerinnen. Wenn allen Erdteilen etwas eingefallen ist, wirfst du den weißen Luftballons zu den Kindern eines Kontinents. Diese rufen dann die Menschen eines anderen Erdteils und fragen nach den Gemeinsamkeiten.

Zum Beispiel: "Afrika ruft Asien! Was haben wir gemeinsam?" Die Kinder des aufgerufenen Kontinentes stellen nun dar, welche Gemeinsamkeit ihnen eingefallen ist (z.B. essen und trinken müssen, arbeiten gehen, Angst haben, gern spielen, lachen,...). Sie sollen dabei nichts sprechen, nur ihre "Gute Nacht" können sie in jedem für die Darstellung notwendigen Tonfall verwenden. Wer die dargestellte Gemeinsamkeit errät, bekommt den weißen Luftballon und kann einen anderen Kontinent rufen. Das geht so lange, bis alle eine Gemeinsamkeit vorgespielt haben. Wenn es den Kindern Spaß macht, werden von diesem Spiel mehrere Runden gespielt.

Wir halten zusammen


Da wir jetzt so viele Gemeinsamkeiten festgestellt haben, ist es an der Zeit, einmal ein Treffen von Menschen aus der ganzen Welt zu veranstalten. Dafür verlassen die Kinder ihre Kontinente und treffen einander zum gemeinsamen Spiel. Wir treffen uns in Vierergruppen, wobei in einer Gruppe möglichst verschiedene Hautfarben vertreten sein sollten. Weil sich die Menschen aus allen Erdteilen freuen, dass sie sich treffen, geben sie einander gerne die Hände. Drei von den vier Kindern einer Kleingruppe bilden haltend einen Kreis. Das vierte Kind spielt einen Fänger/eine Fängerin, der/die die andern gerne von einander trennen möchte. Er/sie bekommt einen kleinen (Erd)Ball als Erkennungszeichen. Er/sie sagt, aus welchem Erdteil er/sie ein Kind will. Dann läuft er/sie um den Kreis und versucht, dieses Kind mit seinem Ball am Rücken zu berühren. Die anderen wollen sich aber nicht trennen lassen und versuchen durch Drehen des Kreises zu verhindern, dass der/die Fänger/in das Kind erwischt. Gelingt es ihm/ihr doch, spielt ein anderes Kind den/die nächste/n Fänger/in. Wer nicht mehr fangen will, stellt den Ball den anderen zur Verfügung, indem er/sie ihn zu Boden fallen lässt.

Weltmobile


Als Zeichen dafür, dass wir uns mit den Menschen in der ganzen Welt verbunden wissen, schneiden wir aus Papier Silhouetten aus und kleben dann eine "Menschenkette" um den weißen Ballons. Mit allen Ballons können wir dann noch ein Weltmobile basteln. (Es hängt nur schön, wenn das Gleichgweicht stimmt - so ist es eben in unserer Welt!)

Publikation: fremdsein

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Schlagwörter: Welt, Werte